Das weg-sein war die letzten Tage sehr schön, das da-sein ist aber auch wieder schön. Schade eigentlich, dass es davon keine Kombination gibt.
Denn alles Fleisch, es ist wie Gras / und alle Herrlichkeit des Menschen / wie des Grases Blumen.
Samstag, 4. Mai 2013
Dienstag, 30. April 2013
RIP
Wenn meine Mutter gefragt wird, ob sie Kinder hat, dann erzählt sie von meinem älteren Bruder, mir, meiner jüngeren Schwester. Und dann haut sie zum Schluss, in meinen Augen erbarmungslos, einen Satz raus, der mir immer wie ein eiskaltes Schwert in die Seele dringt: "Und mein Ältester liegt auf dem Friedhof!"
Er starb heute vor 28 Jahren an den Folgen eines unverschuldeten Verkehrsunfall.
Geheimnis Flickr
Es wird wohl für ewig ein Rätsel bleiben, warum die Klicks bei flickr keiner Logik folgen. Wenn ich neue Bilder hochlade, dann kann ich schon mehr oder weniger davon ausgehen, dass ich so um die 300 Klicks am Tag bekomme. Am nächsten Tag sinkt es ab, aber übernächsten Tag geht es aber nochmals hoch. Dann sinkt die Kurve kontinuierlich bis zum nächsten Hochladen. Stimmt bloß nicht. Seit Tagen ist die Tendenz fallend, seit zwei Wochen nichts hochgeladen, und doch, gestern mal aus dem Nichts über 500 Klicks, heute dafür noch keine 40. Schätzungsweise bin ich morgen wieder auf erwartbaren Niveau. Und das passiert immer wieder. Nun ja, ein Rätsel, dessen Lösung mich nur mäßig interessiert.
Die Folgen des Aufräumens
Mir ist gerade heiß und kalt gewesen!
Gerade eine gute Viertelstunde nach meinen kopierten Bewerbungsunterlagen etc. pp. gesucht, die nicht an ihrem Platz lagen, also da, wo ich sie meinte, hingelegt zu haben. Geistesabwesend habe ich wohl in der Zwischenzeit mal aufgeräumt - ich fand sie dann, Gott sei Dank, im Regal wieder.
Ufff!!!
Sonntag, 28. April 2013
Römische Dekadenz
Ich kann mich ja manchmal so richtig über Neuerungen aufregen. Als ich gesehen habe, dass es bei manchen Autos bei der Rückklappe jetzt so einen Knopf gibt, dass sie sich automatisch schließt, hätte ich schreien können. Braucht man denn diesen überflüssigen Scheiß? Sind denn alle Autofahrer jetzt schon so behindert, dass sie nicht einmal mehr die Klappe schließen können?
Und was sollen Kartoffeln aus Israel, die ja nicht gerade reich mit Wasser gesegnet sind. Und muss es Knoblauch aus China sein? Beides natürlich 'Bio-Ware' - wo ich mich immer frage, wie denn der Transport mit Lasteseln oder -pferden funktioniert.
Und ich kann mich herrlich über Leute aufregen, die, sagen wir mal, nach Hawaii fliegen, um dann drei Wochen lang am Strand zu liegen. OK, der sieht zwar schon etwas anderes aus, als der von Malle, aber die Sonne ist, soweit ich weiß, die selbe.
Da gibt es viele Dinge, die für mich überhaupt nicht in die Tüte kommen. OK, ein größerer Fernseher fände ich auch ganz nett, aber ob der dann 1,5 Meter in der Diagonale haben muss, glaube ich dann nicht. Wir gucken, als wohl die letzten, auf 45 cm, wenn es überhaupt so viele sind.
Dann erinnere ich mich an Westerwelle, ausnahmsweise mal positiv, an seinen Ausspruch der "römischen Dekadenz" - ok, nicht in dem von ihm genannten Zusammenhang - also ich erinnere mich an dieses Begriffspaar und bin kurz davor, mich als Gut-Mensch zu fühlen.
Wenn ich mich dann aber mal um die eigene Achse drehe, dann muss ich mir selber an den Kopf greifen: Den Kaffe, den wir trinken, kommt aus einer ganz bestimmten Bar in Rom (und nur aus der); das eine Salz kommt aus Frankreich, das andere lasse ich mir aus London schicken; und die letzten beiden Unterhosen habe ich mir aus Australien schicken lassen (und spiele mit dem Gedanken, mir dort auch meine 5. (!) Badehose zu kaufen).
Bleibt als Fazit: Joh. 8,7
Premiere II
Die ersten Spargel mit der absolut genialen Soße Hollandaise von M., dazu Kartoffeln und ein absolut passender roher Schinken. Yeah!
Premiere I
Der erste Wiener Apfelstrudel ist zwar nicht misslungen, aber es gibt Optimierungsbedarf - in erster Linie ein neuer Backofen.
Eigentlich hätte es Bilder geben sollen, aber ich habe irgendeine Einstellung an der Kamera vorgenommen, dass die Daten mit keinem meiner gängigen Programme zu lesen ist. Nun ja, so spektakulär sah er dann nun auch wieder nicht aus.
Samstag, 27. April 2013
Geplante Spontanaktion
Kurz vor Ladenschluss noch losgerannt, um Äpfel und Rosinen zu kaufen. Kurz davor hatte mich die Lust übermannt, einen (ersten) Apfelstrudel zu machen. Den mache ich also jetzt ganz spontan morgen und die Gäste sind auch schon eingeladen.
(In der Nähe gibt es zwei Bäcker ... falls er nix wird.)
Freitag, 26. April 2013
Es nimmt Gestalt an
Gestern auf dem Balkon vier Stunden lang in der Ulysses geblättert auf der Suche nach geeigneten Stellen für die Lesung zum Blooms-Day. Ich habe mich echt beschränkt, da ich mal vermute, dass man pro Seite ca. 90 Sekunden brauchen wird, sie vor zu lesen. Von den 1.015 Seiten stehen nun 79 in der engeren Auswahl. Und ich vermute, das schwierigste Stück Arbeit wird sein, diese 79 auf ca. 50 herunter zu kürzen. Und Zwischentexte muss es ja auch noch geben, sonst kapiert ja überhaupt niemand was. Und geübt muss ja auch noch werden, da ich ja mit C. zusammen lesen werde.
Warum ist Idealist kein Beruf mit einem vernünftigem Gehalt?
Diesmal nicht heiser
Vor zwei Jahren habe ich Les Yeux de'la Tete zum ersten Mal gehört. Ein zweiter Konzertbesuch scheiterte wegen mangelnder Karten, also habe ich, als die Ankündigung draußen war, diesmal sofort reagiert. Es hätte aber auch noch Karten an der Abendkasse geben. Ist schon klasse, wie die sechs nur wenigen Minuten brauchen, um eine Stimmung im Saal zu machen, die an Urlaub erinnert. Aber es ist wohl meiner Befindlichkeit zuzuschreiben, dass ich diesmal nicht so ausgeflippt bin, wie das erste Mal. Damals konnte ich am nächsten Tag kein Wort über die Lippen bringen - die Stimme war einfach so gut wie weg.
Mittwoch, 24. April 2013
Dienstag, 23. April 2013
Blick nach Frankreich
Ich guck' die Nachrichten von Frankreich ja schon mit arg gemischten Gefühlen. Der dann doch recht massive Protest gegen die Homo-Ehe überrascht im ersten Moment. Warum gehen so viele eines Landes auf die Straße, die vor vier Jahrhunderten viel Blut für "Freiheit - Brüderlichkeit - Gleichheit" vergossen haben?
Ein paar wenige Stimmen sehen das als Protest nicht gegen die Schwulen, sondern als Protest gegen die aktuelle Regierung. Nur, das glaube ich nicht. Es geht dort gegen die Schwulen und Lesben. Solange sie in ihren Kreisen bleiben und hin und wieder mal für Kolorit im Fernsehen sorgen, dann ist es gut und ok. Aber näher will man sie nicht lassen.
