Mittwoch, 13. März 2013

Praktikantinnentag

Die eine hat sich heute vorzeitig verabschiedet. OK, sie hätte eigentlich auch nur noch bis Freitag gemusst, aber das war ihr dann doch irgendwie zu lang und Lust hatte sie seit der Zusage für ein Volontariat eh nicht mehr. - Dennoch, eigenartiges Gefühl, wenn jemand so die Flucht ergreift, wo man mehrere Monate zusammengearbeitet und sich doch recht gut verstanden hat. 

Dafür kam abends dann eine Ex-Praktikantin, die mit mir ihre philosophische Hausarbeit zur feministischen Philosophie bezüglich Abtreibung diskutieren wollte. Der neue Papst kam uns zwar anfänglich etwas dazwischen, aber dann haben wir uns doch noch über die Hausarbeit gebeugt. - Und auch wenn ich nun wirklich nicht gerade der Fachmann für feministische Philosophie bin, es ist immer schön, mit ihr inhaltlich zu diskutieren. Ganz nebenbei ist sie noch eine wirklich wunderschöne junge Frau, und ich fühle mich schon geehrt, dass sie mir Vertrauen schenkt.

Ein anderer

OK, meiner ist es nun dann doch nicht geworden - vielleicht auch gut so, ich glaube, ich wäre wohl ohnmächtig geworden, mindestens.

Dienstag, 12. März 2013

Nachkritik

  • Soleier sind Soleier - man mag sie, oder nicht. Gefüllt oder nicht - da gibt sich nicht viel. 7/10
  • Gefüllte Zwiebeln: OK, war Premiere, die nach einer zweiten ruft. Im Prinzip OK, doch wohl noch mehr aushölen, länger kochen, länger in der Röhre und dann doch eher auf Tellern. 5/10
  • Lachsnudeln - OK, wenn ich in der Schlußhektik die Peterle nicht vergessen hätte, dann volle Punktzahl, so halt 8,5/10. Salat - kann ich nicht / will ich nicht / nicht mein Ding, 3/10
  • Griesschnitten - noch zwei- dreimal, dann kommen sie auch an 9/10, heute würde ich 8/10 geben.

Für heute

  • Gefüllte Soleier mir getoastetem Weißbrot
  • Gefüllte Zwiebeln
  • Lachsnudeln / Salat
  • Griesschnitten / Mehrfruchtsoße
Kochaufwand: Eigentlich mittel, unter der Woche dann mit Tendenz nach hoch

Gäste: M., H. + J.

Nr. 4

Ich war ein ungeküsster Gymnasiast, als ich zum ersten Mal ein Konklave verfolgte. Der damalige Religionslehrer, ein Gemeindepriester ohne große pädagogische Ausbildung aber mit Stimmproblemen, setzte uns vor den Fernseher mit der Begründung: "So was werdet ihr lange nicht mehr sehen!" Was damals zu sehen war - Live-Übertragung? - weiß ich nicht mehr, fand es aber eher langweilig, auch wenn mir bewußt wurde, an einem doch eher seltenen historischen Ereignis 'teilzunehmen'. Johannes Paul I war mir jedenfalls irgendwie symphatisch - aber mehr verstand ich damals davon jedenfalls nicht.

Gut einen Monat später wiederholte sich das Ganze, das war noch langweiliger und die "historische Teilnahme" hatte eine kleine Schramme bekommen. Johannes Paul II war mir nicht so symphatisch und irgendwie hätte ich es,  jetzt im Nachhinein, doch schon lieber gehabt, wenn JPI länger dran gewesen wäre, dafür JPII etwas kürzer.

Von einer der beiden Papstwahlen erfuhr ich in einem Gottesdienst. Kurz vor dem Schlusssegen kam plötzlich der Sakristan an den Altar, übergab dem Priester ein Zettel, flüsterte etwas und ging zum Organisten. Auf die Verkündigung folgte - wenn ich mich recht erinnere - ein "Großer Gott wir loben Dich" mit ausnahmsweise so gut wie allen Strophen und einer Orgel, die kaum ein Register ausließ.

Bei Benedikt XVI war ich viel zu beschäftigt, um es am Fernsehen verfolgen zu können. Seine Wahl bekam ich auf dem Handy in München mit - ja, ja, damals hatte ich eins, eins der modernsten, die es damals gab - vier Anrufe und acht SMS in fünf Minuten. Überrascht war ich da gar nicht.

Ab heute Nachmittag schiele ich dann mal auf die Presseagenturen, aber ich vermute mal, sie brauchen ca. drei Tage, um meinen Kandidaten zu wählen. 

