Zur Zeit habe ich einfach nur Pech mit meiner Lektüre. Nichts gefällt. Gerade "Muttersohn" von Walser abgebrochen, komme da einfach nicht zurecht mit den ganzen Spinnereien und frage mich, was das überhaupt soll. "Abschaffel" von Genazino fand ich irgendwann einfach zu lang und zu substanzlos. Letzeres erst recht für "Er ist wieder da" von Vermes. Nette Idee, aber einfach zu weit ausgewalkt. Davor, immerhin, das war klasse, "Schweinkram" von Bennett. Zwei skurrile Geschichten. "Liebesdienst" von Jacobson ebenfalls extrem dünn. Ein Mann sucht für seine Ehefrau aus Liebe einen Liebhaber - nun ja, das hätte ja was werden können. Konjunktiv!. Völlig enttäuscht von "Landgericht" von der Krechel. Liegt es daran, dass ich darüber schon so viel gelesen habe? Die ersten 100 Seiten waren wirklich gut - und dann gibt es einen Bruch und alles plätschert so vor sich hin. Warum dafür den Buchpreis. Unverständlich. "Shakespeares Hühner" von Rothmann. Der geht ja immer, selbst seine Erzählungen - und mit Erzählungen kann ich nicht so. Dann gab es noch "Mimis Badereise", nett, aber nicht tief. An "Nach fünf Jahren" von Schlüter kann ich mich schon gar nicht mehr erinneren und "Weiskerns Nachlass" von Hein ist nun auch nicht gerade der Brüller.
Bisher also nur neun Bücher, davon nur eins, was ich empfehlen könnte. Komisch, komisch.
Bis "Helianth" von Schaeffer kommt und der neue Irving versuche ich mich mit Dostojewskij über Wasser zu halten. Denke, es wird "Ein grüner Junge" (früher: "Der Jüngling") werden in der neuen Übersetzung von Geier. Und dann kann ich nur hoffen, dass mir endlich was Gescheites in die Finger fällt.
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