Dienstag, 30. April 2013

RIP

Wenn meine Mutter gefragt wird, ob sie Kinder hat, dann erzählt sie von meinem älteren Bruder, mir, meiner jüngeren Schwester. Und dann haut sie zum Schluss, in meinen Augen erbarmungslos, einen Satz raus, der mir immer wie ein eiskaltes Schwert in die Seele dringt: "Und mein Ältester liegt auf dem  Friedhof!"

Er starb heute vor 28 Jahren an den Folgen eines unverschuldeten Verkehrsunfall.

Geheimnis Flickr

Es wird wohl für ewig ein Rätsel bleiben, warum die Klicks bei flickr keiner Logik folgen. Wenn ich neue Bilder hochlade, dann kann ich schon mehr oder weniger davon ausgehen, dass ich so um die 300 Klicks am Tag bekomme. Am nächsten Tag sinkt es ab, aber übernächsten Tag geht es aber nochmals hoch. Dann sinkt die Kurve kontinuierlich bis zum nächsten Hochladen. Stimmt bloß nicht. Seit Tagen ist die Tendenz fallend, seit zwei Wochen nichts hochgeladen, und doch, gestern mal aus dem Nichts über 500 Klicks, heute dafür noch keine 40. Schätzungsweise bin ich morgen wieder auf erwartbaren Niveau. Und das passiert immer wieder. Nun ja, ein Rätsel, dessen Lösung mich nur mäßig interessiert. 

Die Folgen des Aufräumens

Mir ist gerade heiß und kalt gewesen!

Gerade eine gute Viertelstunde nach meinen kopierten Bewerbungsunterlagen etc. pp. gesucht, die nicht an ihrem Platz lagen, also da, wo ich sie meinte, hingelegt zu haben. Geistesabwesend habe ich wohl in der Zwischenzeit mal aufgeräumt - ich fand sie dann, Gott sei Dank, im Regal wieder. 

Ufff!!!

Sonntag, 28. April 2013

Nur so


Römische Dekadenz

Ich kann mich ja manchmal so richtig über Neuerungen aufregen. Als ich gesehen habe, dass es bei manchen Autos bei der Rückklappe jetzt so einen Knopf gibt, dass sie sich automatisch schließt, hätte ich schreien können. Braucht man denn diesen überflüssigen Scheiß? Sind denn alle Autofahrer jetzt schon so behindert, dass sie nicht einmal mehr die Klappe schließen können?

Und was sollen Kartoffeln aus Israel, die ja nicht gerade reich mit Wasser gesegnet sind. Und muss es Knoblauch aus China sein? Beides natürlich 'Bio-Ware' - wo ich mich immer frage, wie denn der Transport mit Lasteseln oder -pferden funktioniert.

Und ich kann mich herrlich über Leute aufregen, die, sagen wir mal, nach Hawaii fliegen, um dann drei Wochen lang am Strand zu liegen. OK, der sieht zwar schon etwas anderes aus, als der von Malle, aber  die Sonne ist, soweit ich weiß, die selbe. 

Da gibt es viele Dinge, die für mich überhaupt nicht in die Tüte kommen. OK, ein größerer Fernseher fände ich auch ganz nett, aber ob der dann 1,5 Meter in der Diagonale haben muss, glaube ich dann nicht. Wir gucken, als wohl die letzten, auf 45 cm, wenn es überhaupt so viele sind.

Dann erinnere ich mich an Westerwelle, ausnahmsweise mal positiv, an seinen Ausspruch der "römischen Dekadenz" - ok, nicht in dem von ihm genannten Zusammenhang - also ich erinnere mich an dieses Begriffspaar und bin kurz davor, mich als Gut-Mensch zu fühlen.

Wenn ich mich dann aber mal um die eigene Achse drehe, dann muss ich mir selber an den Kopf greifen: Den Kaffe, den wir trinken, kommt aus einer ganz bestimmten Bar in Rom (und nur aus der); das eine Salz kommt aus Frankreich, das andere lasse ich mir aus London schicken; und die letzten beiden Unterhosen habe ich mir aus Australien schicken lassen (und spiele mit dem Gedanken, mir dort auch meine 5. (!) Badehose zu kaufen).  

Bleibt als Fazit: Joh. 8,7

Premiere II

Die ersten Spargel mit der absolut genialen Soße Hollandaise von M., dazu Kartoffeln und ein absolut passender roher Schinken. Yeah!

