Freitag, 22. November 2013

20 x 13 = 4 + 1

In den letzten vier Wochen mit vier anderen abwechselnd "Watt" von Samuel Beckett werktäglich vorgelesen. Jedes mal 13 Seiten, also ne knappe halbe Stunde. Für Vorleser wie Zuhörer meistens eine echte Herausforderung - aber so gelesen und gehört hat sich der Roman zwar nicht erschlossen, aber man ist nah an ihm dran und so schnell wird man ihn nicht vergessen.

Heute der letzte Abend mit dem genialen Schlusssatz: "Weh dem, der Symbole sieht." OK, darüber können jetzt  nur die lachen, die "Watt" gelesen haben. Danach Dank an die Vorleser. Ne Rose gab es, dann - was ich mir eh besorgen wollte, seit ich es letzte Woche bei H. gesehen hatte - das Faximilie des Handexemplars von Beckett, als er 1975 "Warten auf Godot" in Berlin inszenierte und für nächstes Jahr die "Ehrenmitgliedschaft" der einzigen deutschen "Samuel Beckett Gesellschaft". Das fand ich echt eine klasse Idee und freut mich richtig. 

Danach wie immer am Freitag, Whiskey und Schnittchen - und als die Gäste (endlich) gegangen waren, für die Vorleser noch ein nettes Abendessen im Antiquariat, wo wir gelesen haben, in angeregter Kommunikation.

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