Man kann ja im Grunde glücklich sein, dass der Deutsche an sich ja ungern auf die Straße geht. OK, für Stuttgart 21 konnte man Massen mobilisieren, in meiner Jugendzeit mal gegen SALT II oder gegen die Startbahn West. Aber normalerweise ist der der Deutsche der aus der IKEA-Werbung: "Wir müssen auf die Straßen gehen ... aber lass uns erst mal die Flasche leer machen."
Aber das heißt noch lange nicht, dass die Stimmung auch hier nicht kippen könnte. Konkrete Anzeichen kann ich zwar (noch) nicht feststellen, aber ich bin schon seit Jahren der Überzeugung, dass die Stimmung früher oder später kippen wird. Da ist Frankreich gerade ein Vorreiter.
Was ich meine feststellen zu können ist eine Zunahme von konservativer Moral, die, interessanterweise von keinem wie auch immer geartetem Medium vorgegeben wird. Wenn man seine Sensoren mal aufstellt, dann kann man schon bemerken, dass die bürgerlichen Rechte immer mehr eingeschränkt werden. Nie wirklich so starkt, dass das faule deutsche Volk ist bemüßigt fühlt, auf die Straße zu gehen, aber die Nadelstiche sinds.
Man darf auch einfach nicht vergessen. Was das Gesetz zulässt, heißt noch lange nicht, dass es allgemein akteptiert wird.
HP
Ganz langsam nimmt sie Formen an, die neue HP. Endlich jemand gefunden, der sich darum kümmern will. Erste Vorschläge heute gesehen, erste Tipps etc. pp. Wird aber wohl noch ein paar Wochen dauern, bis sie dann endlich neu online ist.
Aber wenn das so wird wie heute gesehen: schick, schick.
Für heute Abend
- 'Trockene' Nudeln mit Schrimps und Bohnen
- Ananas
Kochaufwand: Gering
Gäste: S. + T. + P. von der Burg
Donnerstag, 18. April 2013
73 Kilometer
So untrainiert wie ich dieses Jahr bin, war das fast eine Herausforderung. Aber dafür bin ich jetzt auch schön müde.
Mittwoch, 17. April 2013
GAG
Bei den meisten Büchern fällt es mir eher einfach, darüber ein Urteil abzugeben und dieses dann auch zu begründen (dass das dann nicht der Weisheit letzter Schluss ist, versteht sich von selbst - aber macht zumindest eine Diskussion möglich, die sich dann nicht nur in der Aussage erschöpft: "Fand ich gut.") Es gibt ein paar wenige Bücher, bei denen mir ein begründetes Urteil schwer fällt, ich zwar noch sagen kann, ob es mir gefallen hat oder nicht - doch alles Weitere fällt schwer.
Und es gibt einen Autoren, Georges-Arthur Goldschmidt, dessen erzählerisches Werk mich jedesmal in eine solche Sprach- und Ausdruckslosigkeit versetzt - auch nach wiederholter Lektüre -, die es allein schon deswegen zu einer Ausnahme macht. 1993 habe ich das erste Mal etwas von ihm gelesen, seitdem alles, was von ihm auf dem deutschen Markt zu haben war und ist. Und immer und immer wieder erfassen mich seine Romane und Erzählungen, immer wieder wird da etwas in mir angesprochen, was mich dann nicht gerade aus der Bahn wirft, aber er tastet etwas Ureigenes in mir an, was verborgen schlummert.
Er wird nächsten Monat 85 und über Ostern überfiel mich - mal wieder - der Wunsch, ihm zu schreiben. Ausnahmsweise blieb es diesmal nicht bei dem Wunsch, ich hab' ihm geschrieben, von meiner Sprach- und Ausdruckslosigkeit, von den 'Erschütterungen'.
Heute lag seine Antwort, handgeschrieben, im Briefkasten.
Dienstag, 16. April 2013
Blindes Sehen
Der Kollege, der gerade meine Aufgaben übernimmt, bat um Rückruf. Telefonischer Support, was jetzt wie zu tun ist, wo er aufpassen muss, wo er locker bleiben kann. Wieder die Versicherung, er kann mich jederzeit anrufen, ich helfe ihm, aber auch nur ihm.
Die Chefetage bekommt wohl gerade ganz leicht eine Ahnung, was ich die letzten fünf Jahre geleistet habe, denn der Kollege zeigt immer und immer wieder Schwierigkeiten, Probleme und Fragen auf, die dann die Chefetage nur derzeit dadurch löst, dass es nicht mehr "wichtig" ist, dass man darauf auch "verzichten" kann, dass man jetzt auch Seiten einfach dadurch füllt, dass man ganzseitige Bilder abdruckt. Hey, ich hab' das in fünf Jahren genau einmal machen dürfen! Ich gönn's meinem Kollegen, dass er da nicht dem vollem Stress unterzogen wird.
Aber, das war so der Unterton im Gespräch mit dem Kollegen, ist schon klar geworden, dass die Chefetage zwar in Ansätzen sieht, was ich kann und tue, aber dass man es mir auch nicht verzeiht, dass ich nun insgesamt sechs Wochen ausfalle. Dass es in drei Wochen dann zu einem Gespräch kommen wird, ist mir auch klar, würde ich als Chef auch tun. Dass möglicherweise eine Kündigung im Raum steht, kann ich mir selber ausrechnen.
Die Tragik bleibt die selbe. Es IST mein Job, aber nicht unter diesen Umständen. Und ich bin gerade am überlegen, ob eine Kündigung mich befreien würde, oder mich noch tiefer in die Hoffnungslosigkeit stürzt. Darüber kann ich gerade echt keine Aussage machen.
Rational ist klar, dass es da ein Ende geben muss, besser früher als später. Rational ist auch klar, dass ein neuer Job zu ergattern, eine verdammt schwere Aufgabe ist.
Und ich überlege die ganze Zeit, schon, was der Coach damals gemacht hatte, dass ich wirklich frei denken konnte: "Du musst keinen Job finden, er findet dich." Damals stimmte das auch.
Wenn ich ehrlich bin, dann will ich da nicht mehr hin. Käme es zu einer Kündigung, würde ich natürlich kämpfen, es als ungerecht empfinden usw usf., aber als "treuer Hund" braucht es wohl diese harten Schnitte, die ich nicht mag.
Hoffnung und / oder Zuversicht aufrecht zu erhalten ist manchmal so was von verdammt schwer.
Nee!?
Uff. K. ist gerade gekommen. Ich kenne seinen Freund, M., schon länger als er ihn. Mit M. hatte ich mal eine Zeit lang 'was laufen'. Jetzt erzählt K., dass M. letzten Monat einen Herzinfarkt hatte.M. ist ein Jahr jünger als ich. lebt gesünder als ich usw. usf.
M. hat sich wenigstens schnell erholt und den Umständen entsprechend geht es ihm gut. Dass er schon wieder arbeitet, finde ich ein Unding, aber das ist nicht sein Wunsch gewesen, sondern das ist das marode Gesundheitssystem, dass meist eben nur noch "Fallpauschalen" kennt, aber mit dem Begriff "Mensch" nur sehr wenig, und wenn dann nur am Rande etwas anzufangen weiß.
Aber was mich viel mehr beschäftigt: Eigentlich müsste ich es wissen, dass sowas nicht immer nur anderen passiert. Und ich will einfach nicht in eine Lebenssituation kommen, wo man nicht mehr über das neuste Buch oder den neusten Kino-Film redet, sondern über Krankheiten und Ärzte und Maßnahmen und Krankenkassenschlachten - mit Gleichaltrigen!
Ich hab' es ja geahnt, aber altern ist echt nichts für mich.
Auf übermorgen.
Morgen doch keine Radtour. Muss zum Augenarzt - und danach liege ich erst mal wieder Stunden im dunklen Zimmer, bis ich wieder richtig gucken kann. Ätzend. Aber wenn nur das die Folgen sind, wäre ich es ja zufrieden.
"Das war eine Nacht, Wilhelm!"
Und was für eine! Gefühlt habe ich nicht eine Stunde geschlafen, dafür aber zwei bis drei Liter Wasser geschwitzt. Dabei war ich gestern richtig müde gewesen, warm ist es ja nachts auch noch nicht richtig wirklich.
Eigentlich wollte ich heute ne kleine Radtour machen. Die habe ich jetzt auf Morgen verschoben. Die paar Kilometer, dich gerade in die Stadt fuhr, haben echt gereicht.