Montag, 11. März 2013

Alltagsabenteuer

Was für ein ereignisloser Tag. Da ist es schon eine Bereicherung, eine Stunde in der Küche für morgen vorzukochen und sich Gedanken zu machen, ob das neue Rezept für die Vorspeise nun funktioniert oder eine Pleite wird. Wau! 

Ja, ja, A., du hast schon recht, es ist ein "ödes Leben" - aber abwarten, das ändert sich auch noch mal.

Sonntag, 10. März 2013

Vermeidungsmodus

Keine Lust auf die neue Woche. Das finde ich 'schlimm'. Wenn man dauernd in einem "Vermeidungsmodus" agiert, dann ist es mit 'Freiheit' nicht weit her, dann raubt das auch Kraft und Lust. 

Ein Gespräch heute Mittag mit einer Ex-Kollegin hat mich für den Rest des Tages richtig runtergezogen. Und ich hasse es gerade, dass es genauso viele Gründe wie Bedenken gibt. Das ergibt einen Patt, einen Stillstand. Doch auf den hab' ich keine Lust, absolut nicht. 

Mut ist angesagt - aber woher nehmen? Oder doch einfach nur auf Hölderlin vertrauen: "Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch"?

So ein Tag / eine Zeit, wo mir Vater fehlt. Einer Person, der man kritisch-nachdenkend vertraut. 

Kein guter Sonntag.

J.C.B.

Im Radio lief gerade eine wunderbare Arie aus einer mir vollkommen unbekannten Oper Adriano in Siria von Johann Christian Bach. Und da ich noch Geburtstagsgeld für Musik übrig habe, gleich an den Computer gestürzt und gesucht und gesucht. Bis ich was gefunden habe, aber das - das habe ich schon. War mir doch, dass mir die Arie irgendwie bekannt vor kommt. 

Ist manchmal schon komisch, dass Musik, die man kennt, in anderen Zusammenhängen, zu anderen Zeiten einem so vollkommen anders erscheinen und einen auch ganz anders ansprechen. 

HIER eine ältere, nicht ganz so dynamische Version mit einer Sopranistin, die manchmal arg 'spitz' werden muss. Wenn Philippe Jaroussky singt, ist die ganze Nummer grandioser, leichter, feiner, sanfter.

Freitag, 8. März 2013

Keine Lust ...

... auf die Nacht.

Donnerstag, 7. März 2013

Oder eben so

Nachdem ich verzweifelt versucht habe, den Klebestreifen vom Umschlag abzuziehen, ist mir endlich aufgefallen, dass es den gar nicht gibt. Lecken war angesagt.

21.000 and more


Wie es scheinen will, ist das hier 'mein' 'erfolgreichstes' Bild - wenn ich dem Zählerstand bei der fc glauben darf, dort hat es 21.904 Klicks.Gemacht hat es aber - wie so oft - mal wieder E.

Mittwoch, 6. März 2013

"... und der Zukunft zugewandt ..."

Den Abend eigentlich für eine Bewerbung frei gehalten. Aber dann galt es doch nur, das Anschreiben zu formulieren, den Rest hatte ich in den letzten Tagen organisiert. OK, die Photos von gestern kann ich erst morgen abholen, aber dann ist alles zusammen. Das Anschreiben ist mir komischerweise leicht gefallen, es floss sozusagen. Aber ob und wie es ankommt, das wird die Zeit zeigen. 

Dienstag, 5. März 2013

Danke K.

Wenn K., was ich, seit ich seine ersten Bilder gesehen habe, erst recht, seit ich ihn persönlich kenne, wünsche, ist, dass er mal so richtig berühmt wird mit seinen Arbeiten.* Und wenn das dann soweit ist, dann kann ich mal locker erzählen: "Ach ja, K., der hat damals in meinem Wohnzimmer Bewerbungsphotos von mir gemacht, für ein Nudelgericht!"

Bin ihm echt dankbar, dass er heute vorbeigekommen ist und es mit mir durchgezogen hat. Ein Bild finde ich so was von treffend - hat er echt gut gemacht mit seiner Taktik.

* Geile Kommasetzung, was? Meiner Meinung nach korrekt, oder?

Montag, 4. März 2013

90:30

Eigentlich wollte ich den Film heute auf ARD (oder war das ZDF?) gar nicht sehen "Und alle haben geschwiegen". Ich meinte (und meine) genug dazu gelesen zu haben wie das in den Heimen und Anstalten war, welche Spätfolgen das für die damaligen Kinder und Jugendliche bis heute haben. Und daher war ich nicht sehr überrascht, dass der Spielfilm natürlich sämtliche dramatischen Möglichkeiten nicht ausgelassen hat. Mich hätte zum Beispiel viel mehr interessiert - und das wäre auch 'spannender', zumindest jedoch 'aufklärender' gewesen - wie man als Kind / Jugendlicher sich über Jahre 'wegduckt'. 'wegducken kann' und wie und wo sich das alles auswirkt. Aber auch solche Filme brauchen - nicht nur in den USA - sondern nun auch in Deutschland eben 'Helden'. 

