um 1990
Als sie mir mein Kindheitsfreund K. schenkte, habe
ich mich schon arg darüber gefreut. Er war kein großer Schenker und all die
anderen Dinge, die ich von ihm bekommen habe, sind schon längst alle den Gang
alles Irdischen gegangen. Gefreut hab’ ich mich auch deswegen, weil das für
mich Ausdruck war, dass er mit meinem Schwulsein keine Probleme hat. Getragen
habe ich sie aber nur äußerst selten, so missionarisch wollte ich dann doch
nicht sein.

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