Manchmal würde ich schon ganz gerne wissen, was so in mir los ist.
Montag, 15. April 2013
Sonntag, 14. April 2013
Band 1
Den ersten Band von Helianth heute fertig gelesen. Und ich bin echt froh, dass es noch zwei weitere gibt. Es ist schon ein Roman aus seiner Zeit (Anfang letztes Jahrhundert), aber dafür dann ganz schön modern. Er wird in der einen Quelle, die ich gelesen habe, als "Bildungsroman" beschrieben. Das ist er auch. Aber Spaß macht das schon, den vor dem Hintergrund der anderen zu lesen, die ich kenne (Wilhem Meister, Anton Reiser ...). Zudem hat er, für seine Zeit, eine gewisse Offenzügigkeit, die mich überrascht hat.
Nach dem "Idiot" das zweite gute Buch in diesem Jahr - endlich.
Kochpremiere
Oh ja, die, die mich kennen, die denken jetzt vielleicht: "Mein Gott, was hat er denn jetzt für ein Rezept ausgegraben" und hoffen klammheimlich, dass es jetzt nicht "Saure Nierchen" oder was in der Art ist. Aber was gerade auf dem Herd als Premiere köchelt ist ein solcher Klassiker, dass wahrscheinlich alle - bis auf die Vegetarier natürlich - nichts dagegen hätten, mitzuessen.
Ich koche wohl so seit 20 Jahren - aber erst letzte Woche ist es mir in den Sinn gekommen. Daher gibt es heute - dreifacher Tusch!: Rindsrouladen.
Nachtrag: Sind nicht schlecht geworden, keine Frage. Mir einen Tuck zu trocken und die Füllung kann ruhig noch etwas deutlicher werden. Der Semmelknödel war sehr gut, die Bohnen, nun ja, Tiefkühlzeugs, aber dafür einigermaßen ordentlich. Denke mir, das wäre durchaus ein Geburtstagsessen für E. gewesen, den ich nach meiner Gratulation etwas abwürgen musste, da die Küche rief.
Nachtrag: Sind nicht schlecht geworden, keine Frage. Mir einen Tuck zu trocken und die Füllung kann ruhig noch etwas deutlicher werden. Der Semmelknödel war sehr gut, die Bohnen, nun ja, Tiefkühlzeugs, aber dafür einigermaßen ordentlich. Denke mir, das wäre durchaus ein Geburtstagsessen für E. gewesen, den ich nach meiner Gratulation etwas abwürgen musste, da die Küche rief.
Dann doch
B. kam dann mit seiner Schwester, meiner Patentochter S., um nach dem Computer zu schauen. Richtig gefunden hat er nix, will jetzt aber noch weiter forschen. Nun ja, mal sehen, wie erfolgreich er sein wird. Danach war eigentlich nur noch ein Kaffee geplant, geendet hat es dann aber in einem Abendessen und einer heißen Monopoly-Schlacht, die ich überraschenderweise dann gewonnen habe, auch wenn ich einen wirklich schlechten Start hatte.
Freitag, 12. April 2013
Hoffnung keimt
Gestern eine Freundin angerufen, um ihr zum Geburtstag zu gratulieren. War nicht da, dafür der 17-jährige Sohn. 17! Computer! Ihn mal gefragt, was das mit meiner CPU sein könnte. Er spekulierte gleich wild drauf los - morgen kommt er und schaut es sich an.
Wie vor Jahren
Frau K. war, nach Jahren mal wieder, es hat sich wegen dem Job nicht anders ergeben, zum Frühstück da. Nun ja, was heißt da Frühstück. Es gibt Kaffee und auch was zum Essen, aber das spielt eher eine untergeordnete Rolle. Die Dauer dazu steht jedenfalls im umgekehrten Verhältnis. Wir haben es dann am Nachmittag erst beendet.
Und wie (fast) immer: Auf irgendetwas macht mich Frau K. dann immer neugierig, was ich dann gleich angehe. So wie es aussieht, ist der Start für Lightroom gesetzt.
Donnerstag, 11. April 2013
Mittwoch, 10. April 2013
Fluch der Neuzeit
Liegt das an Windows? Vorgestern installierten die beim Ausschalten wieder. Und jetzt läuft der Computer wie ne Schnecke. Kein Programm offen, aber ne CPU-Auslastung von 50-60%. Virenscann erfolglos - also nix gefunden. Ne Internetseite braucht nun ne Minute, von Photoshop ganz zu schweigen. Echt, scheiße, keine Ahnung was das sein könnte und natürlich im Freundes- und Bekanntenkreis auch niemand, der auch nur eine Ahnung eines Schimmers hat. Ich könnte gerade wirklich kotzen!
Endlich
Heute Vormittag draußen nackt in der Sonne gesessen. OK, war zwar nur einen Anschein von Sonne und auch nur für wenige Minuten und nur deshalb, weil ich gerade aus der Sauna kam, aber dennoch: tat gut.
Dienstag, 9. April 2013
Macht (mich gerade) süchtig
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Und nicht verwirren lassen, bis zur ersten Reprise stimmt was mit den Noten nicht.
So, jetzt muss ich mir nur noch mühsam den Text abschreiben und mühsam übersetzen.
Und warum klappt das mit dem 'einbetten' nicht. Dann halt schnöde den Link.
Ok, ok, der Text ist ja nun wirklich nicht lang für 5:30:
No stars again shall hurt you form above,
But all your days shall pass in peace and love.
Und meine sehr, sehr freie Übersetzung würde lauten:
Keine Sterne werden Dich mehr von oben verletzen,
dafür an allen Deinen Tagen in Frieden und Liebe vorbeiziehen.
Wer's besser kann: Bitte!
Und nicht verwirren lassen, bis zur ersten Reprise stimmt was mit den Noten nicht.
So, jetzt muss ich mir nur noch mühsam den Text abschreiben und mühsam übersetzen.
Und warum klappt das mit dem 'einbetten' nicht. Dann halt schnöde den Link.
Ok, ok, der Text ist ja nun wirklich nicht lang für 5:30:
No stars again shall hurt you form above,
But all your days shall pass in peace and love.
Und meine sehr, sehr freie Übersetzung würde lauten:
Keine Sterne werden Dich mehr von oben verletzen,
dafür an allen Deinen Tagen in Frieden und Liebe vorbeiziehen.
Wer's besser kann: Bitte!
Montag, 8. April 2013
Sonntag, 7. April 2013
"Der Idiot"
Falls ich es nicht schon erzählt haben sollte: Dostojewskij ist klasse. In den letzten Tagen "Der Idiot" von ihm gelesen. Das schöne bei ihm ist, man fragt sich nicht danach "Was soll der Roman einem sagen", sondern man ist einfach zufrieden, dass man dabei gewesen sein durfte. Die Figuren, die vorkommen, mag man zwar nicht alle, aber sie sind in einer Art und Weise dargestellt, dass es bei einigen kein Problem macht, die Gegenstücke im wirklichen Leben zu finden. In einer Figur habe ich auch Fr. F. wiedererkannt. Das war in gewisserweise tröstlich, dass es solche Typen leider in allen Zeiten gegeben hat - und dass in allen Zeiten die Umwelt an ihr verzweifelt sind.
Dankbar
Man ist ja bescheiden geworden und genießt die 11 Grad Außentemperatur auf dem Balkon mit einer Tasse Milchkaffee.
Samstag, 6. April 2013
Für heute Abend
- Aperitif mit Oliven
- Gulasch nach Art des Hauses mit Bandnudeln
- Quark-Speise mit Himbeeren
Kochaufwand: Gulasch halt, braucht so seine Zeit, aber einfach
(Spontan)Gäste: H.+J.
