Das war letztes Jahr, als ich - mal wieder - über Frau K. auf eine Aktion aufmerksam geworden bin: "Die schönsten Ecken Deutschlands". Mich also nach kurzem Zögern gemeldet - und gewartet, bis vor einer halben Stunde. Jetzt ist es also bei mir, das Buch, und innerhalb von sieben Tagen darf ich nun K. vorstellen, eine Stadt, die durchaus schöne Ecken hat, aber nur schwer wohl zu den schönsten Ecken gehört - meiner Meinung nach. Dennoch ein paar Ideen sind spontan gekommen - es gilt hier der zweite Blick und nicht zuletzt wohnt die wahre Schönheit ja innen.
Denn alles Fleisch, es ist wie Gras / und alle Herrlichkeit des Menschen / wie des Grases Blumen.
Mittwoch, 27. März 2013
Dienstag, 26. März 2013
ca. 1.500 plus die, die rechts stehen, plus die auf dem Boden
Es gibt Hobbys, da sollte man sich schon ernsthaft überlegen, ob man sie anfangen will. Vor allem dann, wenn es einem schwer fällt, etwas wegzuschmeißen.
Im Zuge der 'Neuausrichtung' mich zwar nicht an die Umgestaltung des Arbeitszimmers, sprich Bibliothek, gemacht, aber mal begonnen aufzuräumen. Auch wenn es mir dann unter Schmerzen gelang fast 40 Bücher aus meinem Besitz zu entfernen, passen die, die ins Regal gehören, da einfach nicht rein. Ich muss es erweitern, wobei ich gerade nicht weiß, wo ich an die Kisten komme. 16 hätten an der Wand noch Platz, das dürfte dann für geschätzte vier Jahre reichen - aber was dann?
Aber eins nach dem anderen: Erst irgendwo Kisten organisieren und dann überlegen, wie es weiter geht.
Montag, 25. März 2013
Dann halt so
Fr. F., als ich sie heute auf dem Flur traf, drehte demonstrativ ihren Kopf weg, als sie an mir vorbei gehen musste. Und obwohl ich ihr echt nichts mehr Gutes wünsche, aber ab morgen ist sie mich mal für drei Wochen los. Was mir aber noch viel besser gefällt: Ich bin sie für drei Wochen los - eine Verlängerung ist nicht ausgeschlossen.
Sonntag, 24. März 2013
zweischneidig
Wenn ich das so richtig beobachte, dann entdeckt tumblr meine bilder bei flickr. von dreien wusste ich ja, dass sie im Umlauf sind, über das Wochenende sind aber drei noch dazu gekommen. Einerseits ist es ja schön, dass die Bilder gefallen und 'reblogging-wert' sind, andererseits ist das ja nichts anderes als eine einzige Klauerei, denn die Quelle geben vielleicht gerade maximal ein Prozent an.
Ich sollte wohl dazu übergehen, meine Bilder, egal wo, zu kennzeichnen. Mich hat es schon immer genervt, wenn sie Leute mit fremden Federn schmücken.
Symptome
Im Radio kommt gerade eine Feature zu "Burning Out" mit O-Tönen von einigen 'Betroffenen'. Merke gerade, wie es mir richtig kalt wird, Tränen in die Augen steigen wollen. Was die erzählen ... ich höre und nicke quasi rhythmisch mit dem Kopf und denke: "Kenne ich ... ja genau ... ". Und wenn dass dann 'wissenschaftlich' betrachtet wird mit Begriffen wie "mangelnde Wertschätzung" oder "allgemeine Unklarheiten", dann nicke ich einfach weiter.
Es ist wirklich spannend zu hören, wie da andere Menschen über Dinge, Reaktionen, Aktivitäten sprechen, die ich von mir in den letzten Monaten nur zu genau kenne. Das Wechselbad der Gefühle, die Zweifel, ob man zu unfähig dafür ist, die totale Dünnhäutigkeit und u.a. diese Kraftanstrengungen, alles 'richtig' zu machen mit dem dazugehörigen jeweiligen Scheitern.
