Morgen wieder mein alljährlicher unentgeldicher Photographeneinsatz. Vier Stunden lang verkleidete Kinder (leider nicht wie im ersten Jahr auch verkleidete Erwachsene), eins nach dem anderen, reiner Stress. Seit zwei Jahren habe ich Kniechoner an, sonst leide ich noch Tage später an dem runter - rauf - runter auf dem kalten Boden.
So anstrengend und hektisch das auch immer ist, irgendwie mache ich das gerne, denn es gilt in kürzester Zeit eine Pose zu finden, die Aufmerksamkeit auf den Apparat und mich zu lenken, derweil dutzende von Leuten rumstehen und die Situation echt nicht vereinfachen. Dann Chipwechsel und sofort geht es weiter.
Dass da mehr als fünf Leute im Hintergrund agieren, um die Kinder einzukleiden kann ich normalerweise gar nicht wahrnehmen. Ich komme und habe loszulegen. Danach trinken wir vielleicht noch ein Bier zusammen, aber dann bin ich schon so tot, dass ich auf alles nur abwechselnd nicke oder den Kopf schüttele.
Das Gute daran. Dass ich nicht vom Fleisch derweil falle macht mir mein Mann immer ein paar Tramezzini - da muss man nicht soviel kauen und es schmeckt einfach wie Urlaub.
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