Geplant / Ist
Geplant:
Aufstehen - einkaufen - Kleinigkeit als Mittagessen - Sofa mit Dostojewskij - Nachmittagsschlaf - Sofa mit Dostojewsikij - Kleinigkeit als Abendessen - gemütlicher Fernsehabend
Ist:
Aufstehen - einkaufen - Gulasch kochen für den Abend - Spontanbesuch empfangen - Computernothilfe leisten - Kochen - Gäste
Es geht auch so
Es gibt hier so einen gemeinnützigen Laden. Da kann man alle Sachen hinbringen, die man selber nicht mehr braucht. Und es ist vollkommen egal, was es ist. Bücher, Klamotten, Möbel, Geschirr, Spiele, Schuhe, Rahmen ... Die nehmen es dort einfach unkommentiert an und verkaufen es. Der Erlös, nach Abzüge der Fixkosten, geht dann an gemeinnüztige Organisationen. Und da kommen mehrere Tausend Euro im Jahr zusammen. Ich meine, knapp 6-stellig.
Mein Mann geht da ja regelmäßig hin und bringt auch immer was mit. Kommen wir auf die Idee, bspw. wir bräuchten einen Espuma, stehen drei am Ende der Woche auf dem Küchentisch, wir können die ausprobieren, einen behalten wir, zwei schmeißen wir weg oder bringen sie wieder zurück.
Heute war ich mal mit, weil ich dachte, ich könnte vielleicht ein paar Klamotten fürs Shooting finden. Raus gegangen bin ich dann mit einer Hose, einem Overall, einer Männer-Strick-Lang-Unterhose, drei engen Boxerhshorts. An der Kasse dann das, was der genialste Verkaufstrick aller Zeiten ist. Die nette Dame, schaute sich mein Paket an und überwand sich dann, ihren Preis zu nennen. "Ist alles für 2,50 Euro OK? Sonst machen wir auch 2 Euro!" Der Effekt ist einfach klasse. Ich, wie all die anderen, die ich beobachten konnte, lehnten diesen Preis innerlich ab - und zahlten das, was sie meinten, was es ihnen wert ist: mehr.
Nachtrag: Die Dinge waren echt nur für Shootings gedacht, aber diese engen Boxer sind so klasse, dass ich die eine beim Probieren gleich angelassen habe, obwohl ich ja einer bin, der Boxer für absolut lächerlich halte. Der Overall, orange, und steht mir überraschend gut, wird hoffentlich demnächst seiner Bestimmung zugeführt, ebenso die Hose, die aber noch leiden werden wird. Dieser lange Unterhose wird eh der Hit werden, die ist so lächerlich veraltet, dass sie schon wieder gut ist, irgendein Strick-Gedöhns mit Eingriff.
Freitag, 5. April 2013
Es kütt wie es kütt
Irgendwie war's 'ungerecht' heute mit der Hospitantin. Ich bekam, ok, mit einer Ausnahme, echt die Heftigen ab, sie dagegen die, die man sich wünscht.
Aber es ist schon was anderes, wenn man danach gleich darüber reden kann und nicht alleine da sitzt.
Let's talk about
Schon komisch, selten so viel über Sexualität nachgedacht. Mittwoch hatte mich, irgendwann morgens, P. auf die meinige angesprochen mit zwei wirklich intelligenten Fragen. Das führte dazu, dass ich das gestern einfach für mich nochmals aufgeschrieben habe, denn manchmal hilft beim Denken das Schreiben. Und dann bin ich bei M. über einen Blogeintrag gestolpert, der ganz allgemein, aber zum Teil sehr dezidiert über die eigene Sexualität Fragen stellte. Aus Lust auch gleich mal das beantwortet, was dazuführte, dass es Nachfragen gab, die ich mir so konkret auch noch nicht beantwortet. Heute also wieder einen Text dazu geschrieben.
Eigentlich könnte ich mich mal hinsetzten und aus allen dreien dann einen Text zu machen - aber das würde dann doch zu lang werden schätze ich, und ob meine "vita sexualis" noch für die Nachwelt erhaltenswert ist, wage ich dann auch mal zu bezweifeln.
Aber spannend ist es das schon, wenn man, wie im Blog von M. Klartext reden kann und es hat eine eigene Stimmung, wenn die dortigen es auch machen.
Donnerstag, 4. April 2013
Die andere Seite
Als ich gestern zu P. gefahren bin, fand ich das, als ich dort war, überhaupt keine gute Idee mehr. Viel zu sehr mit mir selbst beschäftigt, viel zu depressiv, um einen netten Abend haben zu wollen, geschweige denn, dazu etwas dazu beitragen zu können. Doch als wir beim Italiener saßen kippte die Stimmung auf die andere Seite - was ich mich daran erinnert, ich sollte unbedingt mal wieder von Arno Holz Die andere Seite lesen - und meine Stimmung marschierte, ganz Thomas Bernhard mäßig, "in die entgegengesetzte Richtung" (Der Keller).
Später noch einen Pomerol getrunken, noch später ein paar selbstgemachte Schnäpse und noch später lagen wir nebeneinander auf der Matratze und haben - wie in guten alten Zeiten - die Nacht zerredet. (Schlafentzug soll ja bei Depressionen helfen, das nur mal nebenbei.) Ungewöhnlich offen hat P. Themen angesprochen, die sonst nicht so sein Ding sind. Irgendwann, dass muss aber schon nach vier Uhr gewesen sein, sind wir dann doch eingeschlafen, wie eigentlich immer, auf eine eigene Art und Weise verknotet, die Schlaf eigentlich unmöglich macht.
Keine drei Stunden später waren wir wieder auf.
P. bleibt für mich nach wie vor ungewöhnlich und zusammen sind wir es dann auch irgendwie.
Kurz: Das hat richtig gut getan.
Mittwoch, 3. April 2013
Für dann
Vor ein paar Tagen: U. winkte mich irgendwann aus der Gruppe raus. In einem anderen Zimmer kramte er rum, zeigte etwas, ob ich es vielleicht wolle. Sie hätten keine Verwendung mehr dafür.
Kurz geschaut, kurz in die Hand genommen - dass ich das Teil für mein zukünftiges Unterhosen-Museum unbedingt haben musste, stand außer Frage. Kurz genickt.
Ob ich nicht auch das und das ..
Drei Exponate mit Seltenheitswert - und das eine trag ich mal noch selber.
Montag, 1. April 2013
Unten ohne
Immerhin, heute morgen, an der Heizung, in der Sonne, da konnte ich es schon mal ein paar Minuten ohne aushalten. Hat gut getan.
Gegeneinladung
- Hühnersuppe mit Nudeln
- Salat
- Schweinebraten aus dem Römertopf, Karotten, Borcolli, Spätzle (Tüte)
- Bratapfeln mit Vanillesoße (Tüte)
Gastgeber: L. + U.
Gäste: 7
Gäste: 7
Kochaufwand geschätzt: recht hoch, mehr als 2 Stunden.
Sonntag, 31. März 2013
Puh!
Das letzte war jetzt richtig heftig. Froh, dass ich dann auch gleich gehen konnte. Ein anderes hätte ich zwar eh nicht angenommen, aber ich musste echt raus, kalte Luft, Wind. Mal sehen, wie lange mir das noch nachhängen wird.
Samstag, 30. März 2013
Von Dostojewskij lernen
Gestern noch den ersten Teil zu Ende gelesen. Zum Schluss eine große Szene, aus der so gut wie alle Beteiligten beschädigt herausgehen. Der Fürst steht mal wieder als Idiot da, die Pläne von Iwan Fjodorowitsch Jepantischin und Afanassij Iwanowitsch Tozkij sind genauso dahin wie der von Gawrila Ardalinowitsch (sic!), ganz zu Schweigen von Nastassja Filippowna Baraschkowa*, die sich wohl vollkommen ins Aus gesetzt hat.
Die ganze Szene entbehrt nicht einer gewissen Skurrilität oder auch Surrilität, doch Dostojewskij lässt abschließend das Ganze in einer Art und Weise kommentieren, die ich mir unbedingt merken muss. Es heißt da lapidar: "[Das] hat Kolorit."
* Ach, diese Namen. Hält ja viele von der Lektüre der Russen ab, da die Namen ja in einigen Variationen vorkommen können. Gawrila wird bspw. auch Ganja, Ganjka oder Ganjetschka genannt. Aber mal ganz ehrlich. Wenn man konzentriert liest ist gar kein Problem und für den Notfall gibt es in fast allen Ausgaben ein Namensregister.