Ein Messer in weicher Butter erfährt mehr Widerstand, als diese Berichte in meinem Kopf. OK, ich weiß, jeder hört nur das, was er hören will, aber selbst wenn ich 50 Prozent als Übertreibung abtue, dann bleibt noch eine ganze Menge übrig.
Ein Hauch einer Ahnung
Immerhin, heute schon mal ohne Handschuhe und Mütze sowie mit offener Jacke auf dem Bahnhof gestanden. Also auf dem im Süden. Beim Heimatbahnhof leise geflucht, die Mütze und die Handschuhe so tief unten im Rucksack vergraben zu haben.
Freitag, 22. März 2013
55:45
Mit einer Wahrscheinlichkeit von 55 Prozent werden wir pünktlich in F. ankommen. Vermutlich gehören wir aber zu den anderen 45 Prozent. Nun ja, gut vorab zu wissen.
Nachtrag: Waren dann nur 56 Minuten Verspätung.
Nachtrag: Waren dann nur 56 Minuten Verspätung.
Donnerstag, 21. März 2013
Mag es nach wie vor
Mit Dank an U., die es gemacht hat. Will hoffen, dass wir es nochmals auf diesen genialen Dachboden schaffen.
Narzißtische Zufuhr
Der Einäugige ist König unter den Blinden - irgendwie so geht der Spruch. Heute mal wieder bei M. gewesen, um ihm bei seinen Computerproblemen zu helfen. Ich hab da ja eigentlich auch keine Ahnung davon, aber da es sich nicht um Computerprobleme sondern um Anwenderprobleme, sprich -fehler handelt, lässt sich dann doch das Meiste immer lösen.
Dienstag, 19. März 2013
Keine Antworten. Nur Fragen.
Ist das Mobbing? Oder ist das schon eine Art von Hass? Wo hat das begonnen? Wo liegt mein Teil der 'Schuld'? Was wäre noch zu tun? Was ist mein Anteil? Wie bereinigen? Ist das überhaupt noch möglich? Wie kann es weitergehen? Und wenn nicht dort, dann wo? ... Endet alles in der kurzen, aber derzeit nicht beantwortbaren Frage: Was ist zu tun?
Montag, 18. März 2013
Für die Chronik
Ein Scheißtag! Kein Wunder, dass da die saublöden Kopfschmerzen nicht fehlen wollen.
Sonntag, 17. März 2013
Ein bisschen Schwund ist immer
Aus Spaß heute Vormittag fast drei Stunden Selfs gemacht. Von den 805 Aufnahmen sind nach der ersten Sichtung 360 übrig geblieben - und es werden im Laufe der nächsten Sichtungen sicher noch weniger werden.
Samstag, 16. März 2013
One-way-Kommunikationsohr
Gerade mal wieder, wie ca. alle drei bis vier Monate, mit dem Ex gechattet. Manchmal tickert er mich an, manchmal ich ihn, ein eigentliches Thema haben wir nie, da gibt es nichts mehr zu sagen. Manchmal fragt er, ob ich Bilder von ihm machen kann, ich sage ja und dann scheitert es an der Terminfindung. Dann ist Pause, dann beginnt das Spiel von Neuem.
Heute war der Beginn wie immer, aber dann habe ich - man mag es Lust, man mag es Fiesheit nennen - eine eher gewöhnliche Frage gestellt und bei jedem Post danach von ihm mit einer positiven, wertschätzenden Rückmeldung geantwortet, ohne aber ein neues Thema o.ä. in den Raum zu werfen bzw. eine weiterführende Frage zu stellen.
Und was passierte? Wir haben noch nie so lange gechattet und am Ende konstatierte er, ich wäre heute in "Plauderlaune".
Kommunikation kann so was von spannend sein, wenn man einen Schritt zurücktritt. Wenn man ihn denn heute oder morgen fragen sollte, was er von dem Chat von heute von mir weiß, wird er ehrlicherweise nur mit den Schultern zucken können, während ich dann doch das ein oder andere sagen kann.
