"Hochachtungsvoll" übersendete mir heute mein Ex-Arbeitgeber das von mir geschriebene Zeugnis. so wie über die Anwälte vereinbart.
Irgendwie fühle ich mich gerade verhöhnt durch dieses "Hochachtungsvoll", irgendeine Floskel, die er meinte nehmen zu müssen. Sie ist einfach so falsch und unecht wie zumindest das Verhältnis zwischen ihr und mir war. Mit ihm ging es ja.
Das einzige, was mich etwas tröstet ist, dass er, solange er sich nicht scheiden lässt, diese Hölle mit ihr für den Rest seines Lebens hat. Und das sie nicht glücklich ist, gar nicht sein kann, ist eine traurige Tatsache. Aber Hybris und "wer-sein-wollen" hat schon immer Fehlstellen gekennzeichnet. Sollen sie doch ihr ungelebtes Leben weiter leben.
Ich weiß nur eins, sollte sie jemals nochmals das Wort an mich richten - und leider dümpelt sie hier in meiner Wohngegend hin und wieder rum, um Klamotten für ihren Mann einzukaufen - dann werde ich mir das von ihr lautstark verbitten und ihr klar machen, dass sie für mich eine 'persona non grata' (nett ausgedrückt) ist und bleiben wird, egal wie wichtig sie meint zu sein.
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