Ich war ja so sauer auf die Moderation bei der Echo-Preisverleihung, dass ich mich hab hinreißen lassen, dem ZDF ne Mail zu schreiben. U.a. war dort zu lesen:
die dame, die da dauernd die hp des zdf's anpreist, scheint von klassischer musik und deren interpreten wirklich wenig ahnung zu haben, der herr, ok, ich weiß wer er ist, aber sie erlauben, dass ich deutlich werde, ist ein verkappter komiker, der meint auf einer talent-entdecker-bühne zu sein - und wenn er es wäre, man würde ihn nicht buchen.
nein, ich bin jetzt nicht der, der für bildungsbürgerliches fernsehn plädiert, ich bin auch nicht der, der klassik gleich mit ernst und tiefe und sonstwas verbindet. nein, klassik kann man auch humorvoll und locker präsentieren: aber muss es dann gleich das niveau des "musikandenstadels" unterschreiten? als interpret würde ich mich bei dieser art moderation nicht ernst genommen fühlen - und als zuschauer empfinde ich den rahmen für die interpreten durch die moderatoren als eine art minimierung oder degradierung. selten sind interpreten so lächerlich gemacht worden.
und - ich sehe es gerade - um der peinlichkeit noch das tüpfelchen auf das i zu setzten, der moderator darf nun selber noch einen preis engegennehmen und sich weiter (schlecht) inszenieren.
Immerhin, heute kam eine Antwort, darin u.a.:
Wir bedauern, dass Ihnen die Moderation der Sendung "Echo Klassik 2013" durch Nina Eichinger und Rolando Villazon nicht gefallen hat. Ihre kritischen Anmerkungen haben wir gerne an die zuständige Redaktion weitergeleitet. Dort werden sie in der internen Auseinandersetzung mit unserem Programmangebot bzw. im Rahmen der Nachbesprechungen zu den Sendungen zusammen mit anderen Zuschauerreaktionen berücksichtigt.
Ihre Ausführungen fließen darüber hinaus in unsere hausinterne Auswertung ein und bilden somit einen wichtigen Hinweis darauf, welche Resonanz unsere Programmarbeit bei den Zuschauern findet.
Wollen wir es hoffen!
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