Freitag, 12. April 2013

Hoffnung keimt

Gestern eine Freundin angerufen, um ihr zum Geburtstag zu gratulieren. War nicht da, dafür der 17-jährige Sohn. 17! Computer! Ihn mal gefragt, was das mit meiner CPU sein könnte. Er spekulierte gleich wild drauf los - morgen kommt er und schaut es sich an. 

Wie vor Jahren

Frau K. war, nach Jahren mal wieder, es hat sich wegen dem Job nicht anders ergeben, zum Frühstück da. Nun ja, was heißt da Frühstück. Es gibt Kaffee und auch was zum Essen, aber das spielt eher eine untergeordnete Rolle. Die Dauer dazu steht jedenfalls im umgekehrten Verhältnis. Wir haben es dann am Nachmittag erst beendet.

Und wie (fast) immer: Auf irgendetwas macht mich Frau K. dann immer neugierig, was ich dann gleich angehe. So wie es aussieht, ist der Start für Lightroom gesetzt. 

Donnerstag, 11. April 2013

CPU

Keine Lösung in Sicht, nicht einmal eine Idee einer möglichen Fehlerquelle.

Mittwoch, 10. April 2013

Fluch der Neuzeit

Liegt das an Windows? Vorgestern installierten die beim Ausschalten wieder. Und jetzt läuft der Computer wie ne Schnecke. Kein Programm offen, aber ne CPU-Auslastung von 50-60%. Virenscann erfolglos - also nix gefunden. Ne Internetseite braucht nun ne Minute, von Photoshop ganz zu schweigen. Echt, scheiße, keine Ahnung was das sein könnte und natürlich im Freundes- und Bekanntenkreis auch niemand, der auch nur eine Ahnung eines Schimmers hat. Ich könnte gerade wirklich kotzen!

Endlich

Heute Vormittag draußen nackt in der Sonne gesessen. OK, war zwar nur einen Anschein von Sonne und auch nur für wenige Minuten und nur deshalb, weil ich gerade aus der Sauna kam, aber dennoch: tat gut.

Dienstag, 9. April 2013

Macht (mich gerade) süchtig

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Und nicht verwirren lassen, bis zur ersten Reprise stimmt was mit den Noten nicht.

So, jetzt muss ich mir nur noch mühsam den Text abschreiben und mühsam übersetzen.

Und warum klappt das mit dem 'einbetten' nicht. Dann halt schnöde den Link.

Ok, ok, der Text ist ja nun wirklich nicht lang für 5:30:

No stars again shall hurt you form above,
But all your days shall pass in peace and love.

Und meine sehr, sehr freie Übersetzung würde lauten:

Keine Sterne werden Dich mehr von oben verletzen,
dafür an allen Deinen Tagen in Frieden und Liebe vorbeiziehen.

Wer's besser kann: Bitte!

Ja, wenn!

Wenn ich programmieren könnte, dann hätte ich ja eine Weltidee.

Montag, 8. April 2013

Standortsuche


Ne

Meine Performance ist derzeit echt unterirdisch.

Sonntag, 7. April 2013

"Der Idiot"

Falls ich es nicht schon erzählt haben sollte: Dostojewskij ist klasse. In den letzten Tagen "Der Idiot" von ihm gelesen. Das schöne bei ihm ist, man fragt sich nicht danach "Was soll der Roman einem sagen", sondern man ist einfach zufrieden, dass man dabei gewesen sein durfte. Die Figuren, die vorkommen, mag man zwar nicht alle, aber sie sind in einer Art und Weise dargestellt, dass es bei einigen kein Problem macht, die Gegenstücke im wirklichen Leben zu finden. In einer Figur habe ich auch Fr. F. wiedererkannt. Das war in gewisserweise tröstlich, dass es solche Typen leider in allen Zeiten gegeben hat - und dass in allen Zeiten die Umwelt an ihr verzweifelt sind. 

Dankbar

Man ist ja bescheiden geworden und genießt die 11 Grad Außentemperatur auf dem Balkon mit einer Tasse Milchkaffee.

Samstag, 6. April 2013

Für heute Abend

  • Aperitif mit Oliven
  • Gulasch nach Art des Hauses mit Bandnudeln
  • Quark-Speise mit Himbeeren
Kochaufwand: Gulasch halt, braucht so seine Zeit, aber einfach
(Spontan)Gäste: H.+J.

Geplant / Ist

Geplant:
Aufstehen - einkaufen - Kleinigkeit als Mittagessen - Sofa mit Dostojewskij - Nachmittagsschlaf - Sofa mit Dostojewsikij - Kleinigkeit als Abendessen - gemütlicher Fernsehabend

Ist:
Aufstehen - einkaufen - Gulasch kochen für den Abend - Spontanbesuch empfangen - Computernothilfe leisten - Kochen - Gäste

Es geht auch so

Es gibt hier so einen gemeinnützigen Laden. Da kann man alle Sachen hinbringen, die man selber nicht mehr braucht. Und es ist vollkommen egal, was es ist. Bücher, Klamotten, Möbel, Geschirr, Spiele, Schuhe, Rahmen ... Die nehmen es dort einfach unkommentiert an und verkaufen es. Der Erlös, nach Abzüge der Fixkosten, geht dann an gemeinnüztige Organisationen. Und da kommen mehrere Tausend Euro im Jahr zusammen. Ich meine, knapp 6-stellig. 

Mein Mann geht da ja regelmäßig hin und bringt auch immer was mit. Kommen wir auf die Idee, bspw. wir bräuchten einen Espuma, stehen drei am Ende der Woche auf dem Küchentisch, wir können die ausprobieren, einen behalten wir, zwei schmeißen wir weg oder bringen sie wieder zurück. 

