Freitag, 19. Juli 2013

Bin dann mal weg

Und bin gespannt, wo wir den Urlaub überhaupt verbringen werden. Die ersten Tage werden wir wohl als 'Naturisten' in Süddeutschland verbringen, wozu ich jetzt schon zwei Tage lang 'geübt' habe, was mir aber nicht wirklich schwer gefallen ist. 

Auf alle Fälle haben wir den Campingführer für ganz Europa dabei, schätzungsweise werden wir es von der Wärme abhängig machen. 

Für mich wäre es vollkommen OK, wenn wir auf dem ersten Platz bleiben würden. In der Umgebung gäbe es einiges zu sehen und gut essen kann man da auch gut. Mehr brauche ich dieses Jahr nicht. Und, ein weiterer Vorteil: Falls mir die Lektüre ausgehen sollte, wovor ich immer Furcht habe, man käme an eine Buchhandlung mit deutschsprachigen Büchern. 

Donnerstag, 18. Juli 2013

Tja, ...

... es hätte auch anders kommen können. War aber nicht. Nun ja. Ist halt so.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Für heute Abend

  • 'Trockene Nudeln', Tomatensalat, Erdbeerquark
Gäste: H. + J.

Kochaufwand: gering

Dienstag, 16. Juli 2013

o.T.


Momente ohne Datum (V)

Verweigerung als Protest, Protest gegen die Welt - ohne sie zu definieren oder einzuschränken -, Protest gegen die Mitmenschen, Protest gegen sich selbst. So nicht weiter. Protest, auch wenn er unsinnig war. Er fiel ja nur ihm auf. Der Rest der Welt würde nichts, oder nur kaum etwas merken. Seine Verweigerung die Tür zu öffnen oder das Telefon abzunehmen betraf kaum jemand, und wenn, dann nur nebensächlich, nicht im Wissen, was es bedeuten solle.
Protest und Verweigerung um des Protestes, der Verweigerung Willen ohne als Protest und Verweigerung bemerkbar zu werden.

Never ending

*lach* Wird es jetzt doch 'nur' Süddeutschland?

Montag, 15. Juli 2013

Und dann ging's ganz schnell

Für den Urlaub habe ich mir letztes Jahr einen einfachen e-book-Reader angeschafft. Schon geil, statt fünf fünfzig Bücher mitnehmen zu können - wenn nicht das Problem wäre, dass das e-book-Angebot für mich ganz schön mäßig ist, den ganzen Urlaub über will ich dann ja nun wahrlich nicht Ein-Hand-Literatur lesen.

Die letzten zwei Wochen immer mal wieder nach e-books gefahndet und nichts gefunden, bis ich mich heute erinnerte, dass ich ja eine Bücherwunschliste habe. Und dann gings ganz schnell, von der Liste war fast alles da.

Und sollten die fünf nicht reichen, dann habe ich auch noch gleich das Gesamtwerk von Robert Musil dabei - für umme - sowie, auch für umme, "Der Graf von Monte Christo"!

Freitag, 12. Juli 2013

Für heute Abend

  • Bellini
  • Irgendeine Kleinigkeit, muss sich noch im Kühlschrank finden
  • Gefüllte Zucchini, gefüllte Champignons, Balsamico-Schalotten, Brot
  • Safran-Risotto
  • Ravioli con scampi
  • Mascapone-Creme
Kochaufwand: mittel
Gäste: M. + M. 

Donnerstag, 11. Juli 2013

Jungs halt

Ist schon mehr als komisch. Da gab es mal einen jungen Mann in meinem Leben, gut 20 Jahre jünger, den ich über das Photographieren kennen lernte. Er stand gerne Modell, wie haben viele richtig gute Bilder gemacht und darüber hinaus auch einen echt guten Bezug gefunden. Er war sogar eine zeitlang in mich verliebt und wollte mich 'haben' - nun, da musste er leider durch und das war auch später kein Thema mehr. 

Und dann, dann geht er nach H. zum studieren, wenn er auf Heimaturlaub ist, kommt er immer kurz vorbei, dazwischen gibt es mal eine Mail, einen Chat, ein Telefonat. Dann lernt er seinen jetzigen Freund kennen - und seit dem ist Funkstille. Total. 

OK, alles erklärlich und nicht gerade besonders. Schätzungsweise habe ich früher wohl auch ein paar Menschen so vor den Kopf geschlagen. Aber wenn man dann der ist, dem vor dem Kopf geschlagen wird, dann ist es schon anderes. Vor allem dann, da das Verhältnis wirklich intensiv war, sehr offen, sehr ehrlich, nun wirklich nicht oberflächlich. 

M. ist nach wie vor auf Heimaturlaub hier ... 

Mal wieder da

Fast vier Tage nichts anderes getan als rumgelegen und gelesen. Hin und wieder mal was gegessen und getrunken, hin und wieder auch mal ne Runde geschlafen. Drei Romane gelesen, einen gehört, ansonsten auf die Weser gestarrt und gedacht. Fast vier Tage außerhalb von allem - hat wirklich gut getan und wenn ich einen Stuhl dabei gehabt hätte, hätte ich das noch ein paar Tage länger ausgehalten, auch wenn das Wetter nur in der ersten Hälfte so war, wie ich es mir gewünscht habe.

Sonntag, 7. Juli 2013

Eigentlich bin ich gar nicht da - oder: Achilles, warum nur?

Selbstüberschätzung, Unwissenheit, Hochmut, Pech? Tja, die Geschichte wird es entscheiden, was das war. Fakt ist, dass ich meine Radtour nach gut 220 Kilometer wegen einer Achilles-Sehnen-Entzüdung abbrechen musste. Es ging echt nicht mehr. Heute die gut 10 Kilometer zum Bahnhof waren eine Qual. 

Und dabei hatte alles gut angefangen, ach was, bis auf die Schmerzen waren die beiden Tage richtig gut. Der Weg ist nicht anspruchsvoll, ich konnte einfach so vor mich hinfahren. 20 Kilometer bis zum ersten Frühstück, dann die nächsten 20-30 Kilometer mit Hape Kerkeling im Ohr, der mir von seiner Pilgerreise nach Santiago de Compostella erzählte (wo ich in grauer Vorzeit mal mit dem Bus war). Den restlichen Nachmittag fuhr ich mit mir und ein paar Gedanken von Kerkeling - die sich sehr schnell nach woanderst entwickelten - ich war echt in einer Art ego-Flow, spannend, spannend. 

Und gestern dann, etwa bei Kilometer 190 machte die rechte Achilles-Sehne mucken - und da ahnte ich schon Schlimmste. Ich hatte das schon mal ... Und als ich heute morgen aufs Klo musste und die Schmerzen nach 10 Metern wieder da waren, war klar, dass ich keine Chance habe, noch die 50 km bis nach Nienburg zu fahren, sondern ich froh sein kann, wenn ich die ca. 10 nach Minden zurückschaffe.

Hätte ich es nicht wissen können, dass das übertrieben ist, mir 5 x 100 Kilometer abzuverlangen? Oder sind die Schmerzen jetzt die Nachfolgen einer erheblichen Verletzung aus meiner frühen Jugendzeit? Egal, es war nicht einfach abzubrechen - dieses Jahr scheine ich nicht gerade so einen Lauf zu haben. 

Alternativ werde ich morgen nach G., hier ganz in die Nähe fahren, mit dem Bus, wenn mich J. nicht sogar vielleicht bringt, und dann werde ich die restlichen Tage, an denen ich ja nicht da bin und dann auch nicht da sein werde, auf einem Campingplatz verbringen und nichts anderes tun als lesen, denken, in der Sonne liegen, denken, schlafen, denken, essen und denken. 

Freitag, 5. Juli 2013

Momente ohne Datum (IV)

Der Anruf bei der Zeitung. Es gab nichts zu schreiben. Er hatte nichts anderes erwartet und doch angerufen. Und doch war Hoffnung dabei gewesen, es hätte immerhin Geld gegeben. Einen möglichen Auftrag gerne angenommen, die Situation wäre nicht verändert gewesen. Eine Enttäuschung mehr, obgleich seines intuitiven Vorwissens. Die Stimmung fiel deswegen nicht, stabilisierte sich nur.

Donnerstag, 4. Juli 2013

Und weg

510 Kilometer in 5 Tagen - so der Plan - und dann einen Tag am Meer.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Sonntagsarbeit


Nur ganz kurz

Es waren genau drei Kilometer und das noch immer den Berg runter, die ich heute Abend mit dem Rad fahren musste. Aber die haben gereicht, dass ich bis auf die Haut durchnässt war. Dass man sich über eine warme Dusche im Juli so freuen kann?

Good Morning

Ich liege im Bett. Es ist kurz nach 8 Uhr morgens. Es klingelt. Ich denke: "Ihr könnt mich alle"! Dann geht das Schloss. "Scheiße - die Putzfrau!" Zwänge gerade noch meine Morgenlatte in die nächstgreifbare Jeans, da steht sie auch schon in der Schlafzimmertür: "Oh, habe ich Sie geweckt?"

Dienstag, 2. Juli 2013

Für heute Abend

  • Caprese
  • Lachsnudeln
  • Erdbeerquark
Kochaufwand: gering

Gäste: reduzierte Burgbesatzung, nur S. und T., ohne S. und N.

Nee, ...

... so einen richtigen Lauf habe ich gerade nicht.

Montag, 1. Juli 2013

Von heute morgen


Selfs

Heute Morgen nochmals schnell zum leeren Haus gefahren, ein paar Selfs probiert. Leider mit wenig Inspiration. Ich sollte es wohl lieber sein lassen. Das wird nix mehr, irgendwie bin ich im letzten Jahr sichtlich gealtert. 

Geht doch!

Und irgendwie hat es dann doch noch geklappt, dass C. Zeit für ein paar Photos in einem leerstehenden Haus hatte. Und dann kam der Anruf, ob ich was dagegen hätte, wenn sein Freund T. auch noch dabei wäre. Mir ist das sowas von egal. Von T. weiß ich nicht viel, nur, dass der Akt-Photographie für blöde hält, dass hat C. mal erzählt. 

Ob er denn auch vor die Kamera möchte, fragte ich ihn dann. C. schaute ihn interessiert an, T. nickte. Damit hatte ich nun ja gar nicht gerechnet. Zehn Minuten später hatte er keine Klamotten mehr an - und ich bin fast umgefallen. Ich glaube, so was nennt man perfekten Körper. Und so zurückhaltend T. auch immer sein mag, aber nackt vor der Kamera bewegt und agiert er, als hätte er nie etwas anderes gemacht und dabei war es sein erstes Shooting überhaupt.