um 1997 oder später
Man könnte ja glauben, ich sei ein Uhr-Fetischist.
Wie man am Logo erkennt: Ne Laufuhr. Mit der Pulsuhr bin ich ja nicht zu recht
gekommen, aber mit der konnte man recht gut Zeiten stoppen, auch bis zu 30
Zwischenzeiten oder so. Mit der habe ich eine Zeit lang konzentriert trainiert,
Intervalle und so. War auch beim Marathon dabei, wo ich alle zwei Kilometer die
Zeit nahm, denn 42 Zwischenzeiten bzw. 43 konnte sie nicht nehmen. Das Ergebnis
war, dass ich nahezu konstant über die gesamte Stecke immer schneller (!) geworden
bin. Als Neuling war ich halt vorsichtig und ich vermute, dass ich damals gut
15 bis 20 Minuten ‚verschenkt’ habe (und dann wäre ich bei knapp über drei Stunden rausgekommen). Ich bin mir aber sicher, dass auch bei einer
anderen Zeiteinteilung der 42. Kilometer ebenfalls der Horror gewesen wäre –
der wollte und wollte und wollte nicht enden und ich hatte die Veranstalter im
Verdacht, dass sie alle Kilometer davor gekürzt hätten, um den letzten so
richtig lang zu machen. Dafür waren die letzten 200 Meter der absolute Rausch!

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