um 1983
Ein Mitbringsel meines Vaters, der auf Dienstreise in
Israel war, u.a. auch in der Gedenkstätte Yad Vasehm. Damals war ich bei einem
Verein sehr engagiert, der sich um die Versöhnung von Deutschen und polnischen
KZ-Häftlingen bemühte und ich daher oft in Polen war, um sie zu treffen und zu
sprechen, darunter auch ein paar wenig überlebende Juden, darunter auch Opfer
von medizinischen Versuchen, … Was ich nie vergessen werde ist die Herzlichkeit,
mit der wir empfangen wurden, die Gastfreundschaft, die Entbehrungen, die sie
für uns aufnahmen, dass genügend Essen auf dem Tisch stand (jedes Mal eine
riesen Menge die für die doppelten Anwesenden ausreichend gereicht hätte und
immer am Schluss Kaffee – damals der absolute Luxus) die Erzählungen aus der
KZ-Zeit und immer und immer wieder den Satz: „Wir verzeihen, aber sorge bitte dafür, dass es nie vergessen wird.“

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen