Donnerstag, 28. Februar 2013

Traumgesicht

Also, wenn ich meinen Träumen von heute Nacht glauben darf, dann wird der nächste Papst ein Niederländer. Und da nur einer wahlbrechtigt ist, ist es Willem Jacobus Kardinal Eijk. Und der sieht auch so aus wie im Traum. Aber noch nie was von dem gehört. Nun, spätestens Ende nächstens Monat weiß ich mehr. 

Wenn ich das denn mal wüßte

Eigenartig, eigenartig. Ich weiß, dass ich nicht nur sollte, sondern auch muss, aber es kostet Kraft und stößt innerlich irgendwie auf Widerstand, die Bewerbungsunterlagen zusammen zu suchen, K. anzuschreiben, um nach neuen Bewerbungsbilder zu fragen (klar macht er und Akt gleich noch dazu), mir die Adressen rauszusuchen, die ich schon lange im Kopf habe, ...

Und ich komme einfach nicht dahinter, was es ist, quäle mich heute damit wirklich durch den Tag und finde es als fast schon eine Lust, die Unterlagen für die Steuer zusammen zu suchen.

Mittwoch, 27. Februar 2013

Ja, ich bin es!

Eigentlich macht man es nicht, sich über Vertipper von anderen lustig zu machen. Und ich will mich auch gar nicht lustig machen, aber "surril" ist einfach so eine geniale Schöpfung von Madove, dass ich diesen Begriff hiermit für mich in Anspruch nehme und in aller Öffentlichkeit gestehe: Ja, ich bin surril!

Unter 60

Eigentlich war in einer Minute ein weiteres Shooting geplant. Vor einer halben Stunde kam ne Mail, es würde  eine Stunde später werden und nach hinten sei es auch auf 19 Uhr begrenzt. Da habe ich abgesagt. Wenn ich 60 Euro oder so für die Stunde bekommen hätte, hätte ich da mitgemacht, aber aus Lust und Laune in einer gehetzten Stunde erotische Bilder zu machen ...

Da spielt, zugegebenermaßen, auch etwas Stolz mit. Ich bin jetzt sicher nicht der Meisterphotograph der sich Allüren erlauben darf, aber so ein bißchen Wertschätzung vor der Arbeit fände ich dann doch ganz passend. Gute Photograhpie heißt ja nicht nur, das Licht richtig einstellen zu können und irgendwann auf den Auslöser zu drücken. 

Oder so

Ach, war das gerade schön. Seit Montag bin ich dabei, Bilder zu bearbeiten, die endlich bearbeitet gehören, da einige darauf warten. Und immer wieder stoße ich auf Bilder von A., der gerade nicht nur am anderen Ende der Welt ist, sondern heute auch Geburtstag hat. Nachher wollte ich ihm eine Mail schreiben - da hat er gerade angerufen. 

Dienstag, 26. Februar 2013

Montag, 25. Februar 2013

Ein Telefonat

Es ist einfach (mal wieder!) geil, nach vier Monate Pause / Schweigen das Gespräch quasi genau da aufzunehmen, wo man es vor Monaten hat unterbrechen müssen. 

Seit drei Wochen denke ich daran, S. anzurufen - es ist an der Zeit. Sie kam mir heute zuvor. Die erste Minute Geplänkel, weil es dazugehört zu einem Telefonat und dann in media res. Wenn ich jetzt berichten müsste, wie es ihr in den letzten vier Monaten ergangen ist, was war, was passierte - ich könnte nicht antworten, wäre als Zeuge vollkommen unbrauchbar. Aber was sie bewegt, welche Fragen derzeit auftauchen, wo welche Überlegungen sind - darüber könnte ich Auskunft geben.

Vor grauer Vorzeit waren wir mal ein 'Paar", ich glaube 111 Tage lang oder so. Pubertäres Gedöhns - aber Leidenschaft und Liebe und Schmerz pur, ganz der olle 'Werther'. Und seitdem kann passieren was will.

AU

Mein eigentlicher Hausarzt hatte keine Zeit für mich, seine Vertretung mag ich nicht, also bin ich zu dem von M. Interessanterweise war ich da schon mal - vor 19 Jahren. Er kommt, stutzt, und will erst mal wissen, ob wir uns nicht von irgendwoher kennen. Ich zeige ihm die einzig mögliche Verbindung auf, er grinst, schaltet in dem Moment von 'Sie' auf 'Du' um und will dann wissen, warum ich hier bin. Ich erzähle vom Fieber am Wochenende, von der beschissenen Situation an der Arbeit. Dass er mir dann 'narzißtische Kränkungen' attestiert verwundert mich nicht, schreibt mich für die Woche krank und empfiehlt dringlich Unterstützung. Er begründet das sehr überzeugend.

Hätte nicht gedacht, dass so ein 'Du' bei einem Arzt so gut tun kann. 

Merke, wie mich die AU entlastet und es mich nicht anficht, dass ich jetzt ein paar Termine verpasse, ein paar abgesagt werden müssen, dass dann Zeit fehlen wird ... es kümmert mich einfach nicht mehr sehr.

Sonntag, 24. Februar 2013

Zwei wird's freuen.


D.h., die Buchungsanfrage läuft und gebucht ist noch nicht wirklich, wie das halt so im I-Net ist, aber wir sind einfach mal guter Hoffnung. Und dass E. und S. Bescheid wissen: Wir kommen am Do so gegen Nachmittag und hauen dann am Mo gegen Mittag wieder ab.

Nachtrag: Die Tickets sind über Nacht gekommen, jetzt gibt es kein zurück - für die beiden.

Uff!

Sollten die zukünftigen Wochenende genauso terminintensiv und anstrengend sein, dann bekommt die Arbeitswoche Wochenendcharakter. Aber vielleicht liegt dieses Einschätzung nur an meiner eingeschränkten Gesundheit. Morgen jedenfalls erst Ml zum Arzt in der Hoffnung, der hat Erbarmen und zückt einen gelben Schein. 

Freitag, 22. Februar 2013

Dann doch

38,3 Grad.

Donnerstag, 21. Februar 2013

Grenzen

Zuerst meinte er möppern zu müssen, aber immerhin, er bemühte sich um Konstruktivität. Das erstere hat sie dann aufgegriffen und warf mir lautstark eins nach dem anderen an den Kopf, hat aber wohl nicht damit gerechnet, dass ich das auch kann. Sie verließ nach 20 Minuten lautstarker Auseinandersetzung wutentbrannt die Sitzung und ich darf nun dieser Tage - morgen? - zu einem Dreiergespräch. Das wird auch nicht lustig.

Aber es gibt Grenzen des Erträglichen. 

Mittwoch, 20. Februar 2013

Leichter Frust

In diesem Jahr noch kein gutes Buch in der Hand gehabt. Die Krechel, auf die ich mich freute, langweilte mich nach 200 Seiten - kann gar nicht verstehen, dass sie diesen Preis bekommen hat. Ich kann, bis auf den Stil, jetzt nun wahrlich nichts Tolles erkennen. Mit dem zweiten Woolfe komme und komme ich einfach nicht weiter, da ist nichts mehr von der Genialität von "Schau heimwärts Engel". Und der neue Llosa habe ich - vollkommen ausnahmsweise - schon vor der Hälfte abgebrochen, das ist mir alles zu langsam, zu 'erzählt', nichts mehr von dem Zauber, den er in den früheren Romanen verbreiten konnte. 

Die anderen, dich ich gelesen habe, an die kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern, irgendwie waren das Pflichtlektüren und auch das Buch des Bookerpreisträgers, dass ich heute in der Arbeit noch fertig gelesen habe, läuft bei mir jedenfalls nicht unter dem Label 'intelligent', wie es die Presse anpries.

Ab morgen dann wohl Diderot - da weiß man, was man hat, guten Abend.

Ups

Unter den ersten sieben von 84 mit 200 plus.

Dienstag, 19. Februar 2013

So denn.

Die 14-tägige Menschel-Runde. OK, hin und wieder auch wirklich entlastend. Heute nur Menscheleien, dann der Vorschlag, nach einer bestimmten Methode, positiv zurückmelden. (Oh, warum musste ich mich darauf einlassen?) Mir hat man u.a. auf den Weg gegeben: Begeisterung; Zutrauen, Neues auszuprobieren; Experementierfreudigkeit und Mut

Ok, ich geh' jetzt nochmals in mich,  um das nachzuspüren.

Montag, 18. Februar 2013

Bin ich wer?

Zum städtischen Festakt mit der Straßenbahn in Begleitung des Herrn Museumsdirektors.

Und es hat echt Spaß gemacht, einen auf "Pressephotogrpah" zu machen. Button am Revers, der erlaubte, überall sein zu dürfen. Und wie man es aus dem Fernsehen kennt, einer aus der Meute zu sein, die sich dann um den Ministerpräsidenten drängeln, um ein gutes Photo von ihm zu bekommen (wobei angemerkt sei, von dem Ministerpräsidenten kann man kein gutes Photo machen). Ich hatte sozusagen einen Freibrief, einfach dann zu photographieren, wenn es mir in den Sinn kam. Interessanterweise habe ich da aber eine Hemmschwelle. Als das Orchester spielte, hat es direkt Überwindung gekostet, auszulösen, und ich hab' mich dann, weil ich die Gelegenheit dann doch nicht verstreiche wollen, mich immer den 'Kollegen' angepasst.

Wie auch immer. 600 Bilder im Kasten  - aus Spaß, als Übung, die Zeit verging dadurch etwas schneller, Kopfweh habe ich dennoch wie blöd und wenn ich Glück habe, ich habe die Bilder noch nicht angesehen, ist eine kleine Miniserie dabei: "Menschen, die Rede halten" - ohne Gesicht aber, das war dann dem Ministerpräsidenten geschuldet. 

Generalkritik

Das eine ist der Klang der Speisenfolge. Das andere das Ergebnis.
  • Amuse Gueule: Sieht gut aus, ist nett, nur der Trüffel (aus dem Glas) kann man vergessen: 3/10
  • Vorspeise: Salat ok, Dressing ok, Ziegenkäse-Souffle ein Gedicht: gesamt: 7/10
  • Hauptspeise (Einzelkritik). Reh: (da es immer Luft nach oben gibt, ansonsten + 1): 9/10; Soße: 8/10; Gemüsescheiben: 7/10; Spätzle: 9,5/10; Balsamico-Schalotten: 6/10; und die vergessenen Herzoginien-Kartoffeln: 7/10
  • Nachttisch: 6/10 (zuviel Gelantine, unklar, wie das mit den neuen Förmchen funktionieren soll, daher massive Abzüge in der Präsentation).
Reste: Keine, alle Reserven wurden vertilgt.


Was bleibt: Benutztes Geschirr in Höhe von knapp einstündiger Abwaschzeit dank der drei Spülaktionen während des Kochens. 

Sonntag, 17. Februar 2013

Ja, super!

Den ganzen Nachmittag in der Küche gestanden, so gut wie jeden Arbeitsschritt photographisch dokumentiert, mir neben dem kochen wirklich Mühe gegeben, um das bei den miesen Bedingungen einigermaßen gut hinzubekommen - und dann in der 'Finish-Hektik' natürlich vergessen, die Endprodukte aufzunehmen. 

Für heute abend

  • Amuse Gueule: Zweierlei vom Wachtelei (getrüffeltes Spiegelei und "gefilltes" Ei)
  • Vorspeise: Salate mit Ziegenkäse-Soufflé
  • Hauptspeise: Rehrücken an Cassis-Rotweinsoße mit Gemüsescheiben, Spätzle, Balsamico-Schalotten
  • Dessert: Bayrische Creme
Kochaufwand: Eher hoch bis hoch
Gäste: L.+ U., F.+ J.
Besonderheit: Rehrücken wurde von L + U. gestellt.

