Donnerstag, 31. Januar 2013

Aus sieben mach vier

Ich hatte ja nie einen Spitznamen. Aber ich wollte immer einen. Die Gründe dafür ... äh, keine Ahnung.  Aber seit ich photographiere und mich auf dem ein oder anderen Photo-Portal rumtreibe, hat sich ergeben, dass ich bei Posts nicht mehr meinen Vornamen ganz ausgeschrieben habe, sondern ihn, was bei meinem einfach möglich ist, abkürzte. In der "Photoszene", in der ich mich "bewege", kennen mich daher die meisten nur mit vier Buchstaben, statt den sieben, wie sie im Personalausweis stehen. Und ich merke, wie ich immer öfters bei Leuten, die ich nicht so lange kenne, die vier Buchstaben nutze und nicht die sieben.

3 Kommentare:

  1. Oh, ich hatte immer angenommen, die Kurzform sei generell das, was Du als Rufname benutzt?

    Mir fällt bei der Gelegenheit auf: Ich kann meine Kontakte relativ zuverlässig in drei Gruppen einteilen:
    Eher entfernte oder bewußt von mindestens einer Seite distanziert gehaltene Bekanntschaften benutzen meine vollen sieben Buchstaben.
    Leute, mit denen ich viel zu tun habe und die sich aber einen Dreck für mich interessieren (Klassenkameraden, Kollegen, Schwiegermutter...) benutzen die ersten vier Buchstaben und lassen sich davon auch nicht abbringen (oder mir ist's die "Richtigstellung, daß ich den Namen nicht mag, nicht wert).
    Und wer die (leicht abgewandelten) letzten vier Buchstaben verwendet, der ist oder war mir in irgendeiner Form nah und wichtig.
    Trifft fast ausnahmslos zu.

    AntwortenLöschen
  2. Interessant, dass ich dich siebenbuchstäblich kennenlernte, aber du manchmal auch für mich zum vierbuchstabener wirst, was oft zu tun hat mit genau jenen Photoportalen und der Photographie im Allgemeinen - da bist du eben der Vierer geworden, ansonsten aber der gute alte Siebener ...

    AntwortenLöschen
  3. nee, madove, es gibt keine handvoll leute, die mich vierbuchstabmäßig mündlich auch anreden, alle anderen nehmen die sieben. und genau das, was du schreibst, finde ich das spannende daran. verschiedene (nick-)namen für den 'beziehungstatus'.
    ein freund von mir, den ich als vierbuchstabig kennengelenrt habe, hat, ganz massiv, mit Beginn seines Studium dafür gesorgt, dass man ihm mit seinen sechs anspricht - selbst seine freundin muss die sechs nehmen, ich darf weiterhin nur vier nutzen.
    als studen habe ich mal so eine wissenschaftliche arbeit von leuysie (?) gelesen, "paar und sprache" oder so, da steckt mehr dahinter, als man denken mag.
    und erik-n, mach wie du willst - ich weiß ja, wer gemeint ist.

    AntwortenLöschen