Montag, 27. Mai 2013

Phantastische Realität

Wunderbar surreal an der Arbeit zu sitzen, etwas zu tun, und zu wissen, die wollen einen nicht mehr und sind froh, wenn man weg ist. Die Motivation ist derzeit wirklich unterirdisch - aber das ist ja nun nicht überraschend. Der Chef kam, brachte die Post, wünschte einen "Guten Tag" und war wieder verschwunden. Kommunikation findet nicht mehr statt. Aber was hätte ich unter diesen Bedingungen noch zu sagen?

Rechtsanwältin angerufen und sehr überrascht gewesen, gleich morgen einen Termin zu haben. Heute wäre es auch schon gegangen - während der Arbeitszeit.

Einer meiner Autoren rief an, dem ich am Freitag eine kurze Nachricht geschickt hatte, damit er Bescheid weiß. Durch das Telefon hörte man erst sein Kopfschütteln und dann lachte er, als nach ein paar Fragen herausgefunden hatte, dass mir eigentlich vorerst gar nichts passieren kann. Wenn ich genug Nerven hätte, könnte der Zustand noch Jahre andauern. Aber ich weiß wirklich nicht, ob ich die Nerven habe. 

J. überschüttet mich weiterhin mit Mails zum Aufbau, heute gab es ein Kinderbuch als Geschenk.

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