Der Adventskalender ist pünktlich draußen. Dieses Jahr ausnahmsweise schon mal eine Woche vorher daran gedacht und nicht wie sonst auf den letzten Drücker. Hoffe, ich hab' niemanden vergessen.
Denn alles Fleisch, es ist wie Gras / und alle Herrlichkeit des Menschen / wie des Grases Blumen.
Samstag, 30. November 2013
Krabbel
Fünf Stunden geholfen, den Keller einer Freundin zu sortieren. Was für ein Chaos. Aber immerhin zwei Backformen für mich abstauben können. Und heldenhaft drei Spinnen verscheucht. Das war der eigentliche Grund des Daseins, denn sie hat eine echte Spinnenphobie, sowas habe ich echt noch nicht erlebt.
Freitag, 29. November 2013
Wer soll das verstehen?
Der Versuch die Betriebs-und Heizungskostenabrechnung zu verstehen, auch nur ansatzweise, ist kläglich gescheitert.
Donnerstag, 28. November 2013
Wenn wenigstens etwas zu holen wäre ...
Meine Kreditkarte scheint ja auf hohes Interesse zu stoßen. Jetzt hat sich die Bank gemeldet und befürchtet einen Datendiebstahl. Ich möge bitte aufpassen und im Dezember gibt es dann eine neue Karte. Warum eigentlich erst im Dezember?
Mittwoch, 27. November 2013
Versprochen
Wie im Protokoll schon hinterlegt, beim 25. "Arschloch!" geb' ich einen aus. Heute kam Nr. 4 dazu. Wird wohl dieses Jahr eng werden mit den 25, aber nächstes Jahr habe ich die sicherlich beisammen.
Dienstag, 26. November 2013
Ich kann warten
Eigentlich dachte ich schon, die haben mich ganz vergessen. Daher jetzt auch nicht ganz soo enttäuscht, dass es nicht klappt. Dann versuche ich es halt 2018 wieder.
Montag, 25. November 2013
Dauert noch etwas
Wenn ich weiter so lese wie in den letzten 30 Jahren, dann muss ich 71 werden, um die geplanten 3.000 Bücher gelesen zu haben. Aber 57,43 Prozent hab' ich schon mal geschafft.
Sonntag, 24. November 2013
Allein unter 10 Frauen
Das war gestern schon wirklich besonders. Es war nach zweieinhalb Jahren das erste Treffen der gesamten Gruppe. Dazwischen hatte man zwar immer mal den ein oder die andere gesehen, aber so als Gruppe eben nicht mehr. Dass alle konnten und kamen war die erste Besonderheit.
Aber das eigentliche Besondere war der Beginn. Nach Begrüßung und dem ersten Glas Sekt ging wieder die Kugel rum. Und jede hatte Raum und Zeit über sich zu erzählen, was es zu erzählen gab. Und alle anderen hielten derweil wirklich die Klappe, keine redete rein, keine fiel jemand anderen ins Wort. Dann Raum für Nachfragen, auch hier alles extrem diszipliniert und auf hohem Niveau. Und das alles mit einer Offenheit und Vertrauen … irgendwie hatten wir danach fast Respekt vor uns selbst.
Zweieinhalb Stunden haben wir gebraucht und auch wenn gegen Ende der Hunger brüllend war, auch die letzte musste keine Sekunde abkürzen.
Danach, wie nicht anders zu erwarten, das übliche Chaos. Jede redete mit jeder, fielen sich ins Wort, versuchten sich gegenseitig zu übertönen, hin und wieder leichter Zickenalarm ...
Samstag, 23. November 2013
16+3
Heute 16 kleine Quiches, morgen 3* Linzertorten. Irgendwie könnte ich ja eine Bäckerei aufmachen oder so.
* Sind dann doch vier geworden.
* Sind dann doch vier geworden.
Freitag, 22. November 2013
20 x 13 = 4 + 1
In den letzten vier Wochen mit vier anderen abwechselnd "Watt" von Samuel Beckett werktäglich vorgelesen. Jedes mal 13 Seiten, also ne knappe halbe Stunde. Für Vorleser wie Zuhörer meistens eine echte Herausforderung - aber so gelesen und gehört hat sich der Roman zwar nicht erschlossen, aber man ist nah an ihm dran und so schnell wird man ihn nicht vergessen.