Und - aber das ist ja nix Neues - es war auch ein Beweis des deutschen Fernsehen, welches sich an die Sehgewohnheiten seiner Zuschauer orientiert. Das ist also jetzt keine Medienschelte, sondern für mich nur ein Zustandsbericht der deutschen Bevölkerung: Der Spielfilm dauerte 90 Minuten, die anschließende Dokumentation 30. 

Und würde ich mit den Verantwortlichen diskutieren, so höre ich schon ihre Begründung, dass man über einen Spielfilm besser das Thema 'breit' verbreiten hätte können, während eine Dokumentation nicht den Sehgewohnheiten entsprächen. Das bringt mich zu dem Fazit: Feige Verantwortliche - geistig armes Deutschland. 

Ich versteh schon, dass man sich nicht jeden Abend mit einer anderen Grausamkeit - von denen es ausreichend gibt - auseinandersetzen will (und vielleicht auch gar nicht kann). Andererseits wird es aber einem so was von einfach gemacht, die Augen zu verschließen. Wer sich seine Augen aufmachen lassen will, der muss sich schon aktiv darum bemühen. Aber damit würde ich nun ein Fass aufmachen, denn das ist, wie der olle Fontane so schön schrieb: "Ein weites Feld."

So was wie heute Abend frustriert mich halt einfach mal wieder, dass da was ist, was gesellschaftlich breit diskutiert werden sollte oder gar müsste wird in einen 'hübschen' Spielfilm verpackt, 'jeder' kann sich dann betroffen fühlen und sich, wie heute, in einem Hoffnungsschimmer trösten, was dann bedeutet, man muss nicht mehr großartig darüber nachdenken.

Sich einem Thema aussetzen, sich mit einem Thema auseinandersetzen klappt wohl immer mehr nur dann, wenn man selber betroffen ist - ansonsten ist es eben ein Thema der / des  anderen und das bin ja nicht ich.

Sonntag, 3. März 2013

Dann doch entschieden

Man kann sich ja schon wirklich den Kopf mit doofem Zeug zerbrechen. Ich grübel derweil nach, ob ich mir morgen noch ne Wochenkarte für den ÖPNV leiste, oder doch das Rad nehme, dass ich dieses Jahr so gut wie noch nicht benutzt habe. 

Wenn ich mir eine Wochenkarte kaufe, habe ich es die Woche in der Hinsicht einfacher, dass ich etwas eleganter zu den ganzen beruflichen Terminen komme. D.h. aber: Ich zahle das.

Nehme ich das Rad, wird es mit der Praktikantin, die nicht Rad fährt, nicht einmal eins besitzt, etwas komplizierter. Andererseits spare ich mir das Geld und hab' auf dem Rad nicht nur meine Ruhe sondern auch Bewegung.

Andererseits, morgen wird es so richtig warm nicht und ich habe meine Handschuhe verloren.

Und wenn ich mich jetzt noch etwas anstrengen würde, würde ich noch mindestens ein halbes Dutzend Gründe jeweils für und wider finden - daher kürze ich ab. Es gibt nämlich zwei Gründe, die absolut fürs Rad sprechen: a) ich kann eine halbe Stunde länger schlafen und b) ich hab einfach Lust aufs Rad fahren. 

Gebt dem Kaiser ...

Tja, so wie es dieses Jahr aussieht, muss ich Steuern nachzahlen. Zwar Gott sei Dank nicht rasend viel, aber andersrum, so wie in den letzten Jahren, hätte es mir schon besser gefallen. 

Samstag, 2. März 2013

Outdoor Impressionen

Und das Gleiche dann für den Spaziergang.






Indoor Impressionen

Na, ich dachte, ich stell mir mal selber ne Aufgabe, wenn schon heute niemand fragen will, ob ich nicht Lust hätte, zu photographieren. "Licht und Schatten" - ach wie naheliegend.




Vom Eise befreit ...

Erster Kaffee draußen in der Sonne. Nebst Spaziergang. Die Sonne verändert. 

Freitag, 1. März 2013

Andersrum

Gegeneinladung bei H. und W. Bin gespannt.

Nachtrag: 
  • Reissalat mit Melonen und Schrimps
  • Lammcurry
  • Apfel-Mango-Sahnequark-Speise