Premiere I

Der erste Wiener Apfelstrudel ist zwar nicht misslungen, aber es gibt Optimierungsbedarf - in erster Linie ein neuer Backofen.

Eigentlich hätte es Bilder geben sollen, aber ich habe irgendeine Einstellung an der Kamera vorgenommen, dass die Daten mit keinem meiner gängigen Programme zu lesen ist. Nun ja, so spektakulär sah er dann nun auch wieder nicht aus. 

Samstag, 27. April 2013

Geplante Spontanaktion

Kurz vor Ladenschluss noch losgerannt, um Äpfel und Rosinen zu kaufen. Kurz davor hatte mich die Lust übermannt, einen (ersten) Apfelstrudel zu machen. Den mache ich also jetzt ganz spontan morgen und die Gäste sind auch schon eingeladen. 

(In der Nähe gibt es zwei Bäcker ... falls er nix wird.)

Freitag, 26. April 2013

Es nimmt Gestalt an

Gestern auf dem Balkon vier Stunden lang in der Ulysses geblättert auf der Suche nach geeigneten Stellen für die Lesung zum Blooms-Day. Ich habe mich echt beschränkt, da ich mal vermute, dass man pro Seite ca. 90 Sekunden brauchen wird, sie vor zu lesen. Von den 1.015 Seiten stehen  nun 79 in der engeren Auswahl. Und ich vermute, das schwierigste Stück Arbeit wird sein, diese 79 auf ca. 50 herunter zu kürzen. Und Zwischentexte muss es ja auch  noch geben, sonst kapiert ja überhaupt niemand was. Und geübt muss ja auch noch werden, da ich ja mit C. zusammen lesen werde. 

Warum ist Idealist kein Beruf mit einem vernünftigem Gehalt?

Diesmal nicht heiser

Vor zwei Jahren habe ich Les Yeux de'la Tete zum ersten Mal gehört. Ein zweiter Konzertbesuch scheiterte wegen mangelnder Karten, also habe ich, als die Ankündigung draußen war, diesmal sofort reagiert. Es hätte aber auch noch Karten an der Abendkasse geben. Ist schon klasse, wie die sechs nur wenigen Minuten brauchen, um eine Stimmung im Saal zu machen, die an Urlaub erinnert. Aber es ist wohl meiner Befindlichkeit zuzuschreiben, dass ich diesmal nicht so ausgeflippt bin, wie das erste Mal. Damals konnte ich am nächsten Tag kein Wort über die Lippen bringen - die Stimme war einfach so gut wie weg. 

Mittwoch, 24. April 2013

Nichts getan ...

... aber sowas wie ein Muskelkater. 

Dienstag, 23. April 2013

Blick nach Frankreich

Ich guck' die Nachrichten von Frankreich ja schon mit arg gemischten Gefühlen. Der dann doch recht massive Protest gegen die Homo-Ehe überrascht im ersten Moment. Warum gehen so viele eines Landes auf die Straße, die vor vier Jahrhunderten viel Blut für "Freiheit - Brüderlichkeit - Gleichheit" vergossen haben?

Ein paar wenige Stimmen sehen das als Protest nicht gegen die Schwulen, sondern als Protest gegen die aktuelle Regierung. Nur, das glaube ich nicht. Es geht dort gegen die Schwulen und Lesben. Solange sie in ihren Kreisen bleiben und hin und wieder mal für Kolorit im Fernsehen sorgen, dann ist es gut und ok. Aber näher will man sie nicht lassen. 

Man kann ja im Grunde glücklich sein, dass der Deutsche an sich ja ungern auf die Straße geht. OK, für Stuttgart 21 konnte man Massen mobilisieren, in meiner Jugendzeit mal gegen SALT II oder gegen die Startbahn West. Aber normalerweise ist der der Deutsche der aus der IKEA-Werbung: "Wir müssen auf die Straßen gehen ... aber lass uns erst mal die Flasche leer machen." 

Aber das heißt noch lange nicht, dass die Stimmung auch hier nicht kippen könnte. Konkrete Anzeichen kann ich zwar (noch) nicht feststellen, aber ich bin schon seit Jahren der Überzeugung, dass die Stimmung früher oder später kippen wird. Da ist Frankreich gerade ein Vorreiter. 