Heute der letzte Abend mit dem genialen Schlusssatz: "Weh dem, der Symbole sieht." OK, darüber können jetzt nur die lachen, die "Watt" gelesen haben. Danach Dank an die Vorleser. Ne Rose gab es, dann - was ich mir eh besorgen wollte, seit ich es letzte Woche bei H. gesehen hatte - das Faximilie des Handexemplars von Beckett, als er 1975 "Warten auf Godot" in Berlin inszenierte und für nächstes Jahr die "Ehrenmitgliedschaft" der einzigen deutschen "Samuel Beckett Gesellschaft". Das fand ich echt eine klasse Idee und freut mich richtig.
Danach wie immer am Freitag, Whiskey und Schnittchen - und als die Gäste (endlich) gegangen waren, für die Vorleser noch ein nettes Abendessen im Antiquariat, wo wir gelesen haben, in angeregter Kommunikation.
Mittwoch, 20. November 2013
Danke!
Dass Dieter Hildebrandt nicht ewig leben würdet, war mir auch klar. Und das er schon alt war, wußte ich auch. Aber sein Tod heute hat mich dann doch überrascht. Und ich bin richtig traurig, weil nun eine wichtige Stimme in Deutschland fehlt. Georg Schramm kann gerade noch etwas in seine Fußstapfen treten, aber sonst ist dieses Feld weitgehend verwaist.
Sein "Scheibenwischer" hielt ich ja für all die Jahre Pflicht für jeden politisch Interessierten oder Denkenden. Und eigentlich hätte man seine Sendungen zur Pflicht machen müssen, bevor man hätte zur Wahl gehen dürfen.
Deutschland ist mit seinem Tod echt etwas ärmer geworden.
Geht doch!
Schon seit Wochen vorgenommen, als Ausgleich zu den fehlenden 16 km Rad wochentäglich, wenigstens einmal die Woche schwimmen zu gehen. Da ich heute noch bei einem Bekannten etwas zu erledigen hatte, der ganz in der Nähe des neuen Bades wohnt, die Gelegenheit beim Schopf gepackt. Sogar so klug gewesen, mir eine reduzierte Eintrittskarte zu besorgen.
Etwas verwundert gewesen, quasi aus dem Stand 25 x 50 Meter geschwommen zu sein, denn dieses Jahr war es erst das zweite Mal, dass ich 'ernsthaft' schwimmen war.
Zusammen mit den 12 km auf dem Rad bin ich mir's für heute zufrieden.
Dienstag, 19. November 2013
Betthupferl
So, noch ein bisschen auskühlen lassen, dann gibt es ein Stück lauwarmen Apfelstrudel auf die Nacht.
Auch 'ne Technik
'Spannende' Michkaffebesucherin gehabt. Als 'Gastgeber' anfänglich meine Aufgabe, das Gespräch ins Laufen zu bekommen. War auch wirklich nicht schwer. Die üblichen Fragen meinerseits, die üblichen Nachfragen. Ich weiß ja schließlich um das Mitteilungsbedürfnis der anderen.
Nach gut 20 Minuten dann die erste Frage von ihr. Ich antworte. (Ich hab' in letzter Zeit heftig Kritik an meiner 'Kommunikationsfähigkeit' einstecken müssen, also bemühe ich mich und versuche meine Antwort ausführlicher als sonst zu gestalten, will heißen, statt einem Satz, zwei wenn nicht gar drei.)
Nach weiteren 10 Minuten macht sich richtiger Frust in mir breit. Denn egal was und wie ich antworte, also lang oder kurz, lustig oder ernst: es wird nicht darauf reagiert - sondern sie beantwortet nach meinem Redebeitrag ihre Frage selbst.
Auch eine Art von Gesprächsführung, das den anderen zu fragen, was man gerne selbst gefragt werden würde.
Montag, 18. November 2013
Manchmal trifft es sich.
Gerade mir beim Strudelteig machen mir meinen Pulli versaut. Aber in die Wäsche kommt der nicht mehr, der wandert gleich in den Abfalleimer, so kaputt wie der ist.
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