Samstag, 31. August 2013

Workshop


Nach x Verschiebungen hat es endlich geklappt, dass ich bei Herr und Frau K. bin, nicht nur einfach so, sondern für einen Einführungsworkshop "Lightroom". Ich habe zwar da schon Selbststudium betrieben, aber die wichtigsten Sachen einfach nicht gefunden. Und um genügend Material zu haben, sind wir heute erst noch ein bisschen wandern gegangen, um ein paar raw's zu machen an denen wir dann üben können. Und oben eben ein Ergebnis, wobei dazu zu sagen ist: Photo - Fr. K.; Bearbeitung - Fr. K; Idee - Hr. K; der Rest, bis auf die Steine etc. stammt dann von mir.

Nr. 2

Und schon wieder von einer Putzfrau aus dem Bett gefegt worden.

Die Schublade (12)



Wohl wischen 1978 und 1994

Ausnahmsweise mal von rechts nach links. Eins: Wohnungsschlüssel der elterlichen Wohnung (Schlösser in der Zwischenzeit mehrfach ausgetauscht). Zwei: Keine Ahnung. Drei: Für den Fahrradkeller bei den Eltern – den gibt es schon lange nicht mehr. Vier: Für meinen Schreibtisch in der elterlichen Wohnung. Den Schreibtisch gibt es immer noch, aber die Lade lässt sich auch bequem ohne Schlüssel öffnen. Vier: Wenn ich das sagen würde und die, sage ich mal Immobilienbesitzer, das mitbekommen würde, käme nicht nur ich in Teufelsküche. Vermute, dass er immer noch schließt.

Freitag, 30. August 2013

Verpennt

Ist zwar nicht so schlimm, der Zug fährt erst um 14 Uhr, aber ich hatte mir den Vormittag etwas ruhiger und gelassener vorgestellt. Nun ja, in der Zwischenzeit ist alles beisammen, hoffe ich, und wenn ich mich jetzt ausführlich dusche, dann kehrt vielleicht etwas Ruhe ein, damit ich noch etwas lesen kann.

Die Schublade (11)



unbekannt

Eine Kette ist eine Kette ist eine Kette ist eine …

Donnerstag, 29. August 2013

Die Schublade (10)



1985 (?)

Jeder Mann und Junge hat so was, auch wenn er es nicht braucht, so wie ich. Obwohl, es könnte gut sein, dass ich das Schloss für mein Spind während des Zivildienst nutzte. *lach* und einmal stand die Stationsschwester, eine Ordensschwester (!), neben mir, um zu schauen, dass ich auch wirklich frische Hose und Kittel anzog, weil der Hausgeistliche, den ich gut kannte, mich zu einem kurzen Gespräch gebeten hat. Nur mit einer weißen Unterhose neben ihr zu stehen, fand ich schon recht apart. Am Schluss hat sie dann noch Spucke genommen, um mir das Haar zu richten. Das kleine Schloss oben stammt von irgendeinem Koffer, lächerlicher Abschreckungsversuch. 

Verpaßt

Gestern die Straßenbahn gedacht. Einfach vergessen, dass sie um die Uhrzeit schon um 27 fährt. Also dann notgedrungen mit dem Rad den Berg rauf. Ich weiß, warum ich die Strecke sonst immer mit der Straßenbahn fahre.

Wenig los gewesen und ich schätze, das bleibt nun auch noch für den Rest. Aber immhin wird der Himmel schon heller. 

Ein oder zwei Brötchen nachher beim Bäcker?

Mittwoch, 28. August 2013

Mein erstes Brot ...

... backe ich heute selbst.

Die Schublade (9)



vermutlich um 1978

Katholisches Elternhaus – da bekommt man so was zur Erstkommunion. Von wem? Ich finde es nach wie vor irgendwie schön, aber aufhängen würde ich es dennoch nicht, es wäre falsch.

Der Magnet

Typisch, einfach typisch. Und nicht änderbar. Es scheint ein Naturgesetz zu sein, ach was, es ist ein Naturgesetz. Immer wenn ich mit S. 'einen' trinke gehe, komme ich nahezu volltrunken nach Hause, obwohl wir gerade nur das allerwichtigste ge/besprochen haben und einen Großteil der Themen auf das nächste Mal verschieben müssen - wo wir dann aber auch nicht dazu kommen, weil es schon wieder Neues gibt.

Während sie heute ausschlafen kann, hat mich die Putzfrau aus dem Bett gefegt.

Fazit (zum selber auswählen):

a) Gerechtigkeit muss sein.
b) Schicksale sind manchmal hart.

Dienstag, 27. August 2013

RIP

Wolfgang Herrndorf ist heute gestorben. 

Mit seinem Tod war ja zu rechnen, leider, bei seinem Gehirntumor - aber dann doch jetzt schon? In den letzten Monaten habe ich sein Blog verfolgt - der anscheinend heute vom Netz genommen wurde - und es war ein erschütterndes Dokument von einem Menschen, der leben und schreiben will und weiß, dass seine Zeit begrenzt ist, dass der Tumor ihn teilweise massiv behindert, ihn 'verrückt' werden lässt. 

Und wenn man dann seinen Roman Tschick dagegen hält, dann wird es irgendwie noch brutaler, denn auf der einen Seite die Lebens- und Entdeckungsfreude, auf der anderen Seite eben das Ende. 

Für die deutsche Literatur wirklich ein großer Verlust, für mich auch, obwohl ich ihn nur aus seinen Büchern und aus dem Blog kannte (und ich will hoffen, dass es den bald als Buch gibt).


Nachtrag: Herrndorf hat seinem Leben selber ein Ende gesetzt. Der Blog scheint noch online zu sein, wenn auch komplett übelastet, gerade konnte ich ihn für eine Minute erhaschen, ein Blog-Buch scheint in Vorbereitung zu sein.

Die Schublade (8)



1998 / 1999 oder etwas später

Man sieht es ihr nicht an, aber das ist eine Pulsuhr. Eine zeitlang war ich mal ein ganz anständiger Läufer. Meinen einzigen Marathon bin ich unter 3:30 Stunden gelaufen und es gab eine Zeit, da bin ich pro Woche gut 100 Kilometer gelaufen und war so überheblich, dass ich mir für 10 Kilometer keine Schuhe angezogen habe, was heißen will: 15 Kilometer mussten es mindestens schon sein. In meiner Zeit in K. an einem großen Fluss, war ich in einer schwulen Laufgruppe, da verblasste jede Pulsuhr – mit der ich eh nie zu recht gekommen bin und bald in der Schublade verschwand – da die Gruppe so anspornend war, dass ich mit denen Klassen besser geworden bin. Wenn ich gut drauf war, bin ich fünf Kilometer zum Treffen gelaufen, dann mit ihnen zwei große Runden, 22 Kilometer, und anschließend wieder nach Hause. Und richtig stolz war ich an dem Tag, als ich zehn Kilometer deutlich unter 40 Minuten geschafft habe - ohne Pulsuhr, einfach dem schnellem Arsch vor mir hinterher.