Was ich meine feststellen zu können ist eine Zunahme von konservativer Moral, die, interessanterweise von keinem wie auch immer geartetem Medium vorgegeben wird. Wenn man seine Sensoren mal aufstellt, dann kann man schon bemerken, dass die bürgerlichen Rechte immer mehr eingeschränkt werden. Nie wirklich so starkt, dass das faule deutsche Volk ist bemüßigt fühlt, auf die Straße zu gehen, aber die Nadelstiche sinds. 

Man darf auch einfach nicht vergessen. Was das Gesetz zulässt, heißt noch lange nicht, dass es allgemein akteptiert wird. 

HP

Ganz langsam nimmt sie Formen an, die neue HP. Endlich jemand gefunden, der sich darum kümmern will. Erste Vorschläge heute gesehen, erste Tipps etc. pp. Wird aber wohl noch ein paar Wochen dauern, bis sie dann endlich neu online ist. 

Aber wenn das so wird wie heute gesehen: schick, schick. 

Für heute Abend

  • 'Trockene' Nudeln mit Schrimps und Bohnen
  • Ananas
Kochaufwand: Gering
Gäste: S. + T. + P. von der Burg

Donnerstag, 18. April 2013

Auf Wunsch von E.


73 Kilometer

So untrainiert wie ich dieses Jahr bin, war das fast eine Herausforderung. Aber dafür bin ich jetzt auch schön müde. 

Mittwoch, 17. April 2013

GAG

Bei den meisten Büchern fällt es mir eher einfach, darüber ein Urteil abzugeben und dieses dann auch zu begründen (dass das dann nicht der Weisheit letzter Schluss ist, versteht sich von selbst - aber macht zumindest eine Diskussion möglich, die sich dann nicht nur in der Aussage erschöpft: "Fand ich gut.") Es gibt ein paar wenige Bücher, bei denen mir ein begründetes Urteil schwer fällt, ich zwar noch sagen kann, ob es mir gefallen hat oder nicht - doch alles Weitere fällt schwer.

Und es gibt einen Autoren, Georges-Arthur Goldschmidt, dessen erzählerisches Werk mich jedesmal in eine solche Sprach- und Ausdruckslosigkeit versetzt - auch nach wiederholter Lektüre -, die es allein schon deswegen zu einer Ausnahme macht. 1993 habe ich das erste Mal etwas von ihm gelesen, seitdem alles, was von ihm auf dem deutschen Markt zu haben war und ist. Und immer und immer wieder erfassen mich seine Romane und Erzählungen, immer wieder wird da etwas in mir angesprochen, was mich dann nicht gerade aus der Bahn wirft, aber er tastet etwas Ureigenes in mir an, was verborgen schlummert.

Er wird nächsten Monat 85 und über Ostern überfiel mich - mal wieder - der Wunsch, ihm zu schreiben. Ausnahmsweise blieb es diesmal nicht bei dem Wunsch, ich hab' ihm geschrieben, von meiner Sprach- und Ausdruckslosigkeit, von den 'Erschütterungen'. 

Heute lag seine Antwort, handgeschrieben, im Briefkasten. 

Dienstag, 16. April 2013

Blindes Sehen

Der Kollege, der gerade meine Aufgaben übernimmt, bat um Rückruf. Telefonischer Support, was jetzt wie zu tun ist, wo er aufpassen muss, wo er locker bleiben kann. Wieder die Versicherung, er kann mich jederzeit anrufen, ich helfe ihm, aber auch nur ihm. 

Die Chefetage bekommt wohl gerade ganz leicht eine Ahnung, was ich die letzten fünf Jahre geleistet habe, denn der Kollege zeigt immer und immer wieder Schwierigkeiten, Probleme und Fragen auf, die dann die Chefetage nur derzeit dadurch löst, dass es nicht mehr "wichtig" ist, dass man darauf auch "verzichten" kann, dass man jetzt auch Seiten einfach dadurch füllt, dass man ganzseitige Bilder abdruckt. Hey, ich hab' das in fünf Jahren genau einmal machen dürfen! Ich gönn's meinem Kollegen, dass er da nicht dem vollem Stress unterzogen wird. 

Aber, das war so der Unterton im Gespräch mit dem Kollegen, ist schon klar geworden, dass die Chefetage zwar in Ansätzen sieht, was ich kann und tue, aber dass man es mir auch nicht verzeiht, dass ich nun insgesamt sechs Wochen ausfalle. Dass es in drei Wochen dann zu einem Gespräch kommen wird, ist mir auch klar, würde ich als Chef auch tun. Dass möglicherweise eine Kündigung im Raum steht, kann ich  mir selber ausrechnen. 