Freitag, 29. März 2013
Im "Wannenbad"
Gestern unbedacht in einer Mail geschrieben, ich würde mich nun "mit Dostojewskij in die Badewanne" verziehen. Seitdem werde ich dauernd gefragt, wie es denn "mit Dostojewskij" im "Wannenbad" gewesen wäre.* Klar, da will mich jemand bewußt mißverstehen, schließlich ist Dostojewskij ja schon lange tot und gemeint war auch nur der "Idiot" von ihm.
Aber Dostojewskij kann man, wie ich finde, eh nur in der Badewanne oder in der Sauna lesen. Einem selber muss jedenfalls warm sein und draußen kalt - passt ja gerade hervorragend. Und das nicht, weil die Romane in Rußland spielen, wo es ja angeblich immer kalt ist (was ja gar nicht stimmt). Ich hab die "Brüder Karamasov" mal im Sommer gelesen - irgendwie ging das gar nicht.
Was mich gerade am "Idiot" so völlig fasziniert, ist, dass ich dauernd glaube, mit im Raum zu stehen. Es gibt ja schon einige Bücher, bei denen ich sofort Bilder habe. Es gibt aber auch Bücher, da passiert gar nichts. "Wellen" von von Keyserling beispielsweise. Wenn morgen ein Produzent kommt und sagt: "Herr X., hätten sie nicht Lust, Regie bei 'Wellen' zu führen?" würde ich spontan zusagen. Denn beim Lesen hatte ich alles im Kopf, jede Kamerafahrt, die verschiedenen Schnitte, selbst die Musik war im Kopf. Beim "Idiot" ist das dagegen anders. Es gab gerade eine Szene, da wurde es im Salon etwas eng, und ich meinte wirklich zu spüren, wie es mir körperlich unangenehm wurde, so nahe beim Fürst oder bei Warwa stehen zu müssen. Der nimmt mich jedenfalls komplett mit in die Szene. Mann, den Thomas meine ich, hat das nie geschafft, da ist immer eine Distanz, da ist man als heimlicher Zuschauer dabei, nie mit in der Szene.
* Ich hab heute sogar noch nach Bildern von ihm gesucht, wollte wissen, wie er in jungen Jahren aussah. Leider nix gefunden. Ist ja nicht so, dass ich nicht auch mal den ein oder die andere in die Wanne zu mir einlade.
Geht auch ohne Orchester ganz gut
Bin ja kurz davor, meinen Taktstock aus Jugendtagen zu suchen, um die 1. Symphonie von Prokofiev 'trocken' zu dirigieren.
Donnerstag, 28. März 2013
Zeitreise: minus drei Monate und vier Tage
Beim Einkaufen heue haben die meisten am Ende gesagt: "Schöne Feiertage", nur die wenigsten: "Schöne Ostern". Wenn ich aus dem Fenster blicke, dann weiß ich auch warum: "Leise rieselt der Schnee ..."
Dann halt direkt
Schade, P. kann mir "Helianth" von Schaeffer nicht besorgen. P. bekommt Prozente und bei 84 Euro, was die drei Bände kosten, wären die Ersparnisse ein weiteres Taschenbuch gewesen. So schreibe ich dann halt Hr. Weidle morgen direkt an.
Dass P. dagegen den Irving bekommen hat, wundert natürlich nicht. Die Einsparnisse sind da aber gering - hat aber den Vorteil, dass ich dieser Tage bei ihr vorbeigehe, um mir das Buch abzuholen, dann führte es eben zu einen 'sozialen Event'.
Da ich immer panisch bin, nichts zum lesen zu haben - im Regal stehen ja nur ein paar hundert gelesene (!) Bücher - , habe ich mir sicherheitshalber gestern den "Idiot" von Dostojewskij in der neuen Übersetzung von Geier bestellt und heute morgen abgeholt. (Hab' ich zwar schon gelesen, aber eben nicht in der neuen Übersetzung.) Knapp 900 Seiten, werden über Ostern reichen.
Ich liebe Excel
Gerade mal aus Lust und Laune meine Playlist vom Ipod nach Excel kopiert und schnell ausrechnen lassen, wie lange ich seit Ende August letzten Jahres Musik gehört habe. Excel kommt auf 32.747 Minuten und 34 Sekunden. Das wären also 545 Stunden oder 22 Tage am Stück. Kommt das hin bei 8.669 gehörten Titeln? Und da sind noch nicht einmal die Hörbücher dabei.
Top Ten
- Qual nave smarrita - Händel: Radamisto
- Grapefruit Moon - Tom Waits: Asylum Years
- Var. 20 - Bach: Goldberg Variationen
- Voglio strage, e sangue voglio - Graun: Cleopatra & Cesare
- Cinéma - Les Yeux D' La Tête: Danser sur les toits
- Le dormeur du rail - Les Yeux D' La Tête: Danser sur les toits
- Nulla già di speranza - Händel: Radamisto
- Il gigante e il mago - Vinicio Capossela: Da solo
- In clandestinità - Vinicio Capossela: Da solo
- Sante nicola - Vinicio Capossela: Da solo
Mittwoch, 27. März 2013
Will nicht so
Zur Zeit habe ich einfach nur Pech mit meiner Lektüre. Nichts gefällt. Gerade "Muttersohn" von Walser abgebrochen, komme da einfach nicht zurecht mit den ganzen Spinnereien und frage mich, was das überhaupt soll. "Abschaffel" von Genazino fand ich irgendwann einfach zu lang und zu substanzlos. Letzeres erst recht für "Er ist wieder da" von Vermes. Nette Idee, aber einfach zu weit ausgewalkt. Davor, immerhin, das war klasse, "Schweinkram" von Bennett. Zwei skurrile Geschichten. "Liebesdienst" von Jacobson ebenfalls extrem dünn. Ein Mann sucht für seine Ehefrau aus Liebe einen Liebhaber - nun ja, das hätte ja was werden können. Konjunktiv!. Völlig enttäuscht von "Landgericht" von der Krechel. Liegt es daran, dass ich darüber schon so viel gelesen habe? Die ersten 100 Seiten waren wirklich gut - und dann gibt es einen Bruch und alles plätschert so vor sich hin. Warum dafür den Buchpreis. Unverständlich. "Shakespeares Hühner" von Rothmann. Der geht ja immer, selbst seine Erzählungen - und mit Erzählungen kann ich nicht so. Dann gab es noch "Mimis Badereise", nett, aber nicht tief. An "Nach fünf Jahren" von Schlüter kann ich mich schon gar nicht mehr erinneren und "Weiskerns Nachlass" von Hein ist nun auch nicht gerade der Brüller.
Bisher also nur neun Bücher, davon nur eins, was ich empfehlen könnte. Komisch, komisch.
Bis "Helianth" von Schaeffer kommt und der neue Irving versuche ich mich mit Dostojewskij über Wasser zu halten. Denke, es wird "Ein grüner Junge" (früher: "Der Jüngling") werden in der neuen Übersetzung von Geier. Und dann kann ich nur hoffen, dass mir endlich was Gescheites in die Finger fällt.
Die schönsten Ecken
Das war letztes Jahr, als ich - mal wieder - über Frau K. auf eine Aktion aufmerksam geworden bin: "Die schönsten Ecken Deutschlands". Mich also nach kurzem Zögern gemeldet - und gewartet, bis vor einer halben Stunde. Jetzt ist es also bei mir, das Buch, und innerhalb von sieben Tagen darf ich nun K. vorstellen, eine Stadt, die durchaus schöne Ecken hat, aber nur schwer wohl zu den schönsten Ecken gehört - meiner Meinung nach. Dennoch ein paar Ideen sind spontan gekommen - es gilt hier der zweite Blick und nicht zuletzt wohnt die wahre Schönheit ja innen.
Dienstag, 26. März 2013
ca. 1.500 plus die, die rechts stehen, plus die auf dem Boden
Es gibt Hobbys, da sollte man sich schon ernsthaft überlegen, ob man sie anfangen will. Vor allem dann, wenn es einem schwer fällt, etwas wegzuschmeißen.