So richtig werten kann ich das nicht, aber dass viele dankbar für ein Ohr sind, dass habe ich in der Zwischenzeit mehr als gelernt. Und vielleicht bin ich manchmal einfach selber zu doof, mir das andere Ohr zu nehmen, warum ich jetzt so etwas fies über die Begebenheit schreibe.
Könnte fast als Kunst druchgehen
Donnerstag musste ich ein Kunstwerk photographieren. Ca. 30 'Bilder', die jeweils im eigenen Rahmen mehr oder weniger geordnet nebeneinander hingen. Das Doofe daran war, die Sammlung befand sich im Untergeschoss, die Neonröhren spiegelten sich fast immer mindestens in drei Rahmen. Immerhin hatte ich die seltene Erlaubnis, nen Blitz benutzen zu dürfen - damit hat es dann einigermaßen funktioniert. Aber dann hab' ich noch ein bisschen experimentiert - meine Praktikantin musste dann auch noch dran glauben.
Unfair
Nach dem Orgasmus ist vor dem Orgasmus. Aber warum muss mit zunehmenden Alter dazwischen immer mehr Zeit vergehen?
Freitag, 15. März 2013
Das durch das
Meinen aktuellen Müdigkeitsgrad zu erkennen, muss eigentlich ganz einfach sein. Einfach die Wörter zählen, die ich innerhalb von 60 Sekunden von mir gebe, dann den Quotienten ermitteln - und fertig. Alles unter 1 ist dann eben müde. Und S., die ich in der Stadtbibliothek traf, lebt nun mit der Befürchtung, dass ich in der Straßenbahn eingeschlafen bin. Der Quotient war echt unterirdisch.
*klopf-klopf*
Aufreger des Tages, als ich nach Hause kam. Brief des Unternehmens auf dem Tisch, bei dem ich mich beworben hatte.
War dann aber 'nur' eine Eingangsbestätigung - aber immerhin das.
War dann aber 'nur' eine Eingangsbestätigung - aber immerhin das.
Drahtseilakt
Seit ca. zwei Monaten bin ich dabei, ein mögliches Modell davon überzeugen, doch vor meine Kamera zu kommen. Dabei habe ich nicht einmal eine Ahnung davon, ob er sich davor auch irgendwie bewegen kann, oder ob es nicht einfach nur starr wird. Ein paar wenige Bilder habe ich von ihm gesehen und es wäre echt für mich traumhaft, den ablichten zu können, denn er hat so etwas wie einen 'perfekten' Körper. Der ist jedenfalls extrem spannend, na ja, ehemaliger Turner, da bleibt dann bei gesunder Ernäherung dann doch was übrig.
Er zickt aber ohne Ende. Einerseits hat er sich indirekt mir x-mal angeobten, wenn ich das Thema aber konkret zu Sprache bringe, dann gibt es sofort 1.000 Gründe warum nicht. Und wenn ich dann den e-mail-Verkehr einschlafen lasse, dann ist er es, der ihn wieder aufleben lässt und das Shooting wieder - indirekt - anspielt.
Dass da eine erotische Komponente eine gewisse Rolle spielt - das habe ich in der Zwischenzeit auch schon kapiert. Und diesen Drahtseilakt finde ich schon recht spannend, auch wenn mir langsam die Ruhe bzw. die Zeit oder Gelassenheit ausgeht, dieses Ping-Pong-Spiel noch über Wochen weiter zu spielen. Im Grunde bin ich wohl ein furchtbar ungeduldiger Kerl, denn ich glaube nicht, dass diese Spannung noch lange aufrecht erhalten werden kann. Aber einen Monat gebe ich der Geschichte noch, aber dann hätte ich schon gern ne klare Aussage.
Donnerstag, 14. März 2013
100 - 50 - 25 = wau!
Auch wenn ich 50 Prozent wg. Anfängerin abziehe und dann nochmals 25 Prozent als 'Höflichkeitsbonus" - dann bleibt dennoch ein fettes Lob übrig, was ich, nach einer leichten Verschämung, dann einfach für mich angenommen habe.
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