Die Tragik bleibt die selbe. Es IST mein Job, aber nicht unter diesen Umständen. Und ich bin gerade am überlegen, ob eine Kündigung mich befreien würde, oder mich noch tiefer in die Hoffnungslosigkeit stürzt. Darüber kann ich gerade echt keine Aussage machen.

Rational ist klar, dass es da ein Ende geben muss, besser früher als später. Rational ist auch klar, dass ein neuer Job zu ergattern, eine verdammt schwere Aufgabe ist. 

Und ich überlege die ganze Zeit, schon, was der Coach damals gemacht hatte, dass ich wirklich frei denken konnte: "Du musst keinen Job finden, er findet dich." Damals stimmte das auch.

Wenn ich ehrlich bin, dann will ich da nicht mehr hin. Käme es zu einer Kündigung, würde ich natürlich kämpfen, es als ungerecht empfinden usw usf., aber als "treuer Hund" braucht es wohl diese harten Schnitte, die ich nicht mag.

Hoffnung und / oder Zuversicht aufrecht zu erhalten ist manchmal so was von verdammt schwer.

Nee!?

Uff. K. ist gerade gekommen. Ich kenne seinen Freund, M., schon länger als er ihn. Mit M. hatte ich mal eine Zeit lang 'was laufen'. Jetzt erzählt K., dass M. letzten Monat einen Herzinfarkt hatte.M. ist ein Jahr jünger als ich. lebt gesünder als ich usw. usf. 

M. hat sich wenigstens schnell erholt und den Umständen entsprechend geht es ihm gut. Dass er schon wieder arbeitet, finde ich ein Unding, aber das ist nicht sein Wunsch gewesen, sondern das ist das marode Gesundheitssystem, dass meist eben nur noch "Fallpauschalen" kennt, aber mit dem Begriff "Mensch" nur sehr wenig, und wenn dann nur am Rande etwas anzufangen weiß. 

Aber was mich viel mehr beschäftigt: Eigentlich müsste ich es wissen, dass sowas nicht immer nur anderen passiert. Und ich will einfach nicht in eine Lebenssituation kommen, wo man nicht mehr über das neuste Buch oder den neusten Kino-Film redet, sondern über Krankheiten und Ärzte und Maßnahmen und Krankenkassenschlachten - mit Gleichaltrigen!

Ich hab' es ja geahnt, aber altern ist echt nichts für mich.

Auf übermorgen.

Morgen doch keine Radtour. Muss zum Augenarzt - und danach liege ich erst mal wieder Stunden im dunklen Zimmer, bis ich wieder richtig gucken kann. Ätzend. Aber wenn nur das die Folgen sind, wäre ich es ja zufrieden. 

"Das war eine Nacht, Wilhelm!"

Und was für eine! Gefühlt habe ich nicht eine Stunde geschlafen, dafür aber zwei bis drei Liter Wasser geschwitzt. Dabei war ich gestern richtig müde gewesen, warm ist es ja nachts auch noch nicht richtig wirklich. 

Eigentlich wollte ich heute ne kleine Radtour machen. Die habe ich jetzt auf Morgen verschoben. Die paar Kilometer, dich gerade in die Stadt fuhr, haben echt gereicht. 

Manchmal würde ich schon ganz gerne wissen, was so in mir los ist.

Montag, 15. April 2013

1. Luft-Sonnen-Bad

Hat gut getan.

Sonntag, 14. April 2013

Band 1

Den ersten Band von Helianth heute fertig gelesen. Und ich bin echt froh, dass es noch zwei weitere gibt. Es ist schon ein Roman aus seiner Zeit (Anfang letztes Jahrhundert), aber dafür dann ganz schön modern. Er wird in der einen Quelle, die ich gelesen habe, als "Bildungsroman" beschrieben. Das ist er auch. Aber Spaß macht das schon, den vor dem Hintergrund der anderen zu lesen, die ich kenne (Wilhem Meister, Anton Reiser ...). Zudem hat er, für seine Zeit, eine gewisse Offenzügigkeit, die mich überrascht hat. 

Nach dem "Idiot" das zweite gute Buch in diesem Jahr - endlich.

