Vor drei Wochen eine Mail einer entfernten Bekannten bekommen, ob ich an einem Leseprojekt mitmachen würde. Nett wie ich bin, nicht lange überlegt, und zugesagt. (Ok, man könnte es auch Eitelkeit nennen.) Dann nichts mehr gehört, gestern dann eine Mail, heute das erste Vorbereitungstreffen.
Also heute morgen brav "Watt" von Samuel Beckett aus meinem Regal gezogen, rumgeblättert, angelesen und gedacht: Hammertext, wird schwer zu lesen sein, aber was solls, den "Ulysses" haste ja auch hinbekommen.
Beim Treffen dann die 'Erkenntnis': Der 270-Seiten-Roman soll nicht an einem Abend in Auszügen gelesen werden - das war so meine Idee - sondern komplett, aufgeteilt auf 20 Tage. OK, wir sind vier bis fünf Vorleser, der Einsatz wird überschaubar sein, aber weil ja alle wissen, dass ich gerade Zeit habe, wird bei verschiedenen Aufgaben dann immer gerne wie zufällig nach mir geschielt. Also darf ich bis nächsten Dienstag den Roman in 20 einigermaßen gleichgroßen Happen aufteilen. Der Vorteil daran, ich kann schon mal schauen, welche Passagen so richtig Lust machen - und die werde ich dann versuchen mir zu krallen.
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