Sonntag, 1. September 2013

Keine Hoffnung

Aha, der bekannte Politikwissenschaftler, der schon seit Jahrzehnten die politische Landschaft Deutschlands tief durchdringt - wir sprechen hier von dem aus Funk und Fernsehn bekannten Ex-Fußballer Paul Breitner - darf an einer Runde teilnehmen, in der immerhin zwei sitzen, von denen man einen kontroverse Debatte erwarten könnte. 

Wie arm ist das deutsch-amerikanische Fernsehen geworden, dass jetzt Ex-Fußballer, die sich "auch zu Politischem geäußert hat" - wer tut das mal nicht im Laufe seines Lebens -, nun in solchen Runden da Wort erhalten, um die eh schon unterirdische Debatte noch eine Ebene tiefer zu legen.

Das "Duell" war schon an sich eine arg dröge Veranstaltung gepaart mit wunderschöner Augenwischerei, mir nur wenigen wirklich guten Fragen. Das Doofe daran ist, man kann es letztendlich nicht den beiden Politikern anlasten, sondern dem 'Volk', welches nach Brot und Spiele giert, aber von Inhalten nichts mehr wissen will. 

Jedes Volk hat die Politiker verdient, die es verdient hat. Und wir kommen da gerade gar nicht mal so schlecht weg. 

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