Heute war ich mal mit, weil ich dachte, ich könnte vielleicht ein paar Klamotten fürs Shooting finden. Raus gegangen bin ich dann mit einer Hose, einem Overall, einer Männer-Strick-Lang-Unterhose, drei engen Boxerhshorts. An der Kasse dann das, was der genialste Verkaufstrick aller Zeiten ist. Die nette Dame, schaute sich mein Paket an und überwand sich dann, ihren Preis zu nennen. "Ist alles für 2,50 Euro OK? Sonst machen wir auch 2 Euro!" Der Effekt ist einfach klasse. Ich, wie all die anderen, die ich beobachten konnte, lehnten diesen Preis innerlich ab - und zahlten das, was sie meinten, was es ihnen wert ist: mehr.

Nachtrag: Die Dinge waren echt nur für Shootings gedacht, aber diese engen Boxer sind so klasse, dass  ich die eine beim Probieren gleich angelassen habe, obwohl ich ja einer bin, der Boxer für absolut lächerlich halte. Der Overall, orange, und steht mir überraschend gut, wird hoffentlich demnächst seiner Bestimmung zugeführt, ebenso die Hose, die aber noch leiden werden wird. Dieser lange Unterhose wird eh der Hit werden, die ist so lächerlich veraltet, dass sie schon wieder gut ist, irgendein Strick-Gedöhns mit Eingriff.

Freitag, 5. April 2013

Es kütt wie es kütt

Irgendwie war's 'ungerecht' heute mit der Hospitantin. Ich bekam, ok, mit einer Ausnahme, echt die Heftigen ab, sie dagegen die, die man sich wünscht. 

Aber es ist schon was anderes, wenn man danach gleich darüber reden kann und nicht alleine da sitzt. 

Let's talk about

Schon komisch, selten so viel über Sexualität nachgedacht. Mittwoch hatte mich, irgendwann morgens, P. auf die meinige angesprochen mit zwei wirklich intelligenten Fragen. Das führte dazu, dass ich das gestern einfach für mich nochmals aufgeschrieben habe, denn manchmal hilft beim Denken das Schreiben. Und dann bin ich bei M. über einen Blogeintrag gestolpert, der ganz allgemein, aber zum Teil sehr dezidiert über die eigene Sexualität Fragen stellte. Aus Lust auch gleich mal das beantwortet, was dazuführte, dass es Nachfragen gab, die ich mir so konkret auch noch nicht beantwortet. Heute also wieder einen Text dazu geschrieben. 

Eigentlich könnte ich mich mal hinsetzten und aus allen dreien dann einen Text zu machen - aber das würde dann doch zu lang werden schätze ich, und ob meine "vita sexualis" noch für die Nachwelt erhaltenswert  ist, wage ich dann auch mal zu bezweifeln. 

Aber spannend ist es das schon, wenn man, wie im Blog von M. Klartext reden kann und es hat eine eigene Stimmung, wenn die dortigen es auch machen. 

Donnerstag, 4. April 2013

Die andere Seite

Als ich gestern zu P. gefahren bin, fand ich das, als ich dort war, überhaupt keine gute Idee mehr. Viel zu sehr mit mir selbst beschäftigt, viel zu depressiv, um einen netten Abend haben zu wollen, geschweige denn, dazu etwas dazu beitragen zu können. Doch als wir beim Italiener saßen kippte die Stimmung auf die andere Seite - was ich mich daran erinnert, ich sollte unbedingt mal wieder von Arno Holz Die andere Seite lesen - und meine Stimmung marschierte, ganz Thomas Bernhard mäßig, "in die entgegengesetzte Richtung" (Der Keller). 

Später noch einen Pomerol getrunken, noch später ein paar selbstgemachte Schnäpse und noch später lagen wir nebeneinander auf der Matratze und haben - wie in guten alten Zeiten - die Nacht zerredet. (Schlafentzug soll ja bei Depressionen helfen, das nur mal nebenbei.) Ungewöhnlich offen hat P. Themen angesprochen, die sonst nicht so sein Ding sind. Irgendwann, dass muss aber schon nach vier Uhr gewesen sein, sind wir dann doch eingeschlafen, wie eigentlich immer, auf eine eigene Art und Weise verknotet, die Schlaf eigentlich  unmöglich macht. 

Keine drei Stunden später waren wir wieder auf. 

P. bleibt für mich nach wie vor ungewöhnlich und zusammen sind wir es dann auch irgendwie. 

Kurz: Das hat richtig gut getan.

Mittwoch, 3. April 2013

Für dann

Vor ein paar Tagen: U. winkte mich irgendwann aus der Gruppe raus. In einem anderen Zimmer kramte er rum, zeigte etwas, ob ich es vielleicht wolle. Sie hätten keine Verwendung mehr dafür. 

Kurz geschaut, kurz in die Hand genommen - dass ich das Teil für mein zukünftiges Unterhosen-Museum unbedingt haben musste, stand außer Frage. Kurz genickt. 

Ob ich nicht auch das und das ..

Drei Exponate mit Seltenheitswert - und das eine trag ich mal noch selber.

Montag, 1. April 2013

Unten ohne

Immerhin, heute morgen, an der Heizung, in der Sonne, da konnte ich es schon mal ein paar Minuten ohne aushalten. Hat gut getan.

Gegeneinladung

  1. Hühnersuppe mit Nudeln 
  2. Salat
  3. Schweinebraten aus dem Römertopf, Karotten, Borcolli,  Spätzle (Tüte)
  4. Bratapfeln mit Vanillesoße (Tüte)
Gastgeber: L. + U.
Gäste: 7
Kochaufwand geschätzt: recht hoch, mehr als 2 Stunden.