16. Juni 2013

Klasse, C. hat zugesagt!

Letzte Woche ein Angebot bekommen, am 16. Juni ne öffentliche Ulysses-Lesung zu machen. Hatte ja eh etwas vor. Alleine konnte ich mir das ja auch vorstellen, aber das ist für die Zuhörer auf die Dauer dann doch eher langweilig. Und mir kam sofort ein Konzept in den Kopf, wie man es auch machen könnte - zu zweit eben. C. angefragt, von dem ich weiß, dass er mit Öffentlichkeit keine Probleme hat und er auch mit seiner Stimme umzugehen weiß.

Jetzt brauche ich nur noch die feste Zusage vom Veranstalter, dann kann ich anfangen, die betreffenden Stellen zu suchen und zu verbinden. Ne Menge Arbeit, auf die ich mich freuen würde. Und die Fete mache ich trotzdem, dann vielleicht nur nochmals mit verkürzter Lesung oder so - das wird sich schon irgendwie finden. 

Samstag, 16. Februar 2013

Man muss nicht alles verstehen.

tumblr ist ja schon lustig. Ich reblogge da ja in erster Linie nackte Männer - aber das hatte ich ja schon - so auch eben heute immer mal wieder. Manchmal 'verirrt' sich auch ein weiblicher Körper in den Reblog.

Interessanterweise wurde ich heute so oft geaddet wie noch nie - interessanterweise nur von Seiten, die zu 99 Prozent den weiblichen Körper zeigen.

Endlich da

Heute also nochmals hingefahren, da ich noch etwas Programm brauchte, da passte das dann schon. Aber sicher ist: Sollte ein Händler etwas mit GLS verschicken, werde ich jedenfalls nicht bestellen. 

Und so sieht es aus:


Ohne Lupe nicht zu lesen - ohne Makro nicht zu photographieren.

Freitag, 15. Februar 2013

Auf, auf!

So, dann mach ich mich mal auf. Mal sehen was rein kommt. Immerhin wird mich dann später der Sonnenaufgang begrüßen.

Donnerstag, 14. Februar 2013

Sollte ich demnächst wieder mal lesen:

Jacques der Fatalist und sein Herr von Denis Diderot.

Konsequenz

Dann doch noch überraschenderweise die Verkündigung der Ergebnisse der "Strategieplanung". Die Idee weder neu noch besonders. Der Feudalherr hatte auch seine Schwierigkeiten es zu erklären, bis ich ihm unter die Arme griff, es entwirrte. Was er da vorschlägt ist vollkommen möglich und machbar, setzt aber eins voraus, was dem Feudalherr so nicht gerade in die Wiege gelegt wurde: Einhaltung von Absprachen.

Und da er schon dabei war, gab es eine weitere Runde "Grundsatzdiskussion", die ihn im Verlauf dann doch irritierte, da ich seine Argumente aufgriff und sie allen Schnick-Schnacks entkleidete, so dass am Ende die Kernfrage stand, die nur er beantworten kann und muss: Will er es oder will er es nicht? Eine garantiert wirtschaftliche Lösung hatte ich dann auch noch gleich für ihn parat, was ihn dann doch etwas überrumpelt hat (und mir den Job kosten würde). 

Beim restlichen "Ich-schmeiß-noch-ne-weitere-Idee-auf-den-Tisch" waren einige gute dabei - aber nach den Erfahrungen, die ich habe, ist die Wahrscheinlichkeit nicht groß, dass daraus wirklich etwas entwickelt wird, denn das hieße ja, sich an Absprachen zu halten, s.o.

Weiter ungewiss

Aha, man vertagt die "Strategieverkündigung". Von vorgestern auf heute, von heute auf nächsten Dienstag. Jetzt hat Frau F., die "Feudalherrin", sich in in ihrer falschen, hinterhältigen Art etwas verplappert - aber vielleicht war das ja auch Absicht? 

Heute Abend weiß ich vielleicht etwas mehr, aber es kostet insgesamt schon Nerven. Denn ich kann nur nicht einschätzen, was sie sich ausgedacht haben. Das kann Pillepalle sein, da sie meinen Job und die Materie weder kennen noch verstehen, oder sie greifen massiv ein, weil sie eben das "feudalherrschaftliche Recht" haben.

Dienstag, 12. Februar 2013

Noch ein Strohfeuer?

Wäre ja schön, wenn ich nicht schon wieder reinfallen würde. Über das I-Net einen Kontakt zu einem wirklich hübschen Mann bekommen, der sich als Modell nun wirklich eignet und genau der Typ ist, mit dem ich was anfangen kann. Das meine ich in erster Linie photographisch, auch wenn natürlich klar ist, dass er mir  auch so durchaus gefällt. Aber das halte ich jetzt nicht für eine Besonderheit, denn wenn nicht richtig Geld fließt, hat wohl kaum jemand Lust, Photos von jemanden zu machen, der auf einen unsympathisch wirkt.

Jetzt rauschen wieder die Mails hin und her, aber das Gefühl verdichtet sich, dass es mal wieder nur ein Strohfeuer seinerseits ist. OK, da überlege ich mir auch immer, ob ich da was falsch mache. Aber weder sabbere ich in den Mails, noch lade ich ihn in mein Bett ein. Ich erkläre die Bedingungen, Umstände, erzähle vom Ablauf, was mit den Bilder wie passiert, frage, was die Intention ist ...

Nun gut, etwas werde ich noch investieren und dann der Regel von Herrn B. folgen, mehr als anbieten kann ich es nicht und irgendwann ist auch Schluss. 

Aber sowas von

Manchmal kann ich mich aber sowas von aufregen, da habe ich dann überhaupt kein Verständnis mehr.

Mir zum Geburtstag ja ein Ulysses-Plakat bestellt. Nach drei Wochen eine freundliche Mail, warum ich es denn nicht abgeholt hätte von der Paketstation. ich genauso freundlich geantwortet, dass ich das ja gerne getan hätte, hätte ich von GLS eine Benachrichtigung bekommen.

Die fand sich also gestern im Briefkasten. Heute eine halbe Stunde mit der Straßenbahn also zu der Abholstation, die sich als ein Schuhreperaturwerkstätte entpuppte mit Öffnungszeiten, die selbst Rentner in Stress versetzen würden, als Arbeitnehmer darf man sich einen halben Tag frei nehmen. 

Ich hab wenig Lust, diesen unfähigen GLS-Dienst anzurufen - selbstverständlich für 14 Cent die Minute - um da irgendetwas zu klären sondern stehe kurz davor, dass Ding halt wieder zurückschicken zu lassen und dem Typen zu erklären, er solle doch bitte dafür sorgen, dass GLS seinen Job macht, ansonsten würde ich von dem gesamten Auftrag zurücktreten.

Aber ich schlaf jetzt mal erst einen Nacht drüber.

Top Ten

  1. Radamisto 'Qual nave smarrita' - Händel: Radamisto 
  2. Voglio strage, e sangue voglio - Graun: Cleopatra & Cesare 
  3. Il gigante e il mago - Vinicio Capossela: Da solo
  4. In clandestinità -  Vinicio Capossela: Da solo
  5. Sante nicola - Vinicio Capossela: Da solo
  6. Titel 02 - Cecilia Bartoli: Steffani: Mission
  7. Titel 03 - Cecilia Bartoli: Steffani: Mission
  8. Titel 04 - Cecilia Bartoli: Steffani: Mission
  9. Titel 05 - Cecilia Bartoli: Steffani: Mission
  10. Titel 06 - Cecilia Bartoli: Steffani: Mission

Montag, 11. Februar 2013

Wir waren Papst

Eines muss man dem Vatikan ja lassen, für meine Generation bietet es ja einige historische Höchstmarken nach der anderen. Das zweitlängst Pontifikat durch Johannes Paul II, eines der kürzestens durch Johannes Paul I - je nach Rechnung irgendwo zwischen Rang 10 und Rang 13 - und jetzt der zweite Rücktritt überhaupt nach ein paar hundert Jahren. Es gibt durchaus langweiligere Organisationen.

