Donnerstag, 3. Oktober 2013

Die Schublade (46)

vermutlich zwischen 1985 und 1987

„Gib dich für nichts her! Du hast nur dich selbst." soll Janis Joplin gesagt / gesungen haben.  Kann ihr so nicht mehr ganz zustimmen – und dennoch, sie bleibt meine Janis Joplin, sie bleibt meine Queen, mein musikalischer Himmel, sie bleibt meine Seele, meine Ausdruck, meine Seelenverwandte … und was nicht noch alles. Man mag über sie sagen was man will. Wer aber nicht sagt, dass sie die Größte von allen ist, darf gerne mit mir diskutieren … und bisher habe ich noch alle zur Aufgabe gebracht. Man kann sie mir aber auch einfach so lassen, denn: „Janis! I love You for ever!!!“

2 Kommentare:

  1. Janis gehört zu einer der ganz Großen. Stimmlich kann ihr bis heute - das sehen viele Musik Kritiker wie ich - niemand das Wasser reichen. Sie stemmte ihren Fuß ins Rock Business und behauptete sich gegen Ihre männlichen Kollegen - und das zu einer Zeit, in der Männer sich lieber wie Frauen anzogen, anstatt Frauen den Zutritt zu gewähren.

    Es gibt wenige andere Musiker, die Ihr Leid so in die Welt schrien. Sie galt damals als die "Queen der Hippies" - doch in Wahrheit wahr sie die Queen des Blues. Janis ebnete den Weg für viele Frauen in der Musik, aber bleibt bis heute unerreicht.

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  2. So habe ich das noch nie gesehen, dass sie eine Wegbereiterin für ihre Geschlechtsgenossinnen war. Bessie Smith, ihr großes Vorbild, fällt mir davor noch ein, aber sonst ... aber ich bin da auch nicht so bewandert. Nach ihr sieht es dann schon in meinem Gedächtnis besser aus.

    Auf dem SWR hat vor Jahren /Jahrzehnten mal eine berühmte Gesgangslehrerin die Stimmen von RocksängerInnen beurteilt. Bei Janis Joplin war sie richtig sprachlos, man merkte, wie ihr nichts mehr dazu einfiel, weil, unter klassischen Gesichtspunkten wohl so gut wie alles falsch ist. Aber diese Gesangslehrerin war dennoch von ihrer Kraft, ihrer Intensität richtig beeindruckt.

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