Donnerstag, 24. Januar 2013

Hospitanz

Vor fast zwei Jahren war ich in der selben Situation. Ich vorne, jemand anderes hinten. Drei Schichten, zehn Stunden lang. Gott war ich aufgeregt, obwohl klar war, selbst wenn ich alles nach dem Jahr Ausbildung vergessen hätte, passiert wäre mir nicht viel. Da hätte ich schon das total asoziale Arschloch raushängen müssen. 

Heute eben ich 'hinten', als ein 'Erfahrener'. Und das steht dann, wie ich erfahren durfte, im reziproken Verhältnis zu 'vorne' - ist total langweilig. Und ich Idiot hab' die nächsten Termine so gelegt, dass sie für die 'Neuen' attraktiv sind. Verstehe jetzt auch, dass niemand damals bei der Terminvereinbarung so wirklich begeistert war. 

Das gibt es ja kein wirkliches 'richtig' oder 'falsch' gibt, sondern nur ein "Ich hätte da jetzt das getan und da jenes". Hätte man noch Zeit und Lust und Wachheit, wäre eine Diskussion bis morgen früh sicher noch sehr spannend geworden, weil die 'Fälle' heute doch durchaus interessant waren. Aber die Müdigkeit verhindert das (mal wieder).