Und wieder etwas gelernt

Verbindet man auch den neuen Bildschirm nicht mit der Steckdose, so darf man sich nicht wundern, warum er nicht funktioniert. 

Glimpflich - einigermaßen

Computer, wie mir gerade mitgeteilt wurde, ist wieder heile. War jetzt doch nur ein Softwareproblem. Uff, da scheine ich ja wohl glimpflich weggekommen zu sein, wenn ich mal davon absehe, dass ich mir heute Abend nen neuen Bildschirm kaufen darf.

Sonntag, 10. Februar 2013

Grübel

Statt einem neuen Job gerade eine Traumwohnung (zum Kauf) angeboten bekommen.

WE-Einladung (2)

Salat - Zigeunerschnitzel mit Beilagen - Griesschnitten mit Himbeeren

Kochaufwand: Normal
Gäste: E. und M.

Die aktuelle Sonntagsfrage

Ist das jetzt nur ein Kater, oder bin ich krank?

Samstag, 9. Februar 2013

WE-Einladung (1)

  1. Antipasti: Karamellisierte Balsamico-Schalotten, Gebackener Kürbis mit karamellisierten Nüssen, Gefüllte Champignons 
  2. Primo: Steinpilz-Ravioli
  3. Secondo: Filetto di maiale gratinato, Broccoli und Kartoffeln
  4. Dolci: Espresso-Semifredo
Kochaufwand: Eher hoch
Gäste: S. und J.

Du, J.

Gestern, auf dem verspäteten Neujahrsempfang, etwas Kontaktpflege betrieben. Lange mit der neuen 'halben' Geschäftsführung über ihre ersten Eindrücke und Ideen geplaudert, mit dem Vorsitzenden auch mal mehr als die üblichen zwei Sätze, von der alten 'halben' Geschäftsführung ein paar Insider bekommen und zum Schluss der katholischen Kirchenvertreterin näher erläutert, was wir denn da so genau machen. 

Wegen übermäßigen Kopfschmerzen dann früh aufgebrochen. Die Kirchenvertreterin hielt mich aber zurück, weil sie mir das Du anbieten wollte. Ich war vollkommen überrascht und perplex. Dann eben noch der Brüder-Schwester-Schluck Wein.

Freitag, 8. Februar 2013

Aus einer alten Mail an mich

Ritter hat mich noch keiner genannt. Hengst, Schatz, Hase, Engel, Arsch aber noch kein Ritter dabei gewesen. Find ich gut! Bitte schön, Du Zuckerschnute! 

Donnerstag, 7. Februar 2013

Wie nett, wie nett.

Die Tochter des Hauses hat einen Strategieplan entwickelt, wie meine Arbeit besser zu strukturieren und zu organisieren ist. Zudem war sie so nett, auch gleich noch zu entwickeln, wie das zukünftig inhaltlich zu laufen hat. 

Ich bin auf ihre Ergebnisse am nächsten Dienstag sehr gespannt, denn darüber, wie ich mein Arbeit strukturiere und organisiere, wie weit die inhaltlichen Planung fortgeschritten ist, darüber weiß sie nichts, denn schließlich redet die Tochter des Hauses nicht mit jedem. Aber ich vermute, dass sie von mir Dankbarkeit erwartet, genauso wie ihre Eltern, da sie sich meinen Kopf zerbrochen hat.

Dass das auf mich zukommt, verdankte ich ihrem Herrn Vater, der sich heute leider, leider versprochen hat. Damit ist der Überraschungseffekt schon mal weg und die geheim eingeladenen zusätzlichen Gäste sind mir z.T. ja auch schon bekannt.