Im Zuge der 'Neuausrichtung' mich zwar nicht an die Umgestaltung des Arbeitszimmers, sprich Bibliothek, gemacht, aber mal begonnen aufzuräumen. Auch wenn es mir dann unter Schmerzen gelang fast 40 Bücher aus meinem Besitz zu entfernen, passen die, die ins Regal gehören, da einfach nicht rein. Ich muss es erweitern, wobei ich gerade nicht weiß, wo ich an die Kisten komme. 16 hätten an der Wand noch Platz, das dürfte dann für geschätzte vier Jahre reichen - aber was dann?
Aber eins nach dem anderen: Erst irgendwo Kisten organisieren und dann überlegen, wie es weiter geht.
Montag, 25. März 2013
Dann halt so
Fr. F., als ich sie heute auf dem Flur traf, drehte demonstrativ ihren Kopf weg, als sie an mir vorbei gehen musste. Und obwohl ich ihr echt nichts mehr Gutes wünsche, aber ab morgen ist sie mich mal für drei Wochen los. Was mir aber noch viel besser gefällt: Ich bin sie für drei Wochen los - eine Verlängerung ist nicht ausgeschlossen.
Sonntag, 24. März 2013
zweischneidig
Wenn ich das so richtig beobachte, dann entdeckt tumblr meine bilder bei flickr. von dreien wusste ich ja, dass sie im Umlauf sind, über das Wochenende sind aber drei noch dazu gekommen. Einerseits ist es ja schön, dass die Bilder gefallen und 'reblogging-wert' sind, andererseits ist das ja nichts anderes als eine einzige Klauerei, denn die Quelle geben vielleicht gerade maximal ein Prozent an.
Ich sollte wohl dazu übergehen, meine Bilder, egal wo, zu kennzeichnen. Mich hat es schon immer genervt, wenn sie Leute mit fremden Federn schmücken.
Symptome
Im Radio kommt gerade eine Feature zu "Burning Out" mit O-Tönen von einigen 'Betroffenen'. Merke gerade, wie es mir richtig kalt wird, Tränen in die Augen steigen wollen. Was die erzählen ... ich höre und nicke quasi rhythmisch mit dem Kopf und denke: "Kenne ich ... ja genau ... ". Und wenn dass dann 'wissenschaftlich' betrachtet wird mit Begriffen wie "mangelnde Wertschätzung" oder "allgemeine Unklarheiten", dann nicke ich einfach weiter.
Es ist wirklich spannend zu hören, wie da andere Menschen über Dinge, Reaktionen, Aktivitäten sprechen, die ich von mir in den letzten Monaten nur zu genau kenne. Das Wechselbad der Gefühle, die Zweifel, ob man zu unfähig dafür ist, die totale Dünnhäutigkeit und u.a. diese Kraftanstrengungen, alles 'richtig' zu machen mit dem dazugehörigen jeweiligen Scheitern.
Ein Messer in weicher Butter erfährt mehr Widerstand, als diese Berichte in meinem Kopf. OK, ich weiß, jeder hört nur das, was er hören will, aber selbst wenn ich 50 Prozent als Übertreibung abtue, dann bleibt noch eine ganze Menge übrig.
Ein Hauch einer Ahnung
Immerhin, heute schon mal ohne Handschuhe und Mütze sowie mit offener Jacke auf dem Bahnhof gestanden. Also auf dem im Süden. Beim Heimatbahnhof leise geflucht, die Mütze und die Handschuhe so tief unten im Rucksack vergraben zu haben.
Freitag, 22. März 2013
55:45
Mit einer Wahrscheinlichkeit von 55 Prozent werden wir pünktlich in F. ankommen. Vermutlich gehören wir aber zu den anderen 45 Prozent. Nun ja, gut vorab zu wissen.
Nachtrag: Waren dann nur 56 Minuten Verspätung.
Nachtrag: Waren dann nur 56 Minuten Verspätung.
Donnerstag, 21. März 2013
Mag es nach wie vor
Mit Dank an U., die es gemacht hat. Will hoffen, dass wir es nochmals auf diesen genialen Dachboden schaffen.
Narzißtische Zufuhr
Der Einäugige ist König unter den Blinden - irgendwie so geht der Spruch. Heute mal wieder bei M. gewesen, um ihm bei seinen Computerproblemen zu helfen. Ich hab da ja eigentlich auch keine Ahnung davon, aber da es sich nicht um Computerprobleme sondern um Anwenderprobleme, sprich -fehler handelt, lässt sich dann doch das Meiste immer lösen.
Dienstag, 19. März 2013
Keine Antworten. Nur Fragen.
Ist das Mobbing? Oder ist das schon eine Art von Hass? Wo hat das begonnen? Wo liegt mein Teil der 'Schuld'? Was wäre noch zu tun? Was ist mein Anteil? Wie bereinigen? Ist das überhaupt noch möglich? Wie kann es weitergehen? Und wenn nicht dort, dann wo? ... Endet alles in der kurzen, aber derzeit nicht beantwortbaren Frage: Was ist zu tun?
Montag, 18. März 2013
Für die Chronik
Ein Scheißtag! Kein Wunder, dass da die saublöden Kopfschmerzen nicht fehlen wollen.
Sonntag, 17. März 2013
Ein bisschen Schwund ist immer
Aus Spaß heute Vormittag fast drei Stunden Selfs gemacht. Von den 805 Aufnahmen sind nach der ersten Sichtung 360 übrig geblieben - und es werden im Laufe der nächsten Sichtungen sicher noch weniger werden.
Samstag, 16. März 2013
One-way-Kommunikationsohr
Gerade mal wieder, wie ca. alle drei bis vier Monate, mit dem Ex gechattet. Manchmal tickert er mich an, manchmal ich ihn, ein eigentliches Thema haben wir nie, da gibt es nichts mehr zu sagen. Manchmal fragt er, ob ich Bilder von ihm machen kann, ich sage ja und dann scheitert es an der Terminfindung. Dann ist Pause, dann beginnt das Spiel von Neuem.
Heute war der Beginn wie immer, aber dann habe ich - man mag es Lust, man mag es Fiesheit nennen - eine eher gewöhnliche Frage gestellt und bei jedem Post danach von ihm mit einer positiven, wertschätzenden Rückmeldung geantwortet, ohne aber ein neues Thema o.ä. in den Raum zu werfen bzw. eine weiterführende Frage zu stellen.
Und was passierte? Wir haben noch nie so lange gechattet und am Ende konstatierte er, ich wäre heute in "Plauderlaune".
Kommunikation kann so was von spannend sein, wenn man einen Schritt zurücktritt. Wenn man ihn denn heute oder morgen fragen sollte, was er von dem Chat von heute von mir weiß, wird er ehrlicherweise nur mit den Schultern zucken können, während ich dann doch das ein oder andere sagen kann.
So richtig werten kann ich das nicht, aber dass viele dankbar für ein Ohr sind, dass habe ich in der Zwischenzeit mehr als gelernt. Und vielleicht bin ich manchmal einfach selber zu doof, mir das andere Ohr zu nehmen, warum ich jetzt so etwas fies über die Begebenheit schreibe.
Könnte fast als Kunst druchgehen
Donnerstag musste ich ein Kunstwerk photographieren. Ca. 30 'Bilder', die jeweils im eigenen Rahmen mehr oder weniger geordnet nebeneinander hingen. Das Doofe daran war, die Sammlung befand sich im Untergeschoss, die Neonröhren spiegelten sich fast immer mindestens in drei Rahmen. Immerhin hatte ich die seltene Erlaubnis, nen Blitz benutzen zu dürfen - damit hat es dann einigermaßen funktioniert. Aber dann hab' ich noch ein bisschen experimentiert - meine Praktikantin musste dann auch noch dran glauben.
Unfair
Nach dem Orgasmus ist vor dem Orgasmus. Aber warum muss mit zunehmenden Alter dazwischen immer mehr Zeit vergehen?
Freitag, 15. März 2013
Das durch das
Meinen aktuellen Müdigkeitsgrad zu erkennen, muss eigentlich ganz einfach sein. Einfach die Wörter zählen, die ich innerhalb von 60 Sekunden von mir gebe, dann den Quotienten ermitteln - und fertig. Alles unter 1 ist dann eben müde. Und S., die ich in der Stadtbibliothek traf, lebt nun mit der Befürchtung, dass ich in der Straßenbahn eingeschlafen bin. Der Quotient war echt unterirdisch.