Kochpremiere

Oh ja, die, die mich kennen, die denken jetzt vielleicht: "Mein Gott, was hat er denn jetzt für ein Rezept ausgegraben" und hoffen klammheimlich, dass es jetzt nicht "Saure Nierchen" oder was in der Art ist. Aber was gerade auf dem Herd als Premiere köchelt ist ein solcher Klassiker, dass wahrscheinlich alle - bis auf die Vegetarier natürlich - nichts dagegen hätten, mitzuessen. 

Ich koche wohl so seit 20 Jahren - aber erst letzte Woche ist es mir in den Sinn gekommen. Daher gibt es heute - dreifacher Tusch!: Rindsrouladen.

Nachtrag: Sind nicht schlecht geworden, keine Frage. Mir einen Tuck zu trocken und die Füllung kann ruhig noch etwas deutlicher werden. Der Semmelknödel war sehr gut, die Bohnen, nun ja, Tiefkühlzeugs, aber dafür einigermaßen ordentlich. Denke mir, das wäre durchaus ein Geburtstagsessen für E. gewesen, den ich nach meiner Gratulation etwas abwürgen musste, da die Küche rief.

Übungsstück


Momentan

Warten auf die angekündigte Sonne.

Dann doch

B. kam dann mit seiner Schwester, meiner Patentochter S., um nach dem Computer zu schauen. Richtig gefunden hat er nix, will jetzt aber noch weiter forschen. Nun ja, mal sehen, wie erfolgreich er sein wird. Danach war eigentlich nur noch ein Kaffee geplant, geendet hat es dann aber in einem Abendessen und einer heißen Monopoly-Schlacht, die ich überraschenderweise dann gewonnen habe, auch wenn ich einen wirklich schlechten Start hatte.

Freitag, 12. April 2013

Hoffnung keimt

Gestern eine Freundin angerufen, um ihr zum Geburtstag zu gratulieren. War nicht da, dafür der 17-jährige Sohn. 17! Computer! Ihn mal gefragt, was das mit meiner CPU sein könnte. Er spekulierte gleich wild drauf los - morgen kommt er und schaut es sich an. 

Wie vor Jahren

Frau K. war, nach Jahren mal wieder, es hat sich wegen dem Job nicht anders ergeben, zum Frühstück da. Nun ja, was heißt da Frühstück. Es gibt Kaffee und auch was zum Essen, aber das spielt eher eine untergeordnete Rolle. Die Dauer dazu steht jedenfalls im umgekehrten Verhältnis. Wir haben es dann am Nachmittag erst beendet.

Und wie (fast) immer: Auf irgendetwas macht mich Frau K. dann immer neugierig, was ich dann gleich angehe. So wie es aussieht, ist der Start für Lightroom gesetzt. 

Donnerstag, 11. April 2013

CPU

Keine Lösung in Sicht, nicht einmal eine Idee einer möglichen Fehlerquelle.

Mittwoch, 10. April 2013

Fluch der Neuzeit

Liegt das an Windows? Vorgestern installierten die beim Ausschalten wieder. Und jetzt läuft der Computer wie ne Schnecke. Kein Programm offen, aber ne CPU-Auslastung von 50-60%. Virenscann erfolglos - also nix gefunden. Ne Internetseite braucht nun ne Minute, von Photoshop ganz zu schweigen. Echt, scheiße, keine Ahnung was das sein könnte und natürlich im Freundes- und Bekanntenkreis auch niemand, der auch nur eine Ahnung eines Schimmers hat. Ich könnte gerade wirklich kotzen!

Endlich

Heute Vormittag draußen nackt in der Sonne gesessen. OK, war zwar nur einen Anschein von Sonne und auch nur für wenige Minuten und nur deshalb, weil ich gerade aus der Sauna kam, aber dennoch: tat gut.

Dienstag, 9. April 2013

Macht (mich gerade) süchtig

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Und nicht verwirren lassen, bis zur ersten Reprise stimmt was mit den Noten nicht.

So, jetzt muss ich mir nur noch mühsam den Text abschreiben und mühsam übersetzen.

Und warum klappt das mit dem 'einbetten' nicht. Dann halt schnöde den Link.

Ok, ok, der Text ist ja nun wirklich nicht lang für 5:30:

No stars again shall hurt you form above,
But all your days shall pass in peace and love.

Und meine sehr, sehr freie Übersetzung würde lauten:

Keine Sterne werden Dich mehr von oben verletzen,
dafür an allen Deinen Tagen in Frieden und Liebe vorbeiziehen.