Nachtrag: Nach einem längeren Gespräch heute Abend. Ich bin nicht mehr wirklich in der Lage, die Situation auch nur eingermaßen 'neutral' zu sehen. Manche Aspekte sehe ich schon gar nicht mehr, was nichts anderes zeigt, wie komplett verfahren das alles ist.

Mittwoch, 6. Februar 2013

Ohne 'da'

Dieser Tage mit meiner Tante G. telefoniert und wir plauderten und plauderten. Irgendwann erwähnte sie eine CD mit vier fünf (!) Countertenören. Ich bat sie, mir doch die Daten mal auf eine Karte zu schreiben und sie mir zu schicken. Heute kam sie schon und ich habe echt nicht lange überlegt sondern "Artaserse" von Leonardo Vinci (nicht mit 'da') bestellt. Ich bin jetzt aber sowas von gespannt, die Hörproben waren schon mal klasse.

Dienstag, 5. Februar 2013

Is' nich'

Dieser Eintrag entfällt, weil ich nicht in der Lage bin, darüber zu schreiben. Und das gibt mir gerade aber so was von zu denken. 

Absolut unglaublich!

Gestern um 23 Uhr schon im Bett gelegen! Mit ohne Licht! Mit Hände über der Decke! Mit ohne Einschlafstörung! Was für eine Sensation!

Montag, 4. Februar 2013

16. Juni - zum 71.

Manchmal brauche ich schon etwas länger. Schon letztes Jahr ist der "Ulysses" gemeinfrei geworden, d.h. jeder darf ihn nun drucken und muss keine Tantiemen an die Nachfahren mehr abführen. D.h. aber: 2012 ist er 70 geworden. Dieses Jahr wird er demnach 71 - logisch, oder?

Letztes Jahr habe ich das verpasst, verpeilt, was auch immer, obwohl das sogar noch ein Samstag war. Daher also, in tiefer Reue, dann eben dieses Jahr, zum 71. Ulysses-Fete hier, 16. Juni. Klar, mit Lesung und Musik, mit - falls ich es besorgen kann - Stout und dementsprechend irischen 'Köstlichkeiten'.

Muss E. nochmals fragen, vor - ach, ich bin großzügig - gut 20 Jahren haben wir das schon mal gemacht, bei ihm, an einem runden Tisch, sind dann in einer irischen Kneipe versackt und lagen am Schluss in irgendeinem Park rum.

Geschäftsidee

Also, ich werde jetzt einfach kündigen, ne HP aufmachen und meine Dienstleistungen als telefonischer Kochberater anbieten. OK, da muss noch ein besserer Name her, "Privat Cooking Assistent" oder irgendsowas, aber da kann man ja noch dran arbeiten. Und ich stelle mir vor, dann rufen mich Leute an, wollen wissen, wie man ein Gulasch macht (wie heute Abend eben) und ich kann das dann erklären. Und je länger das Gespräch dauert, desto mehr verdiene ich. Und wenn das gut läuft, dann habe ich dann auch Angestellte und so und ein eigenes Büro, nen Dienstwagen, Visitenkarten und ganz viele männliche Groupies, die unbedingt mir ganz nahe sein wollen.

Und nein, jetzt bitte keine Kommentare von wegen das funktioniert nicht etc. pp ... das weiß ich längst selber. Denn wenn die Minute nicht mindestens zwei Euro kostet, dann macht das überhaupt keinen Sinn - und für das Geld guckt man dann lieber selber im Internet, geht Essen oder mietet sich gleich einen Koch. 

Sonntag, 3. Februar 2013

Und noch einmal

Ach ja, und dann kam schon wieder Post, diesmal aus Hongkong - hatte ich auch noch nicht. Diesmal sogar mit einer Bambusprobe. Jetzt warte ich auf Post aus Australien - vielleicht mit nem Kängerruhhaar?

So oder so?