*klopf-klopf*
Aufreger des Tages, als ich nach Hause kam. Brief des Unternehmens auf dem Tisch, bei dem ich mich beworben hatte.
War dann aber 'nur' eine Eingangsbestätigung - aber immerhin das.
War dann aber 'nur' eine Eingangsbestätigung - aber immerhin das.
Drahtseilakt
Seit ca. zwei Monaten bin ich dabei, ein mögliches Modell davon überzeugen, doch vor meine Kamera zu kommen. Dabei habe ich nicht einmal eine Ahnung davon, ob er sich davor auch irgendwie bewegen kann, oder ob es nicht einfach nur starr wird. Ein paar wenige Bilder habe ich von ihm gesehen und es wäre echt für mich traumhaft, den ablichten zu können, denn er hat so etwas wie einen 'perfekten' Körper. Der ist jedenfalls extrem spannend, na ja, ehemaliger Turner, da bleibt dann bei gesunder Ernäherung dann doch was übrig.
Er zickt aber ohne Ende. Einerseits hat er sich indirekt mir x-mal angeobten, wenn ich das Thema aber konkret zu Sprache bringe, dann gibt es sofort 1.000 Gründe warum nicht. Und wenn ich dann den e-mail-Verkehr einschlafen lasse, dann ist er es, der ihn wieder aufleben lässt und das Shooting wieder - indirekt - anspielt.
Dass da eine erotische Komponente eine gewisse Rolle spielt - das habe ich in der Zwischenzeit auch schon kapiert. Und diesen Drahtseilakt finde ich schon recht spannend, auch wenn mir langsam die Ruhe bzw. die Zeit oder Gelassenheit ausgeht, dieses Ping-Pong-Spiel noch über Wochen weiter zu spielen. Im Grunde bin ich wohl ein furchtbar ungeduldiger Kerl, denn ich glaube nicht, dass diese Spannung noch lange aufrecht erhalten werden kann. Aber einen Monat gebe ich der Geschichte noch, aber dann hätte ich schon gern ne klare Aussage.
Donnerstag, 14. März 2013
100 - 50 - 25 = wau!
Auch wenn ich 50 Prozent wg. Anfängerin abziehe und dann nochmals 25 Prozent als 'Höflichkeitsbonus" - dann bleibt dennoch ein fettes Lob übrig, was ich, nach einer leichten Verschämung, dann einfach für mich angenommen habe.
Mittwoch, 13. März 2013
Praktikantinnentag
Die eine hat sich heute vorzeitig verabschiedet. OK, sie hätte eigentlich auch nur noch bis Freitag gemusst, aber das war ihr dann doch irgendwie zu lang und Lust hatte sie seit der Zusage für ein Volontariat eh nicht mehr. - Dennoch, eigenartiges Gefühl, wenn jemand so die Flucht ergreift, wo man mehrere Monate zusammengearbeitet und sich doch recht gut verstanden hat.
Dafür kam abends dann eine Ex-Praktikantin, die mit mir ihre philosophische Hausarbeit zur feministischen Philosophie bezüglich Abtreibung diskutieren wollte. Der neue Papst kam uns zwar anfänglich etwas dazwischen, aber dann haben wir uns doch noch über die Hausarbeit gebeugt. - Und auch wenn ich nun wirklich nicht gerade der Fachmann für feministische Philosophie bin, es ist immer schön, mit ihr inhaltlich zu diskutieren. Ganz nebenbei ist sie noch eine wirklich wunderschöne junge Frau, und ich fühle mich schon geehrt, dass sie mir Vertrauen schenkt.
Ein anderer
OK, meiner ist es nun dann doch nicht geworden - vielleicht auch gut so, ich glaube, ich wäre wohl ohnmächtig geworden, mindestens.
Dienstag, 12. März 2013
Nachkritik
- Soleier sind Soleier - man mag sie, oder nicht. Gefüllt oder nicht - da gibt sich nicht viel. 7/10
- Gefüllte Zwiebeln: OK, war Premiere, die nach einer zweiten ruft. Im Prinzip OK, doch wohl noch mehr aushölen, länger kochen, länger in der Röhre und dann doch eher auf Tellern. 5/10
- Lachsnudeln - OK, wenn ich in der Schlußhektik die Peterle nicht vergessen hätte, dann volle Punktzahl, so halt 8,5/10. Salat - kann ich nicht / will ich nicht / nicht mein Ding, 3/10
- Griesschnitten - noch zwei- dreimal, dann kommen sie auch an 9/10, heute würde ich 8/10 geben.
Für heute
- Gefüllte Soleier mir getoastetem Weißbrot
- Gefüllte Zwiebeln
- Lachsnudeln / Salat
- Griesschnitten / Mehrfruchtsoße
Kochaufwand: Eigentlich mittel, unter der Woche dann mit Tendenz nach hoch
Gäste: M., H. + J.
Nr. 4
Ich war ein ungeküsster Gymnasiast, als ich zum ersten Mal ein Konklave verfolgte. Der damalige Religionslehrer, ein Gemeindepriester ohne große pädagogische Ausbildung aber mit Stimmproblemen, setzte uns vor den Fernseher mit der Begründung: "So was werdet ihr lange nicht mehr sehen!" Was damals zu sehen war - Live-Übertragung? - weiß ich nicht mehr, fand es aber eher langweilig, auch wenn mir bewußt wurde, an einem doch eher seltenen historischen Ereignis 'teilzunehmen'. Johannes Paul I war mir jedenfalls irgendwie symphatisch - aber mehr verstand ich damals davon jedenfalls nicht.
Gut einen Monat später wiederholte sich das Ganze, das war noch langweiliger und die "historische Teilnahme" hatte eine kleine Schramme bekommen. Johannes Paul II war mir nicht so symphatisch und irgendwie hätte ich es, jetzt im Nachhinein, doch schon lieber gehabt, wenn JPI länger dran gewesen wäre, dafür JPII etwas kürzer.
Von einer der beiden Papstwahlen erfuhr ich in einem Gottesdienst. Kurz vor dem Schlusssegen kam plötzlich der Sakristan an den Altar, übergab dem Priester ein Zettel, flüsterte etwas und ging zum Organisten. Auf die Verkündigung folgte - wenn ich mich recht erinnere - ein "Großer Gott wir loben Dich" mit ausnahmsweise so gut wie allen Strophen und einer Orgel, die kaum ein Register ausließ.
Von einer der beiden Papstwahlen erfuhr ich in einem Gottesdienst. Kurz vor dem Schlusssegen kam plötzlich der Sakristan an den Altar, übergab dem Priester ein Zettel, flüsterte etwas und ging zum Organisten. Auf die Verkündigung folgte - wenn ich mich recht erinnere - ein "Großer Gott wir loben Dich" mit ausnahmsweise so gut wie allen Strophen und einer Orgel, die kaum ein Register ausließ.
Bei Benedikt XVI war ich viel zu beschäftigt, um es am Fernsehen verfolgen zu können. Seine Wahl bekam ich auf dem Handy in München mit - ja, ja, damals hatte ich eins, eins der modernsten, die es damals gab - vier Anrufe und acht SMS in fünf Minuten. Überrascht war ich da gar nicht.
Ab heute Nachmittag schiele ich dann mal auf die Presseagenturen, aber ich vermute mal, sie brauchen ca. drei Tage, um meinen Kandidaten zu wählen.
Montag, 11. März 2013
Alltagsabenteuer
Was für ein ereignisloser Tag. Da ist es schon eine Bereicherung, eine Stunde in der Küche für morgen vorzukochen und sich Gedanken zu machen, ob das neue Rezept für die Vorspeise nun funktioniert oder eine Pleite wird. Wau!
Ja, ja, A., du hast schon recht, es ist ein "ödes Leben" - aber abwarten, das ändert sich auch noch mal.
Sonntag, 10. März 2013
Vermeidungsmodus
Keine Lust auf die neue Woche. Das finde ich 'schlimm'. Wenn man dauernd in einem "Vermeidungsmodus" agiert, dann ist es mit 'Freiheit' nicht weit her, dann raubt das auch Kraft und Lust.
Ein Gespräch heute Mittag mit einer Ex-Kollegin hat mich für den Rest des Tages richtig runtergezogen. Und ich hasse es gerade, dass es genauso viele Gründe wie Bedenken gibt. Das ergibt einen Patt, einen Stillstand. Doch auf den hab' ich keine Lust, absolut nicht.
Mut ist angesagt - aber woher nehmen? Oder doch einfach nur auf Hölderlin vertrauen: "Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch"?
So ein Tag / eine Zeit, wo mir Vater fehlt. Einer Person, der man kritisch-nachdenkend vertraut.
Kein guter Sonntag.
J.C.B.
Im Radio lief gerade eine wunderbare Arie aus einer mir vollkommen unbekannten Oper Adriano in Siria von Johann Christian Bach. Und da ich noch Geburtstagsgeld für Musik übrig habe, gleich an den Computer gestürzt und gesucht und gesucht. Bis ich was gefunden habe, aber das - das habe ich schon. War mir doch, dass mir die Arie irgendwie bekannt vor kommt.
Ist manchmal schon komisch, dass Musik, die man kennt, in anderen Zusammenhängen, zu anderen Zeiten einem so vollkommen anders erscheinen und einen auch ganz anders ansprechen.
HIER eine ältere, nicht ganz so dynamische Version mit einer Sopranistin, die manchmal arg 'spitz' werden muss. Wenn Philippe Jaroussky singt, ist die ganze Nummer grandioser, leichter, feiner, sanfter.
Freitag, 8. März 2013
Donnerstag, 7. März 2013
Oder eben so
Nachdem ich verzweifelt versucht habe, den Klebestreifen vom Umschlag abzuziehen, ist mir endlich aufgefallen, dass es den gar nicht gibt. Lecken war angesagt.
21.000 and more
Wie es scheinen will, ist das hier 'mein' 'erfolgreichstes' Bild - wenn ich dem Zählerstand bei der fc glauben darf, dort hat es 21.904 Klicks.Gemacht hat es aber - wie so oft - mal wieder E.
Mittwoch, 6. März 2013
"... und der Zukunft zugewandt ..."
Den Abend eigentlich für eine Bewerbung frei gehalten. Aber dann galt es doch nur, das Anschreiben zu formulieren, den Rest hatte ich in den letzten Tagen organisiert. OK, die Photos von gestern kann ich erst morgen abholen, aber dann ist alles zusammen. Das Anschreiben ist mir komischerweise leicht gefallen, es floss sozusagen. Aber ob und wie es ankommt, das wird die Zeit zeigen.
Dienstag, 5. März 2013
Danke K.
Wenn K., was ich, seit ich seine ersten Bilder gesehen habe, erst recht, seit ich ihn persönlich kenne, wünsche, ist, dass er mal so richtig berühmt wird mit seinen Arbeiten.* Und wenn das dann soweit ist, dann kann ich mal locker erzählen: "Ach ja, K., der hat damals in meinem Wohnzimmer Bewerbungsphotos von mir gemacht, für ein Nudelgericht!"
Bin ihm echt dankbar, dass er heute vorbeigekommen ist und es mit mir durchgezogen hat. Ein Bild finde ich so was von treffend - hat er echt gut gemacht mit seiner Taktik.
* Geile Kommasetzung, was? Meiner Meinung nach korrekt, oder?
* Geile Kommasetzung, was? Meiner Meinung nach korrekt, oder?
Montag, 4. März 2013
90:30
Eigentlich wollte ich den Film heute auf ARD (oder war das ZDF?) gar nicht sehen "Und alle haben geschwiegen". Ich meinte (und meine) genug dazu gelesen zu haben wie das in den Heimen und Anstalten war, welche Spätfolgen das für die damaligen Kinder und Jugendliche bis heute haben. Und daher war ich nicht sehr überrascht, dass der Spielfilm natürlich sämtliche dramatischen Möglichkeiten nicht ausgelassen hat. Mich hätte zum Beispiel viel mehr interessiert - und das wäre auch 'spannender', zumindest jedoch 'aufklärender' gewesen - wie man als Kind / Jugendlicher sich über Jahre 'wegduckt'. 'wegducken kann' und wie und wo sich das alles auswirkt. Aber auch solche Filme brauchen - nicht nur in den USA - sondern nun auch in Deutschland eben 'Helden'.
Und - aber das ist ja nix Neues - es war auch ein Beweis des deutschen Fernsehen, welches sich an die Sehgewohnheiten seiner Zuschauer orientiert. Das ist also jetzt keine Medienschelte, sondern für mich nur ein Zustandsbericht der deutschen Bevölkerung: Der Spielfilm dauerte 90 Minuten, die anschließende Dokumentation 30.
Und würde ich mit den Verantwortlichen diskutieren, so höre ich schon ihre Begründung, dass man über einen Spielfilm besser das Thema 'breit' verbreiten hätte können, während eine Dokumentation nicht den Sehgewohnheiten entsprächen. Das bringt mich zu dem Fazit: Feige Verantwortliche - geistig armes Deutschland.
Ich versteh schon, dass man sich nicht jeden Abend mit einer anderen Grausamkeit - von denen es ausreichend gibt - auseinandersetzen will (und vielleicht auch gar nicht kann). Andererseits wird es aber einem so was von einfach gemacht, die Augen zu verschließen. Wer sich seine Augen aufmachen lassen will, der muss sich schon aktiv darum bemühen. Aber damit würde ich nun ein Fass aufmachen, denn das ist, wie der olle Fontane so schön schrieb: "Ein weites Feld."
So was wie heute Abend frustriert mich halt einfach mal wieder, dass da was ist, was gesellschaftlich breit diskutiert werden sollte oder gar müsste wird in einen 'hübschen' Spielfilm verpackt, 'jeder' kann sich dann betroffen fühlen und sich, wie heute, in einem Hoffnungsschimmer trösten, was dann bedeutet, man muss nicht mehr großartig darüber nachdenken.
Sich einem Thema aussetzen, sich mit einem Thema auseinandersetzen klappt wohl immer mehr nur dann, wenn man selber betroffen ist - ansonsten ist es eben ein Thema der / des anderen und das bin ja nicht ich.
Sonntag, 3. März 2013
Dann doch entschieden
Man kann sich ja schon wirklich den Kopf mit doofem Zeug zerbrechen. Ich grübel derweil nach, ob ich mir morgen noch ne Wochenkarte für den ÖPNV leiste, oder doch das Rad nehme, dass ich dieses Jahr so gut wie noch nicht benutzt habe.
Wenn ich mir eine Wochenkarte kaufe, habe ich es die Woche in der Hinsicht einfacher, dass ich etwas eleganter zu den ganzen beruflichen Terminen komme. D.h. aber: Ich zahle das.
Nehme ich das Rad, wird es mit der Praktikantin, die nicht Rad fährt, nicht einmal eins besitzt, etwas komplizierter. Andererseits spare ich mir das Geld und hab' auf dem Rad nicht nur meine Ruhe sondern auch Bewegung.
Andererseits, morgen wird es so richtig warm nicht und ich habe meine Handschuhe verloren.
Und wenn ich mich jetzt noch etwas anstrengen würde, würde ich noch mindestens ein halbes Dutzend Gründe jeweils für und wider finden - daher kürze ich ab. Es gibt nämlich zwei Gründe, die absolut fürs Rad sprechen: a) ich kann eine halbe Stunde länger schlafen und b) ich hab einfach Lust aufs Rad fahren.
Gebt dem Kaiser ...
Tja, so wie es dieses Jahr aussieht, muss ich Steuern nachzahlen. Zwar Gott sei Dank nicht rasend viel, aber andersrum, so wie in den letzten Jahren, hätte es mir schon besser gefallen.
Samstag, 2. März 2013
Indoor Impressionen
Na, ich dachte, ich stell mir mal selber ne Aufgabe, wenn schon heute niemand fragen will, ob ich nicht Lust hätte, zu photographieren. "Licht und Schatten" - ach wie naheliegend.
Freitag, 1. März 2013
Andersrum
Gegeneinladung bei H. und W. Bin gespannt.
Nachtrag:
Nachtrag:
- Reissalat mit Melonen und Schrimps
- Lammcurry
- Apfel-Mango-Sahnequark-Speise
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