Wer's besser kann: Bitte!

Ja, wenn!

Wenn ich programmieren könnte, dann hätte ich ja eine Weltidee.

Montag, 8. April 2013

Standortsuche


Ne

Meine Performance ist derzeit echt unterirdisch.

Sonntag, 7. April 2013

"Der Idiot"

Falls ich es nicht schon erzählt haben sollte: Dostojewskij ist klasse. In den letzten Tagen "Der Idiot" von ihm gelesen. Das schöne bei ihm ist, man fragt sich nicht danach "Was soll der Roman einem sagen", sondern man ist einfach zufrieden, dass man dabei gewesen sein durfte. Die Figuren, die vorkommen, mag man zwar nicht alle, aber sie sind in einer Art und Weise dargestellt, dass es bei einigen kein Problem macht, die Gegenstücke im wirklichen Leben zu finden. In einer Figur habe ich auch Fr. F. wiedererkannt. Das war in gewisserweise tröstlich, dass es solche Typen leider in allen Zeiten gegeben hat - und dass in allen Zeiten die Umwelt an ihr verzweifelt sind. 

Dankbar

Man ist ja bescheiden geworden und genießt die 11 Grad Außentemperatur auf dem Balkon mit einer Tasse Milchkaffee.

Samstag, 6. April 2013

Für heute Abend

  • Aperitif mit Oliven
  • Gulasch nach Art des Hauses mit Bandnudeln
  • Quark-Speise mit Himbeeren
Kochaufwand: Gulasch halt, braucht so seine Zeit, aber einfach
(Spontan)Gäste: H.+J.

Geplant / Ist

Geplant:
Aufstehen - einkaufen - Kleinigkeit als Mittagessen - Sofa mit Dostojewskij - Nachmittagsschlaf - Sofa mit Dostojewsikij - Kleinigkeit als Abendessen - gemütlicher Fernsehabend

Ist:
Aufstehen - einkaufen - Gulasch kochen für den Abend - Spontanbesuch empfangen - Computernothilfe leisten - Kochen - Gäste

Es geht auch so

Es gibt hier so einen gemeinnützigen Laden. Da kann man alle Sachen hinbringen, die man selber nicht mehr braucht. Und es ist vollkommen egal, was es ist. Bücher, Klamotten, Möbel, Geschirr, Spiele, Schuhe, Rahmen ... Die nehmen es dort einfach unkommentiert an und verkaufen es. Der Erlös, nach Abzüge der Fixkosten, geht dann an gemeinnüztige Organisationen. Und da kommen mehrere Tausend Euro im Jahr zusammen. Ich meine, knapp 6-stellig. 

Mein Mann geht da ja regelmäßig hin und bringt auch immer was mit. Kommen wir auf die Idee, bspw. wir bräuchten einen Espuma, stehen drei am Ende der Woche auf dem Küchentisch, wir können die ausprobieren, einen behalten wir, zwei schmeißen wir weg oder bringen sie wieder zurück. 

Heute war ich mal mit, weil ich dachte, ich könnte vielleicht ein paar Klamotten fürs Shooting finden. Raus gegangen bin ich dann mit einer Hose, einem Overall, einer Männer-Strick-Lang-Unterhose, drei engen Boxerhshorts. An der Kasse dann das, was der genialste Verkaufstrick aller Zeiten ist. Die nette Dame, schaute sich mein Paket an und überwand sich dann, ihren Preis zu nennen. "Ist alles für 2,50 Euro OK? Sonst machen wir auch 2 Euro!" Der Effekt ist einfach klasse. Ich, wie all die anderen, die ich beobachten konnte, lehnten diesen Preis innerlich ab - und zahlten das, was sie meinten, was es ihnen wert ist: mehr.

Nachtrag: Die Dinge waren echt nur für Shootings gedacht, aber diese engen Boxer sind so klasse, dass  ich die eine beim Probieren gleich angelassen habe, obwohl ich ja einer bin, der Boxer für absolut lächerlich halte. Der Overall, orange, und steht mir überraschend gut, wird hoffentlich demnächst seiner Bestimmung zugeführt, ebenso die Hose, die aber noch leiden werden wird. Dieser lange Unterhose wird eh der Hit werden, die ist so lächerlich veraltet, dass sie schon wieder gut ist, irgendein Strick-Gedöhns mit Eingriff.

Freitag, 5. April 2013

Es kütt wie es kütt

Irgendwie war's 'ungerecht' heute mit der Hospitantin. Ich bekam, ok, mit einer Ausnahme, echt die Heftigen ab, sie dagegen die, die man sich wünscht. 

Aber es ist schon was anderes, wenn man danach gleich darüber reden kann und nicht alleine da sitzt. 

Let's talk about

Schon komisch, selten so viel über Sexualität nachgedacht. Mittwoch hatte mich, irgendwann morgens, P. auf die meinige angesprochen mit zwei wirklich intelligenten Fragen. Das führte dazu, dass ich das gestern einfach für mich nochmals aufgeschrieben habe, denn manchmal hilft beim Denken das Schreiben. Und dann bin ich bei M. über einen Blogeintrag gestolpert, der ganz allgemein, aber zum Teil sehr dezidiert über die eigene Sexualität Fragen stellte. Aus Lust auch gleich mal das beantwortet, was dazuführte, dass es Nachfragen gab, die ich mir so konkret auch noch nicht beantwortet. Heute also wieder einen Text dazu geschrieben. 

Eigentlich könnte ich mich mal hinsetzten und aus allen dreien dann einen Text zu machen - aber das würde dann doch zu lang werden schätze ich, und ob meine "vita sexualis" noch für die Nachwelt erhaltenswert  ist, wage ich dann auch mal zu bezweifeln. 

Aber spannend ist es das schon, wenn man, wie im Blog von M. Klartext reden kann und es hat eine eigene Stimmung, wenn die dortigen es auch machen. 

Donnerstag, 4. April 2013

Die andere Seite

Als ich gestern zu P. gefahren bin, fand ich das, als ich dort war, überhaupt keine gute Idee mehr. Viel zu sehr mit mir selbst beschäftigt, viel zu depressiv, um einen netten Abend haben zu wollen, geschweige denn, dazu etwas dazu beitragen zu können. Doch als wir beim Italiener saßen kippte die Stimmung auf die andere Seite - was ich mich daran erinnert, ich sollte unbedingt mal wieder von Arno Holz Die andere Seite lesen - und meine Stimmung marschierte, ganz Thomas Bernhard mäßig, "in die entgegengesetzte Richtung" (Der Keller). 

Später noch einen Pomerol getrunken, noch später ein paar selbstgemachte Schnäpse und noch später lagen wir nebeneinander auf der Matratze und haben - wie in guten alten Zeiten - die Nacht zerredet. (Schlafentzug soll ja bei Depressionen helfen, das nur mal nebenbei.) Ungewöhnlich offen hat P. Themen angesprochen, die sonst nicht so sein Ding sind. Irgendwann, dass muss aber schon nach vier Uhr gewesen sein, sind wir dann doch eingeschlafen, wie eigentlich immer, auf eine eigene Art und Weise verknotet, die Schlaf eigentlich  unmöglich macht. 

Keine drei Stunden später waren wir wieder auf. 

P. bleibt für mich nach wie vor ungewöhnlich und zusammen sind wir es dann auch irgendwie. 

Kurz: Das hat richtig gut getan.

Mittwoch, 3. April 2013

Für dann

Vor ein paar Tagen: U. winkte mich irgendwann aus der Gruppe raus. In einem anderen Zimmer kramte er rum, zeigte etwas, ob ich es vielleicht wolle. Sie hätten keine Verwendung mehr dafür. 

Kurz geschaut, kurz in die Hand genommen - dass ich das Teil für mein zukünftiges Unterhosen-Museum unbedingt haben musste, stand außer Frage. Kurz genickt. 

Ob ich nicht auch das und das ..

Drei Exponate mit Seltenheitswert - und das eine trag ich mal noch selber.

Montag, 1. April 2013

Unten ohne

Immerhin, heute morgen, an der Heizung, in der Sonne, da konnte ich es schon mal ein paar Minuten ohne aushalten. Hat gut getan.

Gegeneinladung

  1. Hühnersuppe mit Nudeln 
  2. Salat
  3. Schweinebraten aus dem Römertopf, Karotten, Borcolli,  Spätzle (Tüte)
  4. Bratapfeln mit Vanillesoße (Tüte)
Gastgeber: L. + U.
Gäste: 7
Kochaufwand geschätzt: recht hoch, mehr als 2 Stunden.