624 Kontakte spuckte der Computer heute morgen für mich aus. Zeitraum: die letzten 12 Monate. Und seitdem bin ich am überlegen: Ist das nun viel oder eher nicht? Aber dazu müsste ich mir mal erst meine Stunden in dem Zeitraum zusammenrechnen und dann noch eine andere Statistik bemühen. Fest steht: Ich habe 624 mal immer die gleichen erste Worte gesagt.

Gefühlt ist das schon ganz ordentlich.

Samstag, 2. Februar 2013

Daumen drücken

Den Großen zum Arzt bringen müssen - quasi. Der Computerfachmann hat zwar Ideen, an was es liegen könnte - aber jetzt muss er trotzdem erstmal suchen. Im besten Fall hat die Graphikkarte ne Macke, Montag oder Dienstag weiß ich mehr.

Will nur hoffen, dass sie ihn nicht wieder, wie vor einem halben Jahr, total neu aufsetzen müssen, denn dann bin ich wieder Tage damit beschäftigt ihn wieder so einzurichten, wie ich es brauche. Immerhin war ich so klug und habe beim letzten Mal die Software extra gespeichert und mir ne Liste mit den Passwörtern gemacht.

Nachtrag: Der Arzt hat angerufen, der Bildschirm hat einen Exitus erlitten, Wiederbelebung unmöglich.

Freitag, 1. Februar 2013

So was wie ein 'intellektueller Stricher'

Heute kam sie wieder, die Jahreskarte für den Großteil der ansässigen Museen hier. Hatte schon befürchtet, sie würden diesen "Bestechungsversuch" nicht mehr machen. Ich freu mich jedes Mal wirklich darüber und nehme es nicht nicht nur einfach so hin und mit, bedanke mich auch jedes Mal sehr zügig. 60 Euro ist sie wert (was ich, überschlage ich meine Museumsbesuche, mit einem normal bezahlten Eintritt eh nie ausgeben würde). 

Und dann denke ich immer darüber nach, wie käuflich man dann doch irgendwie ist. Zumindest ich. Obwohl sie es ja sehr geschickt machen. Sie bedanken sich mit der Überreichung immer für die Begleitung des letzten Jahres. Aber es funktioniert halt. Ich fühle mich halt geehrt und bei der nächsten neuen Ausstellung gehe ich da nicht irgendwie neutral hin sondern mit 'freundschaftlichen Gefühlen'. Und wenn man die hegt, dann ist es mit wirklicher Objektivität ja eh schnell vorbei. Einem Freund verzeiht man vieles und der muss erst richtig Scheiße bauen, bis man das auch so richtig ausspricht. 

Aber bei Tageslicht betrachtet - was gerade nicht herrscht - ist das im Grunde auch völlig egal. Denn was ich schreibe erreicht ja eh nur wenig und dann die, die das vielleicht lesen und dann sagen: "Na, da bilde ich mir jetzt aber selber mal ein Urteil."

Das Doofe ist schon, dass ich überhaupt keine Gefühl dafür habe, bekommen konnte, was ich mit meiner Arbeit überhaupt erreiche. OK, zehn mal im Jahr kann ich was in die Hand nehmen und durchblättern und der Stapel ist in der Zwischenzeit auf ca. 40 cm angewachsen. Dennoch erscheint es mir immer so flüchtig, für einen (unterhaltsamen?) Moment und dann - vergessen. Manchmal tröste ich mich damit, dass hier keine U-Bahnen gebaut werden und die Gefahr damit etwas geringer ist, dass das Stadtarchiv und eine bestimmte Bibliothek einstürzen könnte. Denn die archivieren es - und dann stelle ich mir vor, dass in 200 Jahren vielleicht ein Historiker eine Fußnote für die ganze Arbeit übrig hat. 

Wie gesagt, gerade kein "Oberwasser".


Nachtrag

Mittwoch wars: Lachsnudeln mit Salat - ganz einfach und schnell. Ein Gast: V.

Nee, ...

... 'nen "Lauf" habe ich gerade nicht. Auch kein "Oberwasser", wie